
Der FC Basel 1893 erweitert seine Aktivitäten in seinem Kerngeschäft Fussball und steigt mit einer ambitionierten Mannschaft in die Meisterschaft der Nationalliga A im „Futsal“ ein.
Anzeige Die Saison 2008/2009 in dieser stark aufstrebenden Hallenfussballdisziplin beginnt in der Nationalliga A (Ostgruppe) am 23. November 2008 mit dem ersten Turnier in Appenzell. Es folgenden danach weitere Qualifikationsturniere, unter anderem am 25. Januar 2009 in der Rankhof-Halle in Basel, ehe zwischen dem 8. Februar und dem 22. Februar 2009 in Viertelfinals, Halbfinals und Finals in Bulle und Bern der Schweizer Meister 2009 ermittelt wird.
Der FC Basel 1893 ist der erste Profi-Verein der Swiss Football League, der sich in der Sparte „Futsal“ engagiert und mit einer eigenen Mannschaft startet. Dabei übernimmt der FCB im Prinzip die Schweizer Nationalmannschaft im Beach Soccer, die seit Jahren vom jetzt 35jährigen Angelo Schirinzi trainiert und betreut wird, die sich jeweils im Winter an der „Futsal“-Meisterschaft beteiligt und die vergangene Saison 2007/2008 unter dem Namen „Walking Sticks“ den Aufstieg in die Futsal-NLA geschafft hat.
Künftig wird diese Mannschaft von Spielertrainer Schirinzi offiziell als FC Basel 1893 auftreten und mit den entsprechenden clubgetreuen Emblemen und Farben auftreten. Die bisherige Mannschaft wird ergänzt mit heutigen U21-Spielern des FCB und mit U21-Spielern des FCB, die derzeit leihweise bei anderen Vereinen die normale Meisterschaft bestreiten. Nicht vorgesehen ist, Spieler aus dem Kader der 1. Mannschaft im Futsal-Team des FCB einzusetzen.
Der FCB engagiert sich künftig im „Futsal“, weil diese Hallensportart den eigenen Nachwuchsspielern zusätzliche Spielmöglichkeiten in der Winterpause bietet und hohe Ansprüche an die technischen Fähigkeiten verlangt. Zudem ist die Führung des FCB überzeugt von der Zukunft dieser spektakulären, modernen und publikumsattraktiven Disziplin, die sowohl von der FIFA wie von der UEFA mit eigenen Welt- und Europameisterschaften sowie eigenen Europacups stark gefördert wird. Deshalb freut sich der FCB auch, seinen Anhängern bereits am 25. Januar 2009 am „eigenen“ Turnier in der Rankhof-Halle die neue Sportart vorstellen und ein Team präsentieren zu können, das um den Schweizer Meistertitel mitspielen soll. Insgesamt wird das „Futsal“-Kader des FCB 16 bis 18 Spieler umfassen. Pro Turniertage braucht es dabei jeweils 8 bis 10 Spieler.
Futsal unterscheidet sich von dem hierzulande bekannten Hallenfussball vor allem durch die fehlenden Banden-Begrenzungen. Es wird generell mit vier Feldspielern und einem Torhüter auf Handballtore mit einem sprungreduzierten Ball gespielt. Tacklings jeder Art sind verboten, nach dem 5. Foul eines Teams folgt bei jedem weiteren Foul automatisch ein Penalty.
Die Sportart verlangt von den Spielern in erster Linie eine sehr gute Ballbehandlung, die Fähigkeit zu präzisem Kurzpassspiel, zu Dribblings und zu variantenreichen, meist flach gespielten Doppelpassfolgen. Verbreitet ist Futsal vor allem in Südamerika, Südeuropa und Osteuropa. So gibt es in Spanien eine eigene Profiliga mit 16 Mannschaften.
Zwei NLA-Gruppen
Die Schweizermeisterschaft im „Futsal“, einer offiziellen Sparte des „Schweizerischen Fussballverbandes SFV“, wird in der kommenden Saison 2008/2009 in den Klassen NLA, NLB und 1.Liga ausgetragen.
Die NLA besteht dabei aus je acht Teams der Ostgruppe und der Westgruppe. Der FCB startet in der Ostgruppe. An sieben Qualifikationsturnieren wird um insgesamt acht Plätze für das Viertelfinal-Turnier vom 8. Februar 2009 in Bern gekämpft. Nachher geht es weiter mit den Halbfinals vom 15. Februar 2009 in Bulle und den Finalspielen vom 22. Februar 2009 in der Wankdorfhalle in Bern. Ein Spiel dauert effektive zweimal 20 Minuten, bei Spielunterbrüchen wird die Zeit wie im Eishockey gestoppt.
Weitere Infos: www.football.ch