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Sa. 11.02.2012 17:45
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0:0
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Sp.
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39
02
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19
32
03
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19
30
04
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19
26
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24
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22
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19
08
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18
11
09
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19
-4
10
Xamax
18
26
08.08.2010 | Caspar Marti
Zweimal im Rückstand, und doch gewonnen

Trotz eines harzigen Starts konnte die U21 des FC Basel 1893 ihr Startspiel zur Erstligasaison 2010/2011 beim FC Solothurn mit 4:2 gewinnen. Zur Halbzeit lagen die Rotblauen zwar noch mit 0:1 im Rückstand. Mit einer starken offensiven Leistung konnte Patrick Rahmens Team das Spiel aber noch wenden.

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Der Start ins Auftaktspiel gelang dem FCB nicht nach Wunsch. Kurz vor dem Ende einer ereignisarmen ersten Halbzeit kamen die Solothurner zu ihrem ersten Eckball. Die Basler Abwehr bekundete dabei einige Mühe und brachte den Ball nicht aus dem Strafraum heraus. Nutzniesser der Situation war Luca Liloia, der plötzlich allein ein Meter vom Tor entfernt an den Ball kam und die Führung für den FC Solothurn bewerkstelligte.

Trainer Patrick Rahmen schien aber in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. Noch keine zwei Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, da jubelten die Gäste bereits. Nach einer geschickten Kombination kam der Ball zu Roman Buess, der mit dem Absatz zu Pascal Schürpf weiterleitete, und Schürpf schliesslich schob zum verdienten Ausgleich ein. Lange dauerte die Freude jedoch nicht. Nach einem schön vorgetragenen Konter kam Paolo Vogt, der brasilianische Altstar mit Vergangenheit unter anderem in Sion, Luzern, Vaduz, Winterthur und bei Metallurg Donezk, im Basler Strafraum zum Abschluss und brachte die Hausherren erneut in Front.

Doch auch dieses Mal hatte der FCB die perfekte Antwort parat. Einen Freistoss von der rechten Seite brachte Schürpf flach hinein, punktgenau auf Taulant Xhaka, der von der Solothurner Verteidigung vergessen worden war. Xhaka liess sich nicht zweimal bitten und markierte den erneuten Ausgleich.

Danach beruhigte sich das Spiel ein wenig. Wieder etwas Farbe ins Spiel brachte das 3:2 durch Buess, das äusserst kurios war. Mit dem Rücken zum Tor spielte Buess einen hohen Ball. Jeder im Stadion dachte wohl, dass der Ball sein Ziel verfehlen würde. Doch zum Schrecken der Solothurner senkte sich der Ball und landete im Tor. Nicht sehr vorteilhaft sah dabei der Schlussmann der Solothurner, Pablo Molina, aus. Die Basler gaben darauf die Partie nicht mehr aus der Hand. Folglich konnte kurz vor Schluss der sich stetig steigernde Daniel Unal mit einem schönen Freistoss noch das 4:2 erzielen.

Trainer Rahmen fand nach dem Spiel lobende Worte für beide Mannschaften: „Ich habe Solothurn am Mittwoch beobachtet, daher war ich nicht überrascht, dass wir Schwierigkeiten hatten. Die Mannschaft ist gefestigter als in der letzten Saison, sie ist physisch präsent. Ich muss aber auch meinem Team ein Kompliment machen. Wenn der Gegner aus zwei Chancen zwei Tore macht, verliert man manchmal auch. Meine Equipe hat aber Moral bewiesen und das Spiel noch gewendet. Und obwohl wir mehrheitlich den Ball hatten, hatten wir auch nicht so viele klare Chancen. Dass wir diese nutzten, stimmt mich positiv.“

Für Rahmen war es auch die Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte, hat er doch selbst einmal eine Saison für die Solothurner gespielt. „Es ist schon etwas Spezielles für mich, da ich noch einige Leute aus dem Club kenne. Ich komme auch gerne hierhin.“ Geschenke machte Rahmens Team trotzdem keine und kehrte mit drei Punkten im Gepäck zurück nach Basel.
 

Das Telegramm:


FC Solothurn–FC Basel U21 2:4 (1:0)
Stadion, Solothurn. – 250 Zuschauer. – SR Schärer.
Tore: 41. Liloia 1:0. 47. Schürpf 1:1 (Buess). 52. Vogt 2:1. 60. T. Xhaka 2:2 (Schürpf). 70. Buess 2:3. 90. Unal 2:4.

Solothurn: Molina; Hatmann (89. D`Amelio), Munotz, Kiener, Liloia; Meier, D. Hasler, Ekomann (81. Kömür), Pinheiro; Vogt, Franco (66. Schneider).

FCB U21: Saladin; Vecchi, Taulant Xhaka, Ritter, Kamber; Grether (85. Eksi), Unal, Bicvic (80. Nimeley), Schürpf; Buess, Baron (88. Eigenmann).

Bemerkungen: Basel ohne Wiedmann (verletzt), Ajeti, Santabarbara, Randaxe, Wuhrmann, Wieser (Gesperrt). – Verwarnungen: 35. Buess (Handspiel). 55. Hartmann (Foul). 63. Ritter (Foul). 75. Grether (Foul).
 

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