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Cup
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4:5
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Pl.
Verein
Sp.
Pt.
01
FC Basel 1893
33
66
02
Grasshopper Club
33
60
03
FC St. Gallen
33
56
04
FC Zürich
33
49
05
FC Sion
32
45
06
FC Thun
33
44
07
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33
42
08
FC Luzern
33
36
09
Lausanne-Sport
33
27
10
Servette FC
32
23
20.06.2012 | Interview: Remo Meister
Germano Vailati: „Die grossen Ziele des FCB sind sehr motivierend für mich“

Er ist einer der neu verpflichteten Spieler des FC Basel 1893: Germano Vailati. Der bald 32-jährige Torhüter kam ablösefrei vom FC St. Gallen als „Backup“ für Yann Sommer. Vor seinem Engagement in der Ostschweiz hatte der Tessiner für Sion, Metz (Fr), Lugano, Bellinzona und Locarno gespielt. Zwischen 2007 und 2010 wurde Vailati überdies mehrmals für das Schweizer Nationalteam aufgeboten. Beim FCB will er nun Stamm-Goalie Sommer unterstützen, ihm gleichzeitig aber auch eine möglichst starke Konkurrenz sein und damit zum hohen Niveau im Training beitragen, wie er im Interview mit fcb.ch erklärt.

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Allzu viel hat Germano Vailati von seinem neuen Arbeitgeber noch nicht zu sehen bekommen – erst am Montag hat die Saisonvorbereitung des FC Basel 1893 begonnen. Trotzdem zieht der Torhüter bereits ein erstes positives Fazit und freut sich, mit dem FCB die Saisonvorbereitung am Tegernsee zu bestreiten. Nach der Ankunft in Rottach-Egern am Dienstagabend ging es für Vailati und seine Kollegen am Mittwochvormittag zum ersten von zwei Trainings. Stabilisierungsübungen, Aufwärmparcours, Fünf gegen Zwei, mehrere Passübungen und ein Spiel auf zwei Tore mit verschiedenen Auflagen standen auf dem Programm. Das Nachmittagstraining fand aufgrund eines massiven bayrischen Gewitters etwas frühzeitig ein jähes Ende.

In der Mittagspause zwischen den beiden Übungseinheiten hat Germano Vailati gegenüber fcb.ch ein paar Fragen beantwortet.

Germano Vailati, wie hast Du Deine ersten drei Tage als Team-Mitglied des FC Basel 1893 erlebt?
Germano Vailati: Sehr positiv, die Stimmung in dieser Gruppe ist sehr gut, das merkt man sofort. Es ist super, wenn man spürt, dass alle mit Freude bei der Sache sind. Es wird beim FCB viel mit dem Ball trainiert, das mag ich sehr gerne. Und der Ort hier am Tegernsee ist toll für ein Trainingslager – hier können wir uns sehr gut auf die Saison vorbereiten.

Wie ist Dein Engagement beim FCB zustande gekommen?
Es ging eigentlich alles sehr schnell. Mein Vertrag beim FC St. Gallen ist zum Ende der letzten Saison ausgelaufen. Ich habe einen Anruf von den FCB-Verantwortlichen erhalten und natürlich sofort ja gesagt. Es ist eine tolle Möglichkeit und eine grosse neue Herausforderung für mich, beim besten Club der Schweiz zu spielen. Am Ende der letzten zwei Jahre in St. Gallen war ich nicht mehr ganz zufrieden, weil ich nicht oft zum Einsatz gekommen bin. Doch jetzt möchte ich nur noch in die Zukunft schauen und bin glücklich, dass es mit dem FCB geklappt hat. Ich freue mich auf die enge Zusammenarbeit mit Massimo Colomba, Yann Sommer und Mirko Salvi. Wenn die Stimmung so gut ist wie hier, ist es einfach, jeden Tag hart zu arbeiten.

Was waren die Gründe, dass Du sofort ja zum FCB gesagt hast?
Der FCB hat sehr hohe Ziele, das ist natürlich spannend. Es gibt die Möglichkeit, im internationalen Wettbewerb zu spielen. Der FCB peilt immer den Schweizer Meistertitel und den Cupsieg an – solche Ziele sind sehr motivierend. Ich habe zudem die schöne Aufgabe, Yann Sommers „Lebensversicherung“ zu sein, wenn man das so nennen will… Ich werde jetzt bald 32 Jahre alt und glaube, dass der FCB eine tolle Aufgabe für mich ist. Ich habe in meiner Karriere viel erlebt und bin jetzt sehr zufrieden damit, beim Schweizer Meister diese Rolle gefunden zu haben. Ich glaube, dass es eine wichtige Rolle sein kann – ich möchte Yann unterstützen und ihm gleichzeitig auch eine Konkurrenz sein. Er ist ein hervorragender Torhüter, und wenn das Niveau im Training hoch ist, machen wir uns gegenseitig besser.


