


Liga: Die FC Basel U21 schlägt den FC Laufen im Regionalderby mit 3:1 (2:0)
Dominic Urwyler
Nach den schneebedingten Spielverschiebungen vor Wochenfrist konnte die Rückrunde der 1. Liga Gruppe 2 am Wochenende
starten: Der Nachwuchs des FC Basel hatte auf Kunstrasen gegen den FC Laufen keine Probleme.
Als Adnan Ercedogan seine Mannschaft lautstark anfeuerte und für die letzten Minuten noch einmal die volle Konzentration einforderte, war die Partie schon lange entschieden. Zwar erzielte der Laufener Captain kurz davor per Elfmeter den einzigen Treffer für die Baselbieter, doch ausser dem guten Mithalten in der ersten halben Stunde und dem kurzen Aufbäumen ganz am Schluss, war vom FC Laufen nicht viel zu sehen. Trainer Patrik «James» Bader befand das eigene Spielverhalten später für «zu pomadig».
Tatsächlich schienen die Laufener immer einen Schritt zu spät zu kommen. «Wir waren gedanklich nicht jederzeit auf der Höhe», konstatierte Bader. So geschehen beim ersten Gegentor, als die Baselbieter nach einer eigenen grossen Chance in einen Konter liefen. Diesen schloss Ramon Cecchini mit dem Führungstreffer für die Gastgeber ab. Und als sich die überrumpelten Laufener noch immer über die Unkonzentriertheit ärgerten, stand es schon 2:0 für die U21 des FC Basel. Granit Xhaka hatte zwar nur an den Pfosten geköpfelt, aber weil Goalie Javier Hernandez ins Leere sprang, konnte Xhaka den vor dem Tor liegen gebliebenen Ball doch noch über die Linie drücken.
Aufgrund des Rasenzustands im Leichtathletikstadion St. Jakob fand das Spiel auf dem angrenzenden Kunstrasenfeld statt. Dieser Platz ist sehr gross. Laufens Trainer Bader wollte zwar keine Ausrede suchen, doch «ein grosses Terrain – mit Plastik statt Rasen – kommt einem technisch überlegenen Team wie der Basler U21 doch eher entgegen».