Ich bin neu hier!

Werde Teil der FC Basel Community und registriere dich noch heute! Nimm an Wettbewerben teil messe dich im Tipp-Spiel gegen andere Fans und profitiere von exclusive Angebote des FC Basel und von seinen Sponsoren.

Account anlegen
12.05.2013 02:00 Uhr

Eine gute erste Hälfte genügte gegen Genf

Autor: Caspar Marti Aktualisiert: 12.05.2013 18:53 Uhr

Der FC Basel 1893 verdiente sich den 2:0 (2:0)-Sieg gegen den Servette FC mit einer sehr starken Darbietung in der ersten Hälfte. Von allem Anfang an setzten die Basler die Genfer unter Druck und suchten ein frühes Tor. Trotzdem mussten die 26‘797 Zuschauer im St. Jakob-Park bis zur 32. Minute warten, ehe sie ein erstes Mal jubeln durften: Valentin Stocker leitete den Angriff über Geoffroy Serey Die und Mohamed Salah gleich selber ein, den er zur Führung abschloss. Kurz vor der Pause konnte dann Aleksandar Dragovic, nach einem Freistoss Stockers, per Kopf auf 2:0 erhöhen. In der zweiten Hälfte verwaltete der FCB seinen Vorsprung geschickt, ohne die letzten Kraftreserven anzuzapfen, was angesichts des strengen Programms verständlich ist. Am nächsten Donnerstag treffen die Basler auf Lausanne-Sport (19.45 Uhr, St. Jakob-Park).

Vor dem Anpfiff wurde Kurt Thalmann stellvertretend für die Meistermannschaft von 1953 des FC Basel 1893 geehrt. In den darauffolgenden 90 Spielminuten kam die heutige Ausgabe des FCB dank eines 2:0-Sieges über den Servette FC ihrem Ziel, den 16. Meistertitel zu erringen, ein Stück näher. Aufgrund der Niederlage der Grasshoppers gegen den FCZ (0:1) konnten die Basler ihren Vorsprung auf GC auf sechs Punkte ausbauen. Die Gastgeber verdienten sich die drei Zähler gegen die Genfer vor allem mit einer sehr starken und druckvollen Leistung in der ersten Hälfte der Partie. Von der ersten Minute an setzten die Hausherren die Gäste unter Druck, störten diese früh und zwangen sie somit zu Fehlern, die immer wieder zu guten Gelegenheiten führten. Nach 32 Minuten konnte der FCB ein erstes Mal Profit ziehen aus einer solchen. Valentin Stocker spielte den Ball auf die linke Seite zu Geoffroy Serey Die, der lancierte Mohamed Salah mit einem Steilpass und nach einem Querpass des Ägypters stand Stocker schon abschlussbereit vor dem Genfer Tor – 1:0. Das zweite Tor liess dann nicht lange auf sich warten: Stockers Freistoss von der linken Seite verwertete Aleksandar Dragovic mit dem Kopf zum 2:0. Dragovic hatte bereits im Hinspiel in Genf doppelt getroffen, auch dort einmal mit einem Kopfball. Sein drittes Saisontor schoss der Innenverteidiger also wieder gegen die Genfer, dieser Gegner scheint ihm zu liegen.



Nach der Pause schaltete der FCB dann einen Gang zurück und verwaltete seine Führung geschickt. Torgefahr kam nur selten auf, und wenn, war das vor dem Tor der Gäste der Fall. Trotzdem war FCB-Trainer Murat Yakin nicht ganz zufrieden mit dem Gebotenen in der zweiten Hälfte: „Wir waren etwas fahrlässig nach dem Seitenwechsel, liessen den Gegner aufkommen und den Ball nicht mehr laufen. Wir waren dort zu wenig konzentriert, das hat mich gestört.“ Auch die Chancenauswertung lief nicht nach dem Geschmack des Trainers: „Wir hätten das 3:0 erzielen müssen.“ Markus Steinhöfer (74.), Jacques Zoua (76.) und Mohamed Salah (79.) besassen alle Möglichkeiten für einen weiteren Treffer, trafen aber entweder das Tor nicht, oder scheiterten am guten Joao Barroca im Tor Servettes.



Servette zu keiner Reaktion fähig



Für einmal waren die Bedingungen für die Vorbereitung anders als die vielen Male zuvor, als der FCB weniger Zeit hatte sich zu erholen: Servette hatte erst am Donnerstag gegen Thun gespielt und damit einen Tag weniger Erholungszeit als der FCB. Vielleicht war dies auch mit ein Grund, wieso die Genfer in der zweiten Halbzeit nicht fähig waren auf den Rückstand zu reagieren, allerdings waren sie schon vor dem Tor Stockers eher defensiv eingestellt und nur selten gefährlich. Am nahesten waren sie einem Torerfolg noch beim Stand von 0:0, Marcos de Azevedo brachte einen Flatterball auf das Basler Tor, den Sommer abprallen liess. Der gut positionierte Eudi konnte den Ball danach aber nicht unter Kontrolle bringen, ansonsten blieben die Gäste ungefährlich.



Der FCB zeigte mit dem Sieg gegen Servette die gewünschte Reaktion auf die Niederlage gegen den FCZ vom vergangenen Mittwoch. Die Kräfte, die ihm dort gegen Ende der Partie auszugehen schienen, konnte er in der zweiten Hälfte gegen die Genfer sparen für das nächste Spiel, das bereits am Donnerstag stattfindet. Dann wird Lausanne-Sport zu Gast sein im St. Jakob-Park und der FCB versuchen seine Position an der Tabellenspitze weiter zu festigen.



Das Telegramm:



FC Basel 1893 – Servette FC 2:0 (2:0)

St. Jakob-Park. – 26‘797 Zuschauer. – SR Stefan Klossner.

Tore: 32. Stocker 1:0 (Salah). 42. Dragovic 2:0 (Stocker).



Basel: Sommer; Steinhöfer, Schär, Dragovic, Park; Frei; Salah, Elneny, Serey Die (74. Diaz), Stocker (83. David Degen); Bobadilla (73. Zoua).



Servette: Barroca; Rüfli, Mfuyi, Kusunga, Moubandje; Pasche, Kouassi (80. Pizzinat); de Azevedo, Eudi (66. Routis), Moutinho (46. Schneider); Karanovic.



Bemerkungen: Basel ohne Philipp Degen, Cabral (beide verletzt), Streller (gesperrt). – Servette ohne Grippo, Kossoko, Lang, Schlauri (alle verletzt), Machado, Tréand und Vitkieviez (alle gesperrt). – Ersatzbank Basel: David Degen, Diaz, Sauro, Vailati, Voser, Yapi und Zoua. Restliche Spieler ohne Aufgebot. – Verwarnung: 56. Rüfli (Foul).





Aleksandar Dragovic setzt zum Jubel an, nach seinem Tor zum 2:0.





Valentin Stocker trifft zum 1:0 für den FCB.





Vor dem Spiel wurde Kurt Thalmann stellvetretend für die Meistermannschaft von 1953 geehrt.



(Fotos: Sascha Grossenbacher)