Torhüter Germano Vailati im Gespräch im Garten des Teamhotels am Tegernsee.

Hast Du im Vergleich zu früheren Stationen in den ersten Tagen beim FCB schon markante Unterschiede festgestellt?
Die gibt es schon, ja. Hier läuft es auf allen Ebenen sehr professionell. Natürlich haben nicht alle Clubs dieselben Möglichkeiten, es gibt auch solche, die mit weniger Möglichkeiten sehr viel rausholen. In Metz, wo ich gespielt habe, war das zum Beispiel so. In der Schweiz gibt es sicher keine andere Mannschaft mit dem Niveau des FCB. Im Training spürt man den grossen Unterschied sofort – es gibt sehr viel Qualität auf dem Platz, alles geht enorm schnell. Das ist auch ein Grund, weshalb ich hierher kam. Mit so viel Qualität und Tempo macht es sehr viel Freude im Training.

Was sind Deine persönlichen Ziele beim Schweizer Meister?
Zunächst will ich in der Vorbereitung so schnell wie möglich in Topform kommen. Ich will der Mannschaft helfen so gut ich kann, in jedem Training. Jeder Spieler muss sich positiv einbringen und in die gleiche Richtung gehen wie die anderen, damit wir uns gemeinsam weiterentwickeln können. Mein Ziel ist es, hart zu arbeiten und dabei Spass zu haben.


Einige Trainingseinheiten hat der neue FCB-Torhüter mit den Baslern bereits hinter sich.

Dein Torhütertrainer Massimo Colomba ist nicht viel älter als Du, Ihr habt lange Zeit als „Konkurrenten“ in verschiedenen Schweizer Clubs gespielt. Wie gefällt Dir diese Konstellation?
Es ist ähnlich wie vorher in St. Gallen, wo ich zuletzt mit Stefano Razzetti als Goalietrainer gearbeitet habe. Mir gefällt das, denn Massimo war noch bis vor einem Monat Profi und weiss ganz genau, worauf es ankommt. Er hat vielleicht ein etwas besseres Gefühl für die Bedürfnisse und das Training der Torhüter, als jemand, der schon sehr lange nicht mehr selber aktiv ist. Ich bin sicher, dass das ein Vorteil ist. Auch im Goalie-Team ist die Stimmung ausgesprochen gut – wir lachen viel während dem Training und haben Spass, das ist eine gute Abwechslung zur intensiven Arbeit.

Du blickst bereits auf eine beträchtliche Karriere zurück – was waren Deine bisherigen Highlights?
Ich habe viele schöne Zeiten erlebt. Zum Beispiel mit dem FC Sion, als wir in die Super League aufstiegen oder den Schweizer Cup gewannen. Ausserdem haben wir am internationalen Wettbewerb teilgenommen, was auch eine tolle Erfahrung war. Meine Zeit in Metz war ebenfalls sehr interessant. Ich habe zwar nur eine halbe Saison dort gespielt, aber es war trotzdem eine super Sache. Ich musste mich als Schweizer in Frankreich durchsetzen, was nicht einfach war, mir aber dank guter Leistungen doch gelang. Damit war ich sehr zufrieden. Nur zuletzt in St. Gallen war es am Ende nicht mehr so toll, aber ich würde das dennoch nicht als negative Erfahrung bezeichnen. Und wie gesagt, jetzt ist nur noch die Zukunft wichtig – und die heisst für mich FC Basel.




Mittwochvormittag: Ankunft der Spieler zur ersten Übungseinheit im Trainingslager.


Unter der Leitung von Physio Dirk Wüst ging es zunächst an die Stabilisierungsübungen.


Vogel und Walker besprechen sich - und auch Colomba trägt nun "Trainer"-blau.


Nach 16.00 Uhr wurde das Training durch ein enorm heftiges Gewitter frühzeitig beendet.

Weitere Bilder: 
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(Fotos: Hans-Jürgen Siegert)

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