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Raiffeisen Super League
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4:2
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Pl.
Verein
Sp.
Pt.
01
FC Basel 1893
30
59
02
Grasshopper Club
30
55
03
BSC Young Boys
30
46
04
FC Luzern
30
45
05
FC Thun
30
42
06
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30
42
07
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30
41
08
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30
34
09
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30
28
10
Lausanne-Sport
30
21
05.02.2012 | Remo Meister
Ein attraktives 0:0 zum Auftakt

Im ersten Spiel der Super-League-Rückrunde spielte der FC Basel 1893 am Sonntag, 5. Februar 2012, im eisgekühlten St. Jakob-Park gegen den FC Sion 0:0-Unentschieden. Die Partie gegen die starken Walliser war trotz fehlender Tore unterhaltsam, beide Mannschaften hatten gute Chancen – Xavier Margairaz und Rodrigo für Sion sowie Alex Frei für Basel trafen gar die Torumrandung. Damit führt der FCB die Tabelle der Schweizer Meisterschaft weiterhin mit sieben Punkten Vorsprung auf den FC Luzern an.

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Es gibt im Fussball torlose Unentschieden, bei denen einem als Zuschauer durchaus das Gesicht einzuschlafen droht. Die Rückrunden-Auftaktpartie zwischen dem FC Basel und dem FC Sion gehörte definitiv nicht in diese Kategorie. Die beiden Teams lieferten sich im St. Jakob-Park einen interessanten und abwechslungsreichen Schlagabtausch mit vielen Torchancen. Was fehlte, waren die Treffer – wenigstens solche, die auch zählten; der FCB traf zweimal aus Offside-Position ins gegnerische Gehäuse, die Walliser einmal. Und Rodrigo hätte in der Nachspielzeit beinahe noch das 1:0 für die Gäste erzielt, als er mit seinem Kopfball den Pfosten traf.

Sion-Trainer Laurant Roussey sprach hinterher zurecht von einem „guten und sehr engagierten Fussballspiel.“ Sein Antipode, FCB-Trainer Heiko Vogel, war mit dem Auftritt seiner Mannschaft ebenfalls sehr zufrieden: „Bis auf die Verwertung der zahlreichen Torchancen habe ich mich über die Leistung meines Team sehr gefreut.“ Insbesondere habe ihm gefallen, „wie wir uns gegen diesen starken und defensiv sehr gut organisierten Gegner so viele Gelegenheiten herausgespielt haben“. Ausserdem war Vogel überzeugt davon, dass seine Mannschaft die Partie auf weniger schwierigen Platzverhältnissen wohl gewonnen hätte: „Weil dann die letzte Präzision vor dem gegnerischen Tor, die heute etwas gefehlt hat, vorhanden gewesen wäre.“

Degen rechts, Steinhöfer links

Tatsächlich gingen die beiden Teams trotz bissiger Kälte herzerwärmend einsatzwillig in die Partie. Schon in der ersten Halbzeit hatte der FCB dabei eindeutig mehr Torchancen. Etwa als Philipp Degen, der erstmals seit seiner Rückkehr von Beginn weg als rechter Aussenverteidiger auflief – Markus Steinhöfer spielte dafür auf links – geschickt in die Mitte auf Alex Frei flankte. Der Schuss des Basler Topskorers wurde aber noch abgeblockt und blieb wirkungslos (20.). Danach hatte Benjamin Huggel zwei gute Chancen, traf aber einmal knapp neben das Tor und scheiterte beim zweiten Versuch per Kopf am wie so oft starken Sion-Keeper Andris Vanins (27.). Kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde war dann nochmals Alex Frei an der Reihe: Seinen hervorragend getretenen Freistoss aus 17 Metern kratzte Vanins spektakulär aus dem Winkel.

Die Walliser Angriffe hatten bisher auf bescheidenem Niveau stattgefunden, was auch mit der guten Basler Defensivarbeit zusammenhing. In der Innenverteidigung kam Radoslav Kovac für den grippekranken David Abraham zum Zug – und der Tscheche spielte dabei einen sehr soliden Part. In der 36. Minute konnte allerdings auch er von Glück reden, dass Xavier Margairaz nur den Pfosten traf und Sébastien Wüthrich aus aussichtsreicher Position mit dem Nachschuss scheiterte. Die letzte Chance dieser ereignisreichen ersten Halbzeit hatte Marco Streller, der jedoch den guten Flankenball von Alex Frei nicht richtig kontrollieren konnte und mit seinem Volleyversuch nicht zum Ziel kam (38.).

Frei-Freistoss an die Latte


Dem sonst wie gesagt sicher auftretenden Kovac unterlief nach dem Seitenwechsel sein einziger Fehler, als er den Ball nicht richtig befreien konnte und damit Margairaz lancierte. Doch dieser fand – beim Abschlussversuch alleinstehend – seinen Meister in FCB-Torhüter Yann Sommer (51.). Danach waren es wieder vornehmlich die Basler, die oftmals bis fast an die Grundlinie durchdrangen und danach mit einem Flankenball in den „Rücken“ der Abwehr versuchten, die kompakten Walliser zu knacken. Erst gegen Ende der Partie, bei einem stehenden Ball, schien dies auch endlich zu klappen – doch der erneut stark getretene Freistoss von Alex Frei prallte von der Latte zurück ins Feld. Diesmal wäre Vanins geschlagen gewesen.

Nach dem durchaus leistungsgerechten Unentschieden geht es für den FC Basel 1893 am kommenden Samstag, 11. Februar 2012, mit dem Auswärtsspiel beim FC Lausanne-Sport weiter.

Das Telegramm:

FC Basel–FC Sion 0:0
St. Jakob-Park. – 25‘762 Zuschauer. – SR Damien Carell.
Tore: keine.

FC Basel: Sommer; Degen, Kovac, Dragovic, Steinhöfer; Shaqiri, Huggel, Granit Xhaka, Fabian Frei (80. Zoua); Streller, Alex Frei.

FC Sion: Vanins; Vanczak, Dingsdag, Adailton, Bühler; Basha (68. Tréand), Rodrigo; Wüthrich (85. Sauthier), Margairaz (75. Yoda), Crettenand; Danilo.

Bemerkungen: FCB ohne Stocker, Chipperfield, Jevtic, Voser (alle verletzt), Yapi (rekonvaleszent) und Abraham (krank). Sion ohne Serey Die (gesperrt), Obradovic und Mrdja (beide verletzt). – Verwarnungen: 41 Adailton (Foul). 57. Dingsdag (Unsportlichkeit). 62. Shaqiri (Schwalbe). 67. Basha /(Foul). – Pfostenschuss Margairaz (36.). Lattenschuss Alex Frei (85.). Pfostenkopfball Rodrigo (91.).

Minus 10 Grad zeigte das Termometer im Joggeli-Rasen vor dem Spiel an - brrrrrrrrrrrrr...


Philipp Degen zeigte auf der rechten FCB-Abwehrseite eine sehr engagierte Leistung.


Auf der anderen Seite spielte Markus Steinhöfer, auch er mit viel Zug nach vorne.

(Fotos: Sacha Grossenbacher)