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16.03.2014 01:00 Uhr

Der FCB setzt gegen Aarau das gewünschte Zeichen

Autor: Caspar Marti Aktualisiert: 17.03.2014 09:56 Uhr

Nach einem Traumstart und drei Toren in der Startviertelstunde gewann der FC Basel 1893 gegen den FC Aarau am Sonntag, 16. März 2014, mit 5:0 (3:0) und lieferte dabei eine sehr überzeugende Leistung ab. Die ersten vier Tore fielen dabei alle nach Eckbällen: Marek Suchy traf per Kopf, Valentin Stocker mit einem herrlichen Schuss nach einer Cornervariante, Nauris Bulvitis‘ Eigentor fiel nach einem Abschluss Giovanni Sios und Philipp Degen traf mit einer Direktabnahme nach einem Corner Davide Callàs. Das fünfte Tor war dann eine Premiere, nicht nur weil es nicht nach einem Eckball fiel, sondern auch weil der Torschütze, der erst 17-jährige Breel-Donald Embolo, sein erstes Tor für die erste Mannschaft der Rotblauen erzielte.

 



Etwas Zusätzliches hatte Murat Yakin von seiner Mannschaft bei der Begegnung mit dem FC Aarau gefordert. Das bekamen er und die gut 26‘000 Zuschauer im St. Jakob-Park auch geboten, der FCB legte gleich zu Beginn des Spiels überzeugend los. Mit dem dritten Eckball, nach rund 8. Minuten, gab es bereits etwas Zählbares zu feiern für die Basler; Marek Suchy traf per Kopf zur Führung für das Heimteam. Und der FCB machte danach gleich weiter mit dem druckvollen und effizienten Spiel nach vorne, rund acht Minuten später führte er schon 3:0. Valentin Stocker hatte mit einem herrlichen Schuss die Führung ausgebaut und Nauris Bulvitis‘ einen Schuss Giovanni Sios zum 3:0 abgelenkt. Murat Yakin freute sich natürlich über das Spiel: „Es war ein überzeugender Auftritt. Wir waren präsent bei den Standards und auch sonst dominant. Das hat sich ausbezahlt. Ich freue mich, auch für die Zuschauer.“ Während Aarau-Trainer René Weiler seinem Team in der Rolle „eines Sparringpartner“ sah: „Der FCB war auf jeder Position besser besetzt. Selbst mit 5:0 ist das Resultat heute nicht zu hoch ausgefallen.“



An diesem Sonntag liess Murat Yakin seine Mannschaft in einem klassischen 4-4-2 auflaufen und überraschte damit wohl viele, womöglich auch den Gegner, der gerade zu Beginn kein Mittel fand gegen die geballte Offensivkraft des FCB. Den ersten Abschluss verzeichneten sie nach rund einer halben Stunde, als Stephan Andrist mit einem Schuss aus rund 16 Metern Sommer prüfte, den Basler Schlussmann dabei aber vor keine Probleme stellte.



Das Spieldiktat nie aus der Hand gegeben

Auch nach der frühen Führung suchte der FCB die Offensive, Mohamed Elneny hatte beispielsweise Pech, dass sein Abschluss kurz vor der Pause von der Lattenunterkante zurück ins Feld sprang. Die Aarauer waren an diesem Nachmittag wahrlich nicht zu beneiden, kaum hatte das Spiel begonnen lagen sie bereits deutlich zurück und fanden keinen Weg den Baslern gefährlich zu werden.



In der zweiten Hälfte nahm der Druck der Gastgeber ein wenig ab, aber auch dann gaben die Rotblauen das Spieldiktat niemals aus der Hand. Belohnt wurde sie dafür kurz vor Schluss als Philipp Degen mit einer Direktabnahme, erneut nach einem Eckball, das 4:0 erzielte und kurz darauf, als der eingewechselte Breel-Donald Embolo sein erstes Tor für die erste Mannschaft des FCB erzielte.



Höchster Sieg in dieser Saison



Den Vorsprung auf die zweitplatzierten Grasshoppers konnte der FCB zwar nicht ausbauen, die Zürcher gewannen ihr Spiel gegen den FC Sion mit 4:2. Aus einer Dreiergruppe mit fünf Punkten Rückstand wurde aber ein einzelner Verfolger, die Young Boys und der FC Zürich fielen mit Punktverlusten in dieser 25. Runde ein wenig zurück.



Das 5:0 gegen Aarau ist der höchste Sieg, den der FCB in dieser Saison feiern konnte und er kommt wohl zu einem guten Zeitpunkt. Das Resultat dürfte den Baslern Selbstvertrauen geben im Hinblick auf das Rückspiel in der Europa League am kommenden Donnerstag beim FC Salzburg. Die Österreicher gewannen derweil gegen den RZ Pellets WAC mit demselben Resultat wie der FCB gegen Aarau. Und für Yakin war schon kurz nach der Partie am Sonntag klar: „Die Konzentration gilt jetzt dem nächsten Spiel.“ Das wird am Donnerstag ausgetragen und der FCB besitzt dann die Chance sich zum zweiten Mal in Folge für einen Europa-League-Viertelfinal zu qualifizieren. Etwas Zusätzliches wird wohl auch in Salzburg nötig sein, um das zu schaffen.

 


 


 


Das Telegramm:


 


FC Basel 1893 – FC Aarau 5:0 (3:0)

St. Jakob-Park. – 26‘421 Zuschauer. – SR Stefan Klossner.

Tore: 8. Suchy 1:0 (Stocker). 11. Stocker 2:0 (Serey Die). 14. Eigentor Bulvitis 3:0 (Sio). 84. Philipp Degen 4:0 (Callà). 89. Embolo 5:0 (David Degen).

 


FCB: Sommer; P. Degen, Suchy, Frei, Aliji; Callà, Serey Die (85. Embolo), Elneny, Stocker (67. David Degen); Sio (54. Delgado), Streller.


 


FCA: Unnerstall; Jäckle, Garat, Bulvitis, Jaggy; Burki, Ionita; Andrist, Lüscher (36. Gonzalez), Radice (73. Schultz); Gygax (46. Senger).


 


Bemerkungen: FCB ohne Diaz, Ivanov, Safari, Schär, Vailati, Voser und Xhaka (alle verletzt). FCA ohne Mall (rekonvaleszent), Nganga (verletzt). Ersatzbank FCB: Albian Ajeti, Arlind Ajeti, Delgado, Embolo, Salvi und Sauro. Restliche Spieler ohne Aufgebot. – Verwarnungen: Keine. -42. Lattenschuss Elneny. 46. (erste Halbzeit) Pfostenschuss Stocker.





Mohamed Elneny hatte Pech, als sein Schuss von der Lattenunterkante abprallte.





Fabian Frei bildete mit Marek Suchy die FCB-Innenverteidigung.





Davide Callà kam gegen seinen ehemaligen Verein auf dem rechten Flügel zum Einsatz.



(Bilder: Sacha Grossenbacher und Uwe Zinke)