


FCB-U21-Fussballer Niki Wiedmann fällt zum wiederholten Mal verletzt aus
Vor vier Jahren wechselte das deutsche Nachwuchstalent Niki Wiedmann vom VfB Stuttgart in die Jugendabteilung des FC Basel. Im Sommer läuft der Vertrag des mittlerweile 20-jährigen Abwehrspielers aus. Ob der verletzungsanfällige Wiedmann beim FCB bleibt, ist noch ungewiss.
Mit schmerzverzerrtem Gesicht sitzt Niki Wiedmann beim Duell der U21 des FC Basel gegen den FC Laufen an der Seitenlinie und flucht. Es sind erst 15 Minuten gespielt und der Innenverteidiger ärgert sich über das Laufduell, bei welchem ein stechender Schmerz im linken Oberschenkel das Ende seiner Rückrunde signalisiert. Ein Muskelfaserriss wird Wiedmann drei bis vier Wochen ausser Gefecht setzen und erneut heisst es für den Deutschen: Aufbautraining. Und das, obwohl der 20-Jährige in der letzten Rückrunde vor dem Ablauf seines Vertrags richtig durchstarten wollte.
Als der 16-jährige Wiedmann vor vier Jahren nach Basel wechselte, war man beim FCB über die Absichten des Neuzuzugs verwundert. Der junge Abwehrspieler, damals bereits deutscher U16-Nationalspieler, hatte von sich aus Interesse am FCB bekundet und U16-Trainer Werner Mogg seine Telefonnummer gegeben. «Wir haben Niki intensiv beobachtet und gesehen, dass er sportlich und menschlich einen sehr guten Eindruck machte», blickt sein jetziger Trainer Patrick Rahmen zurück. Der Wechsel von Stuttgart nach Basel erwies sich für beide Seiten als Glücksgriff: Wiedmanns positiver Eindruck des Basler Nachwuchses bestätigte sich, und der Abwehrspieler reifte bei der U18 zum Führungsspieler. Sein Ehrgeiz auf dem Fussballplatz und auf der Schulbank verleiten seinen Trainer noch heute zu einem Lob: «Wenn man den Begriff Musterprofi verwenden kann, dann sicherlich für Niki.»