


Benjamin Huggel über seine Karriere, das Verhältnis zu den Medien und den Titelkampf
Interview: MARCEL ROHR, FLORIAN RAZ
Der 32-jährige Nationalspieler ist in bestechender Form. Vor dem Auswärtsspiel des FC Basel am Sonntag beim FC St. Gallen (16.00 Uhr, AFG Arena) kritisiert der Münchensteiner einen Teil der Schweizer Schiedsrichter und erklärt das taktische Grundprinzip des FCB.
BaZ: Sehen wir momentan den besten Benjamin Huggel aller Zeiten auf dem Fussballplatz?
BENJAMIN HUGGEL: (Überlegt.) Diese Frage habe ich nicht gerne. Erstens ist das nicht relevant für mich. Und zweitens können andere am Ende meiner Karriere urteilen, wie gut ich zu welchem Zeitpunkt war. Ich höre das jetzt seit bald zwei Jahren, von daher scheint es immer noch aufwärtszugehen.
Sie selbst sehen demnach noch Steigerungspotenzial?
Ich bin ein ehrgeiziger Mensch. Wenn ich das Gefühl hätte, ich könnte mich nicht mehr verbessern, würde ich aufhören.
Aufhören?
Nein, das geht ja nicht, das will ich auch sicher nicht. Aufhören meine ich im Sinn von Resignieren. Wenn ich sehen würde, dass ich die Leistung nicht mehr bringe, würde ich sagen: Das wars.