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24.02.2013 01:00 Uhr

Keine Tore im St. Jakob-Park

Autor: Caspar Marti Aktualisiert: 24.02.2013 22:13 Uhr

Beim Spitzenspiel am 24. Februar 2013 zwischen dem FC Basel 1893 und dem Grasshopper Club Zürich fielen keine Tore. FCB-Captain Marco Streller kehrte früher als vermutet ins Team zurück nach seiner Verletzung, konnte aber wie seine Berufskollegen auf beiden Seiten keine torbringenden offensiven Akzente setzen. In einem hochstehenden Spiel neutralisierten sich der Leader aus Zürich und die zweitplatzierten Basler weitgehend. Basel hatte zwar über das gesamte Spiel eine leichte optische Überlegenheit, zwingende Chancen waren aber Mangelware. Somit bleibt es bei vier Punkten Rückstand für den FCB auf GC. Weiter geht es für den Schweizer Meister bereits am nächsten Mittwoch, 27. Februar mit dem Cup-Viertelfinal in Thun.

Die grösste Überraschung an diesem kalten Sonntag erwartete die Zuschauer vor dem Spiel. In der Startaufstellung figurierte bereits wieder Captain Marco Streller, der sich vor Wochenfrist beim Spiel in Lausanne eine Zerrung des Kreuzbandes und eine Knöchelprellung zugezogen hatte. Diese frühe Rückkehr des Basler Stürmers hatten vor dem Spiel wohl nicht viele auf der Rechnung. Leider konnte der FCB dieses Überraschungsmoment auf dem Feld nicht in Zählbares ummünzen. Die zwei Mannschaften neutralisierten sich weitgehend gegenseitig. Der FCB hatte zwar ein leichtes Chancenplus und eine optische Überlegenheit, zu Gefahr kam es aber vor den beiden Toren nur durch Weitschüsse. Beim FCB versuchten sich dabei Philipp Degen in der 25. Minute mit seinem schwächeren linken Fuss, der stramme Schuss des Aussenverteidigers flog aber über den Kasten von GC-Goalie Roman Bürki.



Auch im zweiten Durchgang war ein Weitschuss Fabian Freis die gefährlichste Szene, die sich die Hausherren herausspielten. Aber sein Abschluss verfehlte das Ziel knapp. FCB-Trainer Murat Yakin sah den Grund für die fehlenden Chancen in der Spielart des Gegners: „Wir hatten das Spiel im Griff und hatten viel Ballbesitz, aber es fehlte uns der Raum, um Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu kreieren. GC stand gut organisiert war konzentriert hat aber nicht viel fürs Spiel gemacht.“ Dies trifft den Nagel auf den Kopf, GC lauerte aus einer gesicherten Defensive heraus auf Kontermöglichkeiten, kam aber dadurch auch nur selten zu wirklichen Torchancen. Für die letzten zwanzig Minuten stellte Yakin auf einen Zweimannsturm um, mit der Hereinnahme von Jacques Zoua der dann an der Seite von Streller in der Spitze spielte. Doch auch diese Massnahme half nicht die Abwehr der Gäste stärker unter Druck zu setzen. Und so musste sich Yakin mit dem Unentschieden abfinden, was er auch tat: „Man muss auch einmal mit einem 0:0 zufrieden sein können, immerhin spielten wir gegen den Leader. Und die Meisterschaft hätte heute sowieso nicht entschieden werden können.“



Punkteteilung war gerecht



Beide Trainer, Murat Yakin und Uli Forte, waren sich einig, dass das Resultat gerecht sei. Und auch Forte war mit dem einen Punkt zufrieden, den er, wie er selbst sagte gegen einen Gegner geholt hatte, „der national in einer eigenen Liga spielt.“ Dass er den Cupmatch in Aarau vom kommenden Mittwoch als „schwierigeres Spiel als das heutige“ bezeichnete passt zwar nicht ganz zu dieser Aussage. Das hatte vielleicht damit zu tun, dass er beim FCB ein Nachlassen der Kräfte ausgemacht hatte, nach dem hart umkämpften Europa-League-Spiel am Donnerstag in Dnipropetrovsk.



Für den FCB geht es ebenfalls am Mittwoch im Schweizer Cup weiter, mit dem Viertelfinalspiel in Thun. Yakin wird froh sein auf ein breites Kader zurückgreifen zu können in diesen strengen Wochen, in denen nicht viel Zeit für Regeneration bleibt. Diese ginge zwar schneller voran nach einem Erfolgserlebnis, sagte der FCB-Trainer nach dem Spiel in Dnipropetrovsk. Nach dem Unentschieden gegen GC bleibt aber die Frage, ob dies nun ein Erfolg war oder nicht. Auf alle Fälle geht man mit denselben Voraussetzungen in die nächste Woche – vier Punkte sind aufzuholen in der Meisterschaft. Und noch sind 15 Partien zu spielen.



Das Telegramm:



FC Basel – Grasshopper Club 0:0

St. Jakob-Park. – 27‘653 Zuschauer. – SR Nikolaj Hänni.

Tore: Keine.



FC Basel: Sommer; Philipp Degen, Schär, Dragovic, Park; Cabral; Fabian Frei (83. David Degen), Serey Die, Elneny (55. Salah), Stocker (68. Zoua); Streller.



Grasshopper Club: Bürki; Xhaka, Vilotic, Lang, Pavlovic; Abrashi, Toko; Hajrovic (78. Brahimi), Ben Khalifa (67. Gashi), Zuber; Ngakumol (84. Feltscher).



Bemerkungen: Basel ohne Bobadilla und Jevtic (beide verletzt). GC ohne Grichting (gesperrt), Rocha und Salatic (beide verletzt). – Ersatzbank Basel: David Degen, Diaz, Salah, Sauro, Steinhöfer, Vailati und Zoua. Restliche Spieler ohne Aufgebot. – Verwarnungen: 17. Ben Khalifa (Foul). 21. Dragovic (Foul). 27. Abrashi (Foul). 61. Hajrovic (Foul). 66. Cabral (Foul). 82. Streller (Reklamieren). 92 Schär (Unsportlichkeit). 92. Zuber (Unsportlichkeit).

 


 


 



Die Muttenzerkurve empfing die Mannschaften mit einer gelungenen Choreo.


 




Geoffroy Serey Die spielt den Ball an Izet Hajrovic vorbei.


 



Philipp Degen kehrte nach abgesessener Sperre ins Team zurück.



(Fotos: Sacha Grossenbacher)