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15.02.2014 02:00 Uhr

Der FCB siegt im Regen gegen Sion

Autor: Caspar Marti Aktualisiert: 16.02.2014 03:31 Uhr

Der FC Basel 1893 konnte auch seine dritte Meisterschaftspartie in diesem Jahr am Samstag, 15. Februar 2014, gegen den FC Sion gewinnen. Das Tor zum 1:0-Sieg erzielte Fabian Frei in der 57. Minute per Elfmeter; Davide Callà der zu seinem Debut in rotblau kam, leitete den Angriff der zum Strafstoss führte mit einem wunderbaren Pass auf Valentin Stocker, der dann von Xavier Kouassi gefoult wurde, ein. Während des ganzen Spiels regnete es stark, so dass gegen Ende der Partie das Terrain nur noch schwer bespielbar war. Weiter geht es für den FCB am nächsten Donnerstag, wahrscheinlich bei besserem Wetter, in der UEFA Europa League, wo er auswärts auf Maccabi Tel-Aviv trifft.

Gegen Ende der Partie verkam das Geschehen auf dem Platz beinahe zu einer Wasserschlacht, es hatte den ganzen Tag geregnet und der Ball rollte nur noch langsam über das Grün. Zum Glück hatte der FCB da schon seine Hausaufgaben erfüllt und lag mit 1:0 in Führung. Er hätte aber auch schon höher in Front liegen können zu diesem Zeitpunkt. So kam es doch noch zur einen oder anderen brenzligen Situation im Basler Strafraum, da die Sittener in der Schlussphase doch noch in die Offensive gingen; vorher hatte eigentlich, mit Ausnahme der Starphase, nur das Heimteam angegriffen. Eine gute Walliser Verteidigung sowie vor allem ein starker Andres Vanins im Tor hatten die Gäste vor mehr Gegentoren bewahrt.



Am Sittener Schlussmann scheiterten Marco Streller (3.), Valentin Stocker (33.), nochmals Streller (75.) und Davide Callà, der in der 83. Minute beinahe noch zu seiner Torpremiere für den FCB kam. „Ich habe mir das für später aufgespart“, meinte der Basler Neuzugang nach dem Spiel. Callà sprach von einem „speziellen, emotionalen Moment“ bei seinem ersten Einsatz für die Basler. „Das wichtigste ist aber, dass wir gewonnen haben“, so Callà, der mit einem schönen Pass auf Valentin Stocker den Angriff einleitete, der zum Elfmeter führen sollte; Murat Yakin sprach gar von einem Assist. Dieses Mal gab es weniger Diskussionen um den Pfiff, Xavier Kouassi traf bei seiner ungestümen Aktion den Basler Flügelspieler klar und sah dafür auch noch Gelb. Wenn auch Sion-Trainer Raimondo Ponte einräumte, dass er sich nicht ganz sicher sei, ob es wirklich ein Foul gewesen sei. Vom Elfmeterpunkt trat Fabian Frei mit seiner gewohnten Gelassenheit an und erzielte das einzige Tor des Spiels. Yakin freute sich, dass sich seine Mannschaft geduldig gezeigt hatte: „Sion war gut organisiert und machte es uns schwer, am Anfang mit einer starken Defensive und gegen Ende noch mit zwei Standards, die für Gefahr vor unserem Tor sorgten.“



Ein schwieriges Terrain



Der FCB zeigte über 90 Minuten eine engagierte Leistung und war bestimmt der verdiente Sieger einer Partie, die gegen Schluss kein Tempo mehr zuliess, da zu viel Wasser auf dem Rasen lag. Sion, das mit dem neuen Trainer Raimondo Ponte nach Basel gekommen war, schien sich vor allem darauf zu konzentrieren kein Gegentor zu erhalten und zu verteidigen. „Mit ein bisschen Glück hätten wir das 0:0 vielleicht halten können“, meinte Ponte. Yakin sprach seiner Mannschaft einmal mehr ein Kompliment aus: „Ich bin sehr zufrieden. Es war ein schwieriges Terrain für ein Team, das den Ball laufen lassen wollte. Das ist uns zeitenweise noch ganz gut gelungen. Jetzt haben wir nach drei Spielen neun Punkte, das war das Ziel. Und nun wollen wir uns auf Tel-Aviv vorbereiten. Ich hoffe das alle bereit sind für diese Aufgabe, Marco Streller kam humpelnd in die Kabine, das werden wir noch genauer anschauen müssen.“



Ansonsten kann man sagen, dass der FCB bereit zu sein scheint wieder ins internationale Geschäft einzusteigen. Der Start ins Jahr 2014 lief bisher perfekt, neben den drei Siegen in der Meisterschaft, rückte er auch in den Halbfinal des Schweizer Cups vor und steht nun eben vor dem Wiedereinstieg in den Europacup, ob auch im dritten Wettbewerb alles so gut laufen wird, zeigt sich am nächsten Donnerstag.

 


 


Das Telegramm:


 


FC Basel 1893 – FC Sion 1:0 (0:0)

St. Jakob-Park. – 24‘563 Zuschauer. – SR Stephan Studer.

Tor: 57. Frei 1:0 (Foulpenalty).




Basel: Sommer; Voser, Sauro, Suchy, Safari; Diaz, Frei, Xhaka (67. Elneny); Callà (90. Ajeti), Stocker; Streller.




Sion: Vanins; Rüfli, Vanczak, Ferati, Bühler; Basha (62. Itaperuna), Kouassi; Christofi, Perrier (74. Yartey), Pa Modou; Assifuah (51. Vidosic).




Bemerkungen: Basel ohne Delgado, Ivanov, Schär und Serey Die (alle verletzt). Sion Cisse, Lacroix, Veloso (alle verletzt) und Herea (gesperrt). Ersatzbank Basel: Ajeti, David Degen, Philipp Degen, Elneny, Sio und Vailati. Restliche Spieler ohne Aufgebot. – Verwarnungen: 23. Ferati (Foul). 35. Xhaka (Foul). 38. Rüfli (Foul). 57. Kouassi (Foul). – 33. Vanins lenkt Schuss von Stocker an den Pfosten.







Das Wetter spielte am Samstagabend nicht mit, das Terrain war sehr tief.





Davide Callàkam gegen Sion zu seinem ersten Einsatz in rotblau.





Marek Suchy bildete mit Gastón Sauro die Innenverteidigung gegen die Walliser.



(Fotos: Sacha Grossenbacher und Uwe Zinke)