


Benjamin Huggel trifft beim 1:0 über den FC Luzern – FCB und YB im Gleichschritt
Christoph Kieslich, Emmenbrücke
In der Super League bleibt es beim Vier-Punkte-Abstand zwischen Bern und Basel. Der FCB siegte im Exil des FC Luzern mit umformierter Elf, festigte zwar Platz zwei, aber der Trainer will mehr.
Es war zwar kein Vergleich mit jenem atemlosen Schlagabtausch, den sich beide Mannschaften an selber Stelle zuletzt an einem verregneten Oktobersonntag geliefert hatten. Und war der Platz im Stadion Gersag damals schon nicht Super-League-würdig, spottete er gestern jeder Beschreibung. Sich jedoch auch auf diesem Geläuf durchgesetzt zu haben, kann diese FCB-Mannschaft sich hoch anrechnen lassen. Kämpferisch wusste sie noch mehr in die Waagschale zu werfen als die für ihre Hingabe vor ihrem Heimpublikum bekannten Luzerner.
Denkwürdig war der Basler 5:4-Sieg vor gut fünf Monaten, diesmal war es ein 1:0, an dem vor allem ein Trainer Gefallen finden kann. In diesem Fall Thorsten Fink, der im Vorfeld angekündigt hatte, sich auch einmal mit dem knappsten aller Resultate, das zu einem Sieg reicht, begnügen zu wollen. Nach dem ersten Basler 1:0-Sieg in der Super League unter seiner Regie war er sogar «sehr zufrieden, dass wir auch mal so ein Spiel nach Hause geschaukelt haben».