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30.03.2012 | Remo Meister
Video-Interview mit Benjamin Huggel: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe“

Im Sommer 2012 geht eine der längsten und erfolgreichsten FCB-Karrieren zu Ende: Benjamin Huggel beendet nach 14 Saisons – davon zwölf im rotblauen Trikot – seine Laufbahn als Profifussballer, wird Assistenztrainer von Carlos Bernegger in der U21 des FC Basel 1893 und übernimmt zudem weitere Aufgaben im Club (siehe separate Meldung). An einer Medienkonferenz am Freitagmittag nahmen FCB-Präsident Bernhard Heusler, Trainer Heiko Vogel, U21-Trainer Carlos Bernegger und natürlich Benjamin Huggel selbst Stellung zu dieser Personalentscheidung. „Ich bin sehr glücklich – und der FCB glaube ich auch“, so der 34-Jährige.

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Präsident Bernhard Heusler erläuterte aus Sicht des FC Basel 1893, weshalb es ihn im Sinne des Clubs besonders freue, auch über den Sommer hinaus mit Benjamin Huggel weiterarbeiten zu können – wenn auch in anderer Funktion: „Wir sind überzeugt davon, dass Beni uns mit seiner Kompetenz, seiner Integrationsfähigkeit sowie mit seiner Verbundeheit zum FCB und zur Region weiterhelfen wird.“ Heusler machte damit auch deutlich, dass es sich beim Zweijahresvertag mit dem verdienten Spieler Huggel keineswegs um einen „Dankeschön-Vertrag“ handle – „nein, wir versprechen uns von der Zusammenarbeit mit ihm einen Mehrwehrt für den Club.“ Jedenfalls freue er sich für Benjamin Huggel und den FCB, dass man gemeinsam diese „Toplösung“ gefunden habe.

Dieser Ansicht ist auch Huggel selbst. Der 34-jährige Mittelfeldspieler, der bis jetzt im Besitz des Kinderfussball- und des C-Trainerdiploms ist, freut sich auf die neue Herausforderung ab Sommer 2012: „Für mich geht ein Lebensabschnitt zu Ende, ich habe eine tolle und intensive Karriere erlebt. Es ist schön, dass ich weiterhin bei dem Verein tätig sein kann, bei dem ich meine grössten Erfolge gefeiert habe.“ Er erachtet es als „Super-Chance“, während vorläufig mal zwei Jahren den Übergang von der Profifussballer-Karriere in das weitere Berufsleben relativ sanft anzugehen. „Und dass ich meine ersten Sporen im Trainerberuf bei einem ausgewiesenen Fachmann wie Carlos Bernegger abverdienen darf, ist natürlich ebenfalls sehr gut.“


Von links: Carlos Bernegger, Heiko Vogel, Benjamin Huggel, Bernhard Heusler und Josef Zindel an der Medienkonferenz am Freitagmittag.

Der Trainer der U21 blickt der Zusammenarbeit mit seinem künftigen Assistenten ebenfalls mit Vorfreude entgegen: „In einem Ausbildungsclub wie dem FCB ist es wichtig, dass Identifikationsfiguren wie Benjamin Huggel in die Nachwuchsarbeit mit eingebunden werden. Es ist ideal, dass er seine langjährige Erfahrung ab dem Sommer den jungen Spielern des Clubs weitergeben kann“, so Bernegger. Huggel wird ihm überdies, wenn es die Situation erfordert, als routinierter Spieler für das U21-Team zur Verfügung stehen. „Es ist sicher von Vorteil, wenn man den Körper nach einer intensiven Karriere auf diese Weise etwas ‚runterfahren‘ kann“, sagt Benjamin Huggel dazu. „Doch ich werde in erster Linie Assistenztrainer sein und nur in zweiter Priorität Spieler.“

Zum Kader der ersten Mannschaft wird der Münchensteiner hingegen ab der nächsten Saison selbstredend nicht mehr gehören. Zum Gesamtentscheid, wie es mit dem Mittelfeld-Routinier weitergehen soll, haben auch viele intensive Gespräche mit Heiko Vogel beigetragen. „Das waren unglaublich tolle Gespräche, nicht nur zwischen dem Trainer Vogel und Spieler Huggel, sondern auch zwischen den Menschen Heiko und Beni“, erklärt Vogel. „Und nach Abwägung aller Aspekte – natürlich in erster Linie auch jene, die Beni mit seinem privaten Umfeld besprochen hat, ist der Entschluss zur jetzigen Lösung gereift.“

Benjamin Huggel im Video-Interview: