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19.03.2013 02:00 Uhr

Alex Frei wird ab Mitte April 2013 Sportdirektor beim FC Luzern

Autor: FC Basel 1893 Aktualisiert: 19.03.2013 16:46 Uhr

Alex Frei vom FC Basel 1893 wird neuer Sportdirektor des FC Luzern. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichnete der knapp 34jährige Stürmer, der im November 2012 per Ende der laufenden Saison sein Karrierenende als Spieler angekündigt hatte, jetzt beim Innerschweizer Super-League-Verein. Der FCB und Alex Frei einigten sich in der Folge auf eine um anderthalb Monate vor Saisonende vorgezogene Vertragsauflösung auf den 15. April 2013. Am Tag zuvor wird Alex Frei im Heimspiel des FCB gegen den FC Zürich (14. April, St. Jakob-Park, 13.45 Uhr) vor eigenem Publikum verabschiedet.

Alex Frei hat am Sonntagabend bei einem Nachtessen mit Bernhard Heusler den FCB-Präsidenten persönlich über seinen neuen Plan, nach dem Ende seiner aktiven Karriere nicht als Nachwuchstrainer tätig zu sein, sondern als Sportdirektor beim FC Luzern zu arbeiten, informiert. Der entsprechende Vertrag ab 1. Juli 2013 sei bereits unterschrieben. Der FCB hat diesen Entscheid mit Bedauern zur Kenntnis genommen, hat man sich doch auf die Zusammenarbeit im Nachwuchs gefreut, aber zeigt auch Verständnis dafür, dass Alex Frei die Aufgabe im Top-Management eines Super League Klubs mehr reizt.



Die am Montag geführten Gespräche zwischen allen Beteiligten drehten sich einzig noch um den richtigen Zeitpunkt des Endes von Alex Frei als FCB-Profi und seines Amtsantrittes in Luzern.



Um quasi ein „Doppelmandat“, das niemandem gedient hätte, zu vermeiden, einigten sich der FCB, der FC Luzern und Alex Frei darauf, dass Frei seine Dienste für einen Teil der intensiven Schlussphase dieser Saison, zu der auch noch (mindestens) die zwei Spiele gegen die Tottenham Hotspurs gehören, uneingeschränkt dem FCB zur Verfügung stellt und in der Phase noch völlig von operativer Arbeit für seinen künftigen Arbeitgeber absieht. Diese Phase endet mit dem Heimspiel des FCB vom 14. April 2013 gegen dem FC Zürich, in dem Alex Frei dem FCB letztmals als Spieler zur Verfügung steht und in dem er in würdigem Rahmen verabschiedet werden soll. Eine so gefundene Lösung ohne abrupten Abgang entspricht vor allem auch den Interessen von Alex Frei.



Ab 15. April 2013 beginnt Alex Frei seine Stelle beim FC Luzern. Mit dieser Lösung, die man durchaus als einen Kompromiss beurteilen darf, die dem sehr verdienten Spieler nach Ansicht der FCB-Führung gebührt, wird vermieden, dass Alex Frei während Monaten gedanklich oder gar operativ quasi zwischen zwei Vereinen „pendeln“ muss. Vielmehr kann er so eine intensive Phase lang nochmals zu 100 Prozent dem FCB, danach aber ebenso kompromisslos und ebenfalls zu 100 Prozent seinem neuen Arbeitgeber in Luzern zur Verfügung stehen.



Jede andere Variante wurde von allen Involvierten als halbbatzig und damit als unprofessionell beurteilt. Ebenso beurteilte die FCB-Führung die Chancen, die angestrebten sportlichen Saison-Ziele dank seines grossen und qualitativ guten Kaders auch mit dieser Lösung erreichen zu können, als unverändert intakt.





Alex Frei: „Ich gehe im Reinen mit dem FCB“



Alex Frei selber betont, dass er sich entgegen seiner ursprünglichen Absicht, nächsten Sommer eine Stelle im Nachwuchsbereich des FCB anzutreten, den Wechsel zum FC Luzern vornimmt, „weil für mich die Aufgabe des Sportchefs bei einem traditionsreichen Super League-Club, mit dem ich seit meiner Zeit als Luzern-Spieler eine besondere Verbindung habe, eine grosse Chance ist. Falsch ist, was in einem Teil der Medien geschrieben wurde: Es ist dies keineswegs ein Entscheid gegen den FC Basel, von dem ich ein Angebot für eine Stelle im Nachwuchsbereich hatte, sondern ein Entscheid für eine anderen Weg als ursprünglich geplant, nämlich für den Weg, den ich jetzt in Luzern machen will. Sonst hätten wir ganz sicher nicht die Lösung gefunden, dass ich noch mehrere wichtige Spiele mit dem FCB bestreite, ehe der Wechsel im Reinen mit dem FCB vollzogen wird.“



Der FCB freut sich in der Tat, Alex Frei noch für weitere wichtige Spiele zur Verfügung zu haben und wünscht ihm für die Zeit danach schon jetzt viel Befriedigung in seinem zweiten Berufsleben.