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Saison: 2010/2011 Sp S U N Tore Pkt
Meisterschaft SCHWEIZER MEISTER 36 21 10 05 76:44 73
Cup 1/4-Final-Out (gegen Biel) 04 03 00 01 09:04  
International Europa-League-Out im 1/16-Final 02 00 01 01 03:04  
  Champions-League-Out in der Gruppenphase 06 02 00 04 08:10 06
  Champions-League-Qualifikation 04 04 00 00 09:01  
 Gesamt    52 30 11 11 105:63  
Bemerkungen:

 

           
Was ist noch schwieriger, als Meister zu werden? Genau, danach gleich nochmals den Titel zu holen! Diese heikle Bestätigung ist dem FC Basel 1893 im Frühling 2011 gelungen – mit einem hauchdünnen Vorsprung von einem Punkt auf den FC Zürich sicherten sich die Basler den 14. Meistertitel ihrer Clubgeschichte. Es war der zweite in Serie unter Thorsten Fink und seinem Trainerteam, das in der Saison 2010/11 erneut dafür gesorgt hat, dass die FCB-Spieler am Ende den längsten Atem hatten. Etwas enttäuschend war einzig das frühe Cup-Out im Viertelfinal gegen den FC Biel-Bienne.

Obschon der bis dahin 13-fache Schweizer Meister in der Champions League viel Substanz brauchte, um in der Gruppe mit Bayern München, der AS Roma und dem CFR Cluj insgesamt eine sehr gute Figur abzugeben, blieb er auch in der Schweizer Meisterschaft stets am Ball. Zwar durchlebte der FCB in der Hinrunde im Sommer resultatmässig durchaus harzige Phasen und erlitt auch die eine oder andere unerwartete Niederlage (Bellinzona, Luzern, Thun, GC). Trotzdem überwinterte das Team von Thorsten Fink auf dem zweiten Platz. Den Grundstein für die 14. Meisterschaft legte der FCB dann mit acht Siegen in Folge zu Beginn der Rückrunde, insgesamt erlitt er nur noch eine einzige weitere Niederlage (Sion).

Trotz eines zwischenzeitlichen Siebenpunkte-Vorsprungs kam der FC Zürich am Ende plötzlich wieder gefährlich nahe und überholte die Basler gar noch einmal kurz. Doch die Direktbegegnung der beiden Teams am 11. Mai 2011 in Zürich, als der FCZ im Unterschied zum FCB einen hervorragenden Tag erwischte und dennoch nicht über ein aus seiner Sicht ernüchterndes 2:2 hinauskam, dürfte die Entscheidung zu Gunsten der Basler gebracht haben. Im letzten Spiel gegen Luzern, in welches der Meister mit einem Punkt Vorsprung auf die Zürcher gegangen war, siegte die Fink-Equipe vor 37‘500 Zuschauern im ausverkauften St. Jakob-Park souverän mit 3:0 und bescherte damit der Stadt eine weitere, rauschende Meisterfeier.

Ausschlaggebend dafür waren das starke Basler Kollektiv und die Breite des Kaders gewesen. Und natürlich die grosse Qualität von Spielern wie Alex Frei mit seinen 27 Saisontreffern oder dem danach weitergezogenen Franco Costanzo mit seinen zahlreichen wertvollen Paraden – um nur zwei der diversen grossen FCB-Figuren zu benennen. Es braucht insgesamt viel Charakter in einer Mannschaft, wenn diese die Ausfälle von wichtigen Kräften wie Behrang Safari, Benjamin Huggel, Xherdan Shaqiri oder Valentin Stocker verkraftet und am Ende trotzdem ganz oben steht.

 

 

 


 

Saison: 2009/2010 Sp S U N Tore Pkt
Meisterschaft SCHWEIZER MEISTER
36 25 05 06 90:46 80
Cup CUPSIEGER (gegen Lausanne) 06 06 00 00 20:04  
International Europa-League-Out in der Gruppenphase 06 03 00 03 10:07 09
  EL-Qualifikation 06 05 01 00 20:06  
 Gesamt   54 39 06 09 113:53  
Bemerkungen:

 

           

Was für eine Saison, was für ein Einstand für den neuen Trainer Thorsten Fink und seine Assistenten! Die erste Spielzeit nach der langen und überaus erfolgreichen Ära von Christian Gross wäre grundsätzlich als eine Art Übergangs-Saison akzeptiert worden - allerdings natürlich eine auf hohem Niveau. Was die Mannschaft und der neue Trainerstab letztlich aber erreichten, übertraf alle Erwartungen bei Weitem: Der FCB wurde Schweizer Meister und Cupsieger (6:0 gegen Lausanne). Nicht nur diese nackte Tatsache vermochte zu beeindrucken, sondern vor allem auch die Art und Weise, wie die Erfolge zustande kamen.


Nach einem ersten Saison-Quartal mit einigen Ungereimtheiten lagen die Basler zweitweise 13 Punkte hinter dem Leader Young Boys und wurden von einigen Kritikern bereits abgeschrieben. In der Winterpause betrug der Rückstand auf YB noch sieben Zähler, was immer noch schwierig aufzuholen schien. Allerdings war beim FCB zu erkennen, dass die Ideen des neuen Trainers je länger desto erfolgreicher umgesetzt wurden; eine Entwicklung, die spätestens ab dem spektakulären 2:0-Heimsieg in der Europa League gegen die AS Roma im September 2009 nicht mehr aufzuhalten war.

 

Ab der Rückrunde spielte Finks Mannschaft dann bisweilen unwiderstehlich und tastete sich Schritt für Schritt an die Tabellenführung heran. Es wurde absehbar, dass alles auf eine grosse Finalissima zwischen den Bernern und den Baslern hinauslaufen würde - und so war es dann auch: Am 16. Mai 2010 machte sich der FCB auf, das Stade de Suisse zu erobern. Er gewann auswärts beim dannzumal punktgleichen YB souverän mit 2:0 und Thorsten Fink hatte seine beiden ersten Titel als Trainer in der Tasche.

 

 

    


 

Saison: 2008/2009 Sp S U N Tore Pkt
Meisterschaft 3. Rang
36 24 07 05 80:36 79
Cup 1/2-Final-Out (gegen YB) 04 03 00 01 12:04  
International Champions League out in der Gruppenphase 06 00 01 05 02:16 01
  CL-Qualifikation 04 02 02 00 07:04  
 Gesamt   50 29 10 11 101:60  
Bemerkungen:

Nach dem Double im Vorjahr erreichte der FCB das höchste der Gefühle im internationalen Clubfussball - er qualifizierte sich für die Champions League. Und als ob dies noch einer Steigerung bedurft hätte, trafen die Basler dabei auf den FC Barcelona, den späteren Sieger des Wettbewerbs. Zwar schaffte der FCB auswärts gegen die Katalanen ein beachtliches 1:1, die fünf anderen Partien in der Königsklasse (gegen die weiteren Gegner Donezk und Lissabon) gingen indessen verloren und der FCB schied aus. In der Meisterschaft lag das Team von Christian Gross nach der Hinrunde vier Punkte hinter dem FC Zürich auf Rang zwei. Doch je näher die Entscheidung kam, umso schwerer tat sich der FCB und desto häufiger gab er wichtige Punkte ab. Am Ende wurde er gar noch von den Young Boys überholt und beendete die Saison 2008/09 auf dem dritten Rang.


Im Mai 2009 ging aber nicht nur die Meisterschaft zu Ende, sondern auch eine enorm erfolgreiche Ära - jene von Christian Gross. Der Zürcher Trainer hatte seit 1999 beim FCB die Geschicke geleitet und dabei nicht weniger als je vier Meistertitel und Cupsiege gefeiert sowie zweimal die Qualifikation für die Champions League geschafft. Kurzum: Christian Gross hatte - in enger Zusammenarbeit mit der Clubleitung - den FC Basel während seiner Wirkungszeit in neuen Sphären geführt. Entsprechend emotional wurde der Erfolgstrainer im Stadion verabschiedet.

