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FCB Inside
Mi. 23.05.2012 20:15
Axpo Super League
FC Basel
BSC Young Boys
FC Basel
BSC Young Boys
So. 20.05.2012
Axpo Super League
Servette FC
2:1
FC Basel
Servette FC
FC Basel
 
Pl.
Verein
Sp.
Pt.
01
FC Basel
33
74
02
FC Luzern
33
51
03
BSC Young Boys
33
48
04
Servette FC
34
48
05
FC Thun
33
43
06
FC Zürich
33
38
07
Lausanne-Sport
33
27
08
Grasshopper Club
33
26
09
FC Sion
33
17
10
Xamax
18
26
01.02.2012 | Remo Meister
Donatoren-Lunch beim FC Basel 1893 – grösster Zuspruch seit 20 Jahren

Am jährlich zweimal stattfindenden Donatoren-Lunch des FC Basel 1893 nahmen am Mittwoch, 1. Februar 2012, nicht weniger als 250 Donatoren und Gönner des Clubs teil. Der Marketing-verantwortliche FCB-Verwaltungsrat Werner Schmid durfte sich damit über den grössten Zuspruch seit 20 Jahren freuen. Beim gemeinsamen Mittagessen mit der Clubführung wurden die Gönner über die Vereinsgeschehnisse informiert und lernten die seit dem letzten Donatoren-Lunch neu zum Kader gestossenen Spieler kennen.

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Wie immer eröffnete FCB-Verwaltungsrat Werner Schmid den traditionellen Anlass mit der Begrüssung der Gäste und mit einem grossen Dankeschön für deren Unterstützung. Er informierte die Donatoren und Gönner über die schöne Anzahl bereits wieder verkaufter FCB-Jahreskarten (23‘689) und über den erfreulicherweise sehr hohen Auslastungsgrad im VIP-Bereich. Schmid erwähnte überdies die neue Kleiderkollektion „Rheinknie" im Fanshop beim St. Jakob-Park sowie die neuerliche Präsenz des FCB an der Muba (13. bis 22. April 2012) und den Termin der nächsten ordentlichen Vereins-GV (Montag, 30. April 2012).


FCB-Verwaltungsrat Werner Schmid begrüsste 250 Gäste zum Donatoren-Lunch.

Auch Bernhard Heuser begrüsste die Gäste herzlich – „und es freut mich, dass ich das erstmals als Präsident des FC Basel 1893 tun darf“. Heusler lobte die Donatoren und Gönner dafür, dass sie so treu zum FCB stünden, „und das nicht erst, seit wir gegen Manchester United gewonnen haben. Sie werden das auch in Zukunft tun, darauf vertrauen wir – und auf Vertrauen wie dieses bauen wir unseren Club auf, denn wir wollen weiterhin erfolgreich sein.“ Besonders wichtig sei im derzeitigen Hoch, dass man sich stets bewusst sei, wer man sei und woher man komme: „Wir sind der FCB, ein Club der Region, stolz und mit dem grössten Ziel, Schweizer Meister zu werden sowie international ein bisschen mitzureden.“

Danach blickte der FCB-Präsident kurz und nicht ganz ernst gemeint auf das erfolgreiche Jahr 2011 zurück. Anhand von vier E-Mails, die er zugeschickt erhalten hatte, wies er augenzwinkernd darauf hin, dass nicht alle Fans während des vergangenen Jahres gleich viel Freude am Schweizer Meister hatten, wie etwa dieses Müsterchen zeigte: „Nach dem Ausscheiden im Cup-Viertelfinal im März 2011 gegen den FC Biel bekam ich ein E-Mail mit dem folgenden Text zugeschickt“, so Heusler, ehe er vorlas: Bravo zu diesem Schlamassel, die Arroganz des Deutschen auf der Bank (Heusler: „Da bist nicht du gemeint, Heiko“) wird noch übertroffen von der Ignoranz in der Teppichetage („Da bin ich gemeint“). Die Talfahrt ist nicht zu stoppen – am Ende der Saison werdet ihr als Verlierer dastehen und klein und hässlich den Hut nehmen müssen. Abschliessend meinte Bernhard Heusler dazu: „Das zeigt, dass es im Fussball alle möglichen Meinungen gibt – und die sollen auch erlaubt sein.“


FCB-Präsident Bernhard Heusler las ein paar interessante, an ihn gerichtete E-Mails vor.

