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26
15.03.2010 | 20min.ch
YB und FCB im Gleichschritt - GC rueckt vor
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Im Fernduell um den Titel haben sich die Young Boys und der FC Basel keine Blösse gegeben. Die Berner besiegten zu Hause den FC Sion mit 1:0, mit dem gleichen Resultat entführten die Basler die drei Punkte aus Luzern. Damit bleibt YB's Vorsprung bei vier Punkten.



 

Die Young Boys konnten ihren Vier-Punkte-Vorsprung auf Basel mit Müh und Not erfolgreich verteidigen. Die Berner bezwangen den FC Sion mit 1:0 - dank einem Tor des eingewechselten Mauro Lustrinelli in der 79. Minute. «Lustrigol» wurde von seinem Abwehrchef Emiliano Dudar mit einer weiten Flanke lanciert, sein Gegenspieler Jamal Alioui war nicht auf der Höhe des Geschehens, was der frühere Schweizer Nationalstürmer souverän ausnützte.



 

Die Young Boys taten sich in der ruppigen Partie lange Zeit schwer. Zwar hatten sie mehr Ballbesitz, doch sie kamen bei tiefen Temperaturen mit dem auf Zerstörung ausgerichteten Konzept der Sittener nicht zurecht. Im Spiel der Gelb-Schwarzen mangelte es an Kreativität. Die Einwechslungen von Doumbia und Lustrinelli brachten etwas Besserung. Und YB verlor nie die Geduld, was schliesslich belohnt wurde.



 

Zweite Niederlage in Folge für FCL



 

Der FC Luzern bezog gegen Basel seine zweite 0:1-Niederlage in Folge und wird nun von GC bedrängt.


 

Die drittplatzierten Luzerner fanden sich auf dem tiefen Gersag-Terrain erstaunlicherweise schlechter zurecht als die Gäste, die zielstrebiger und präsenter wirkten. Basel hätte bereits nach neun Minuten in Führung gehen können, als Scott Chipperfield freistehend vor David Zibung zum Abschluss kam, den Ball aber nicht am FCL-Goalie vorbeibrachte.



 

In der 33. Minute aber stand es dennoch 1:0 für die Gäste: Benjamin Huggel hatte eine Flanke von Behrang Safari aus fünf Metern mit dem Kopf ins Netz gewuchtet. Luzern steigerte sich zwar im zweiten Durchgang deutlich, ein Torerfolg blieb dem Team von Trainer Rolf Fringer jedoch verwehrt. João Paiva besass in der 57. Minute die beste Ausgleichschance nach einem schönen Zuspiel von Davide Chiumiento. Der Portugiese brachte seinen Hechtkopfball aber nicht am starken Franco Costanzo im FCB-Tor vorbei. Auf der anderen Seite hätte Marco Streller für das beruhigende 2:0 sorgen können. Sein Kopfball prallte jedoch in der 67. MInute von der Lattenoberkante in Behind.



 

Grasshoppers auf der Erfolgswelle



 

Die Grasshoppers gewannen gegen St. Gallen «das Duell um den 4. Tabellenplatz» mit 2:1. Während im Letzigrund vieles für GC lief, stellten sich die Gäste aus der Ostschweiz in gewissen Szenen sehr ungeschickt an. So flog der St. Galler Innenverteidiger Jiri Koubsky nach einem Foul an Davide Calla bereits nach einer Viertelstunde mit der Gelb-Roten Karte vom Platz. Schiedsrichter Massimo Busacca liess keine Gnade walten. Entscheidenden Charakter hatte auch eine Aktion von Lukas Schenkel, der in der 78. Minute im eigenen Strafraum Paulo Menezes foulte. Den anschliessenden Penalty verwandelte Boris Smiljanic souverän zum 2:1-Schlussresultat.



 

Davor hatten die St. Galler Moral bewiesen. In Unterzahl konnten sie ausgleichen. Moreno Costanzo traf mit einem abgefälschten Weitschuss, nachdem die Grasshoppers im Anschluss an einen Corner den Ball nicht aus der Gefahrenzone spediert hatten.



 

Auf GC-Seite dürfte nach der Partie Vincenzo Rennella besonders glücklich gewesen sein. Der Stürmer, der im vergangenen Sommer mit viel Vorschusslorbeeren von Lugano nach Zürich gewechselt hatte, schoss kurz vor der Pause sein erstes Meisterschaftstor für seinen aktuellen Arbeitgeber. Ihm wurde der Ball pfannenfertig von St.-Gallen-Verteidiger Fernando vor die Füsse gelegt. Rennella schloss kaltblütig ab.

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