 


 

   


 

Saison: 2007/2008 Sp S U N Tore Pkt
Meisterschaft SCHWEIZER MEISTER
36 22 08 06 73:39 74
Cup CUPSIEGER (gegen Bellinzona) 06 06 00 00 23:06  
International UEFA-Cup 1/16-Final 10 06 02 02 17:08  
               
 Gesamt   52 34 10 08 113:53  
Bemerkungen:              

Mit dem zweiten Double unter Christian Gross endete diese hervorragende Saison. Dank dem Finalerfolg über Bellinzona holten sich die Bebbi im heimischen Joggeli den 9. Cuptitel. In der Meisterschaft war die Spannung kaum mehr zu überbieten, als sich die Rotblauen in einer Finalissima gegen die Berner Young Boys im allerletzten Spiel den 12. Meistertitel sichern konnten!

 


 

  


  

Saison:

2006/2007 Sp S U N Tore Pkt
Meisterschaft 2. Rang 36 22 08 06 77:40 74
Cup CUPSIEGER (gegen Luzern) 06 06 00 00 18:06  
International UEFA-Cup-Out nach der Gruppenphase 10 03 03 04 15:14 12
               
 Gesamt   52 31 11 10 110:60  
Bemerkungen:              

Nach einem schlechten Start in die Saison betrug der Rückstand auf Leader Zürich nach der Hinrunde stolze 10 Punkte. Ebenso kam bereits in der Gruppenphase des UEFA-Cups das frühe Aus. Nach einer fantastischen Aufholjagd in der Rückrunde holte der FCB den Leader ein und hätte ihn eigentlich am Schluss gar überholt. Da waren aber noch zwei umstrittene Punkte, welche der FCZ im "Fall Muntwiler" gutgeschrieben bekam. So blieben die Zürcher am Schluss ein winziges Pünktchen vor dem FCB. Mehr als ein Trostpflaster war dafür der achte Sieg im Schweizer Cup durch einen Last-Minute-Sieg am Pfingstmontag gegen den FC Luzern.

 


 

Saison: 2005/2006 Sp S U N Tore Pkt
Meisterschaft 2. Rang                            36 23 09 04 87:42 78
Cup 1/8-Final out gegen Zürich 03 02 00 01 13:06  
International CL Quali out gegen Bremen 02 00 01 01 02:04  
  UEFA-Cup out gg. Middlesbrough 12 07 02 03 21:15  
 Gesamt   53 32 12 9 123:67  
Bemerkungen:              

Nach einer lange Zeit klar dominierten Saison vergab der FC Basel in der allerletzten Sekunde den Meistertitel, als der FCZ in der Nachspielzeit des letzten Saisonspiels das 1:2 erzielte. Im UEFA-Cup waren erst die 1/4-Finals Endstation, als die Rotblauen unter dramatischen Umständen in Middlesbrough ausschieden. Im Schweizer Cup war bereits in den 1/8-Finals Schluss. Der FCZ war auch hier einen Zacken stärker.

 


 

Saison: 2004/2005 Sp S U N Tore Pkt
Meisterschaft SCHWEIZER MEISTER 34 21 07 06 81:45 70
Cup 1/8-Final out gegen Thun 03 02 00 01 10:05  
International CL Quali out gegen Inter Mailand 02 00 01 01 02:05  
  UEFA-Cup out gegen OSC Lille 08 03 03 02 08:07  
 Gesamt   47 26 11 10 101:62  
Bemerkungen:              

Der FCB holte in dieser Saison den 11. Meistertitel. Lange wurden die Rotblauen von der Überraschungsmannschaft FC Thun gefordert. Im Cup waren die Berner Oberländer aber früh Endstation. In der CL-Quali unterlag das Team von Christian Gross Inter Mailand, überwinterte dafür im UEFA-Cup, ehe der FCB an Lille scheiterte.

 


 

 Saison: 2003/2004 Sp S U N Tore Pkt
Meisterschaft SCHWEIZER MEISTER 36 26 07 03 86:32 85
Cup 1/8-Final out gegen GCZ 03 02 00 01 09:03  
International UEFA-Cup out gegen Newcastle 04 01 00 03 05:05  
 Gesamt   43 29 07 07 100:40  
Bemerkungen:              

Der FCB dominierte die Saison von A bis Z und holte sich damit den 10. Titel und somit den Stern. Im Cup schieden die Bebbi unglücklich gegen GC aus. Im UEFA-Cup kam das Aus gegen Newcastle United.

 

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