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Mo. 21.04.2014 14:00
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Mi. 16.04.2014
Raiffeisen Super League
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4:2
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Pl.
Verein
Sp.
Pt.
01
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30
59
02
Grasshopper Club
30
55
03
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29
45
04
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30
45
05
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30
42
06
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30
42
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29
40
08
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30
34
09
FC Sion
29
27
10
Lausanne-Sport
29
20
10.09.2006 | Dominik Weber
FCB besiegt den FC Zürich mit 2:1
Der FC Basel besiegte den FC Zürich dank zwei schönen Petric-Toren mit 2:1. Für den FCZ traf Raffael zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Die 20'000 Fans sahen dabei eine unterhaltsame Partie. Basel rückt somit wieder bis auf fünf Punkte an den FCZ heran.
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Dank je einem schnellen Tor durch Mladen Petric zu Beginn der beiden Halbzeiten gewann der FC Basel das wichtige Spiel gegen den FC Zürich mit 2:1. Raffael hatte in der 20. Minute zwischenzeitlich ausgeglichen. Der FCB war ein verdienter Sieger in einer guten Partie, auch wenn zum Schluss Zürich einen grossen Druck entwickeln konnte, ohne jedoch zu reüssieren.

Christian Gross musste neben den Langzeitverletzten auch auf Franz Burgmeier verzichten, der gesperrt war sowie auf Captain Ivan Ergic, der sich krank abmelden musste. Reto Zanni übernahm die Captain-Binde. Im Sturm agierte das Duo Mladen Petric und Cristiano. Delron Buckley nahm den Platz im linken Mittelfeld ein, was Scott Chipperfield eine Reihe zurück rücken liess.

Das Spiel begann bei wunderbarem Spätsommer-Wetter optimal für das Heimteam. Mile Sterjovski bediente Mladen Petric, der aus 18 Metern abdrückte und mit einem sehr schönen Schuss via Innenpfosten zur frühen Führung nach nicht einmal 120 Sekunden traf.

Der FCB agierte mit viel Druck war aber stets durch FCZ-Konter gefährdet. So auch in der 11. Minute, als Marguairaz den freistehenden Alphonse bediente, dieser aber den Ball übers Tor spitzelte. Basel weiterhin mit den besseren Möglichkeiten. Zuerst schoss Sterjovski aus 14 Metern darüber und in der 18. Minute war Cristianos aussichtsreicher Abschluss zu schwach.

In der 20. Minute aber der Ausgleich für die Zürcher. Raffael traf für Costanzo unhaltbar nach einer Hereingabe von der rechten Seite. Nur zwei Minuten später beinahe das 1:2. Etwas naiv lief der FCB in einen Konter und zwei Bebbi-Verteidiger sahen sich plötzlich vier Zürcher Angreifern gegenüber. Zum Glück war Raffael aber zu eigensinnig und schoss mitten aufs Tor anstatt einen freistehenden Mitspieler anzuspielen.

Der FCB seinerseits hatte ebenfalls weitere Möglichkeiten. So vergab Daniel Majstorovic gleich zweimal mit dem Kopf nach Eckbällen. Das Spiel flachte nun etwas ab und die Ungenauigkeiten im Basler Spiel nahmen zu.
 
Nach gut einer halben Stunde setzte Mladen Petric zu einem schönen Solo an und verzog seinen Schuss nur knapp. Bis zur Pause sahen die 20'000 Fans noch zwei weitere FCB-Chancen. Aber weder Buckley noch Petric vermochten diese zu nutzen.

Die zweite Halbzeit begann für den FC Basel ebenso optimal wie die erste. In der 46. Minute konnte Petric einen Freistoss aus 25 Meter aus halbrechter Position treten. Mit einem unwiderstehlichen Schuss traf er unhaltbar in die rechte obere Ecke zur erneuten Führung für die Rotblauen.

Fünf Minuten später die grosse Möglichkeit zum 3:1 für Basel. Cristiano stand plötzlich alleine vor dem FCZ-Keeper vergab aber relativ kläglich. Danach überliess der FCB den Zürchern das Spiel und der Meister zog teilweise fast ein Power-Play auf, was logischerweise auch in Torchancen mündete. In der 60. Minute hielt Costanzo einen guten Raffael-Schuss und sieben Minuten später war der Schusswinkel für Marguairaz zu steil, so dass das Leder am Tor vorbei kullerte.

Hatte man lange die Ansicht, dass Schiedsrichter Zimmermann die Karten zu Hause vergessen hatte, widerlegte dies der Unparteiische in der 69. Minute gleich dreifach, als er nach einem Gerangel Cesar, Raffael und Majstorovic die gelbe Karte verteilte.

Obwohl Basel sich stark in die Defensive drängen lassen musste, waren die Torchancen weiterhin gleichmässig verteilt. So verzog Petric in der 72. Minute einen Schuss aus 18 Metern nur knapp, sechs Minuten später parierte Costanzo einen tückischen Inler-Aufsetzer in den Corner und weitere vier Minuten danach vergab der eingewechselte Rochat freistehend auf der linken Seite nachdem ein Freistoss-Abpraller bei ihm gelandet war.

Danach kam es zum Debut von Caicedo im Rotblauen-Dress. Der Ecuadorianer kam für Kuzmanovic. Nur eine Minute später schoss Petric nach einer Cristiano-Vorlage aus 10 Metern darüber. Im Gegenzug die beste Kombination der Zürcher, welche Pouga mit einem Abschluss freistehend neben das Tor aber nicht erfolgreich beenden konnte.

In der hektischen Schlussphase vergab erneut Pouga aussichtsreich. In der 93. Minute sah dann Cesar nach wiederholtem übertriebenem Einsteigen die Gelb-Rote Karte. So blieb es bei diesem so wichtigen 2:1 für den FC Basel, was den Rückstand auf Zürich auf fünf Punkte schrumpfen liess. Bester Mann auf dem Platz war Mladen Petric. Cristiano zeigte ebenfalls ein gutes Debut wie auch Buckley, der aber in der zweiten Halbzeit doch etwas nachliess. Eine klare Aufwärtstendenz zeigte vorallem in der ersten Halbzeit auch Papa Malick Ba.

Weiter gehts kommenden Donnerstag im UEFA-Cup gegen Skopje ehe man am 18. September auf der Allmend in Luzern zu Gast sein wird.

Telegramm
FC Basel - FC Zürich 2:1 (1:1)
Tore: 2. Petric 1:0, 20. Raffael 1:1, 47. Petric 2:1
Joggeli - Sr. Zimmermann ? 19'987 Zuschauer

FC Basel: Aufstellung gegen den FCZ: Costanzo; Chipperfield, Nakata, Majstorovic, Zanni; Ba, Buckley (69. Berner), Kuzmanovic (82. Caicedo), Sterjovski (64. Rakitic), Petric, Cristiano.

FC Zürich: Leoni, von Bergen, Tihinen, Stucki (64. Rochat), Stahel, Marguairaz (79. Pouga), Dzemaili (72. Stanic), Inler, Cesar, Alphones, Raffael

Bemerkungen. FCB ohne Burgmeier (gesperrt), Dzombic, Carignano, Eduardo, Smiljanic (alle verletzt), Ergic (krank), Sommer (kein Aufgebot). FCZ ohne Leite, Schneider (beide verletzt), Gashi (kein Aufgebot). Gelb-Rote Karte: 93. Cesar. Gelbe Karte: 61. Cesar, 61. Raffael, 61. Majstorovic, 92. Costanzo. Gedenkminute für Lucien Schmidlin (FCB-Präsident von 1962-1966)