


Der Trainer des FC Basel will die Erinnerung an seine Startniederlage auslöschen
Florian Raz
Die Aufgabe der Basler beim FC St. Gallen lautet am Sonntag (16 Uhr) wie immer in der Rückrunde: gewinnen, um Leader YB auf den Fersen zu bleiben.
Das Wort Stammspieler mag Thorsten Fink ja eigentlich nicht. Aber eine Rangordnung hat der Trainer des FC Basel in seiner Mannschaft. Sogar eine, die fester steht als auch schon. Das muss derzeit etwa Beg Ferati zur Kenntnis nehmen. Der Innenverteidiger verdiente sich mit seinem Auftritt beim 1:0-Sieg in Luzern zwar das Lob seines Trainers: «Beg hat gezeigt, dass er in sehr, sehr guter Form ist.» Trotzdem wird Ferati am Sonntag in St. Gallen erneut auf der Ersatzbank sitzen. «Wir wollen jetzt doch nichts an der Hierarchie ändern», sagt Fink dazu und setzt wieder auf den in Luzern gesperrten Cagdas.
Grundsätzlich befürwortet Fink eine «produktive Unzufriedenheit» in seiner Mannschaft. Ersatzspieler sollen sich also zwar nicht in ihr Schicksal ergeben, dabei aber auch keine schlechte Stimmung verbreiten. Kein Verständnis hat der 42-Jährige allerdings dafür, dass Ferati letzte Woche in der BaZ wechselabsichten für den Sommer angekündigt hat: «Ich verstehe nicht, wenn er hier nicht glücklich ist. Er darf doch immerhin für den FC Basel spielen. Und er kann mir beweisen, dass wir für die kommende Saison keine neuen Spieler brauchen.»