Talk mit Zindel, Hoffmann, Jevtic, Andrist und Degen

In der Folge führte FCB-Mediensprecher Josef Zindel durch einen unterhaltsamen Talk mit jenen Exponenten des FCB, die seit dem letzten Donatoren-Lunch im Sommer neu dazugekommen sind. „Die meisten dieser Gesichter sind eigentlich nur halbneu“, so Zindel. Wirklich „frisch“ in Basel ist zweifelsfrei Markus Hoffman, den Zindel aufgrund der Tatsache, dass ihn alle „Hoffi“ nennen, zunächst einmal fragte, wie er gerne gerufen werden möchte. „Viele wissen gar nicht, dass ich Markus zum Vornamen heisse – deshalb ist „Hoffi“ am einfachsten“, so der neue Assistent von Cheftrainer Heiko Vogel. Für den Entscheid, von Österreich zum FCB zu wechseln, habe er „etwa 10 Sekunden“ Überlegungszeit gebraucht und er fühle sich bereits sehr wohl hier.

Danach trat Heiko Vogel erstmals als Cheftrainer am Donatoren-Lunch auf und drückte seine Vorfreude auf den Rückrundenstart vom Sonntag gegen Sion aus. „Wir hatten eine sehr gute Vorbereitung, jetzt wird es Zeit, dass es wieder losgeht.“ Erstmals bei dieser Vorbereitung mit der ersten Mannschaft dabei war Nachwuchsspieler Darko Jevtic, der in den nächsten Tagen 19 Jahre alt wird. „Das Tempo ist der grosse Unterschied zum Nachwuchs“, findet Jevtic, „aber man gewöhnt sich relativ schnell daran und muss auch ein bisschen mutig sein.“ Als grossen Aufstieg empfand auch Mittelfeldspieler Stephan Andrist seine Ankunft beim FCB, nachdem er im Sommer vom FC Thun nach Basel gewechselt hatte. „Die Konkurrenz hier ist gross, aber für mich war es eine tolle Chance, den nächsten Schritt zu machen – und die will ich nutzen“, sagte der Berner Oberländer.

Vogels Fragen an Philipp Degen

Schliesslich unterhielt sich Josef Zindel noch Philipp Degen, der nach drei Auslandstationen (Dortmund, Liverpool, Stuttgart) und vielen, vielen Verletzungen im November 2011 zum FCB zurückkehrte. Ob dieser „Kreisschluss“ ein empfehlenswerter Weg sei, wollte der FCB-Mediensprecher von Degen wissen. „Ich finde schon, dass ein Schweizer Fussballer, der die Möglichkeit hat, ins Ausland zu gehen, die Chance nutzen sollte – auch wenn meine Zeit beim FCB damals grandios gewesen war, bevor ich ging“, so der FCB-Verteidiger. Nun sei er aber überglücklich, wieder hier zu sein und „ohne Schmerzen Fussballspielen zu können“.


Josef Zindel im Gespräch mit Rückkehrer Philipp Degen und Cheftrainer Heiko Vogel.

Die letzten zwei Fragen gehörten Trainer Heiko Vogel – und sie waren spasseshalber an Philipp Degen gerichtet: „Philipp, ich habe gehört, dass dein Zwillingsbruder David noch mehr spricht als du. Das ist nicht möglich, oder?“
Degen: „Ich bin einfach ein glücklicher Mensch und froh, gesund zu sein. Ich bin gerne unter den Leuten, lerne gerne neue Kulturen und Menschen kennen und spreche deshalb auch viel mit ihnen.“
Vogel: „Heisst das auch: Je mehr du sprichst, desto besser geht es dir?“
Degen: „Nein, nicht unbedingt.“
Vogel: Schade, denn sonst wärst du wirklich richtig fit!“

Mit dieser Pointe, welche durchaus symbolisch war für die gute Stimmung innerhalb der Mannschaft und im Club generell, ging der erste Donatoren-Lunch des Jahres 2012 zu Ende.

Weitere Bilder vom Anlass: Hier klicken
(Fotos: Sacha Grossenbacher)

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