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03.02.2010 | Remo Meister
Der FCB lud seine Donatoren und Gönner zum Lunch ein

Bei einem gemeinsamen Mittagessen bedankte sich der Marketingverantwortliche des FCB-Verwaltungsrats, Werner Schmid, bei den Donatoren und Gönnern des Clubs für ihre Unterstützung. Die rund 220 anwesenden Gäste kamen zudem in den Genuss interessanter Gesprächsrunden mit verschiedenen Exponenten des FC Basel 1893, unter anderen mit Trainer Thorsten Fink und Stürmer Alex Frei.

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Vier Tage vor dem Rückrunden-Start gegen die Young Boys liess sich ein Teil der insgesamt rund 1500 Donatoren und Gönner des FCB am Mittwoch, 3. Februar 2010, auf das bevorstehende Meisterschaftsspiel einstimmen. In der Bâloise-Lounge im St. Jakob-Park nahmen 220 Gäste sowie einige Vertreter des FC Basel 1893 Platz und genossen ein Mittagessen mit Blick auf das Spielfeld des sonntäglichen Spitzenkampfs der Basler gegen die Berner Tabellenführer.

 

FCB-Verwaltungsrat Werner Schmid nutzte die Gelegenheit, sich am zweimal jährlich stattfindenden Anlass bei den Donatoren und Gönnern für ihren grossen Support zu bedanken. Zudem machte er mit Genugtuung auf den aktuellen Stand der verkauften Jahreskarten aufmerksam: Die Anzahl abgesetzter Abonnemente liegt mittlerweile bei 21‘500. Für die Heimpartie des FCB am Sonntag (7. Februar 2010) gegen die Young Boys wurden bisher 26‘800 Tickets verkauft.

 

Ebenfalls in grosser Vorfreude auf das Spitzenspiel präsentierte sich der Moderator des Anlasses, René Häfliger: „In genau hundert Stunden befinden wir uns in der Partie gegen YB in der 23. Minute“, rechnete er vor, „und ich bin sicher, dass es dann bereits 1:0 für den FCB steht.“ Einen etwas ernsthafteren Ansatz hatte in der Folge die erste kleine Gesprächsrunde, zu der Häfliger zwei Exponenten der technischen Kommission des FC Basel 1893 einlud. Adrian Knup, im Verwaltungsrat verantwortlich für den Sportbereich, und Sportkoordinator Georg Heitz umrissen die Abläufe hinter den Kulissen, wie sie etwa im Fall eines Transfers vonstattengehen. Dass diese Arbeit durchaus intensiv ist, auch wenn am Ende eines Prozesses kein Transfer daraus resultiert, verdeutlichte Heitz in einem kurzen Beispiel aus dem FCB-Alltag: „Uns werden täglich acht bis zehn Spieler angeboten – und zum Teil kommen sie auch gleich selbst auf der Geschäftsstelle vorbei.“ Dass es sich dabei nicht immer um seriöse Angelegenheiten handelt, versteht sich.

 

FCB-Trainer Thorsten Fink (Mitte) und Stürmer Alex Frei (rechts) im Gespräch mit

Moderator René Häfliger am Donatoren- und Gönner-Lunch in der Bâloise-Lounge.

 

Neue Spieler hat FCB-Trainer Thorsten Fink in dieser Winterpause keine erhalten; das Kader wurde mit den Abgängen von Dominik Ritter (leihweise zu Winterthur) und François Marque (nach Grenoble) sogar leicht verkleinert. „Nun freuen wir uns alle, dass es endlich wieder losgeht“, sagte der 42-jährige Deutsche. Es sei wichtig für die Spieler, dass jetzt gegen Ende der Vorbereitung mit dem YB-Spiel wieder ein klares, absehbares Ziel bevorstehe. Besonders hob Fink die sehr guten Bedingungen im Trainingslager in Südspanien hervor, während es zuletzt aufgrund der Kälte mitunter schwierig gewesen sei, immer optimal zu trainieren.

 

Nachdem es auch Thorsten Fink nicht verpassen wollte, den anwesenden Gästen für die grosse Unterstützung zu danken, die sie dem FC Basel leisten, gesellte sich noch der letzte Gast des Mittags zur kleinen Talk-Runde: Alex Frei, der mit seinen 23 Toren in 28 Spielen seit seiner Rückkehr nach Basel im Sommer viel zur starken Hinrunde des FCB beigetragen hat. Als eines der bisherigen Highlights dieses ersten Halbjahres bezeichnete der 30-jährige Stürmer die „insgesamt positive internationale Kampagne, auf die wir zurückblicken können. Wir haben einige interessante und gute Spiele bestritten und reisten dabei auch in Länder, die man sonst nicht unbedingt kennenlernt.“

 

Bevor sich die Bâloise-Lounge hinterher langsam wieder leerte, wollte René Häfliger zum Abschluss des Anlasses von Alex Frei noch das wissen, was auch die meisten Gäste brennend interessiert haben dürfte. Freis Antwort auf die Frage des Moderators: „Ja, wir sind bereit für den Sonntag und hoffen, dass YB danach nur noch vier Punkte Vorsprung auf uns hat.“

 

Bilder vom Donatoren- und Gönner-Lunch: Hier klicken

(Fotos: Sacha Grossenbacher)
 

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