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22.06.2012 | Remo Meister
Dreijahresvertrag für Stjepan Vuleta – Interview mit den drei „Jungen“

Stjepan Vuleta unterschrieb am Freitag, 22. Juni 2012, beim FC Basel 1893 einen Profivertrag über drei Jahre. Gemeinsam mit den anderen FCB-Nachwuchsspielern Simon Grether und Mirko Salvi gehört Vuleta seit dem Trainingsbeginn vor wenigen Tagen zum Kader der ersten Mannschaft des Schweizer Meisters. Im Interview mit fcb.ch sprechen die drei über ihre ersten Tage im Trainingslager am Tegernsee. Weitere Info: Das Testspiel am Samstag gegen Steaua Bukarest gibt es als Livestream zu sehen (siehe Infos unten).

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Der 18-jährige Offensivspieler Stjepan Vuleta ist nach seiner Vertragsunterschrift, die er im Trainingslager am Tegernsee getätigt hat, bis im Sommer 2015 an den FC Basel 1893 gebunden. U21-Torhüter Mirko Salvi (18) hatte bereits Ende Mai einen Kontrakt mit Laufzeit bis im Sommer 2015 unterzeichnet, während der Vertrag von Mittelfeldspieler Simon Grether (20) bis im Juni 2014 läuft. Von allen dreien hat FCB-Trainer Heiko Vogel bisher positive Eindrücke gesammelt: „Simon Grether zeigt im Mittelfeld, dass er es absolut verdient hat, hier eine Chance zu bekommen. Dasselbe gilt für Stjepan Vuleta, der toll vor dem Tor ist. Auch über Mirko Salvi kann ich nur Positives sagen. Er ist bereits sehr präsent, was gerade für einen jungen Torhüter nicht selbstverständlich ist."

Die drei Nachwuchskräfte, welche auf die kommende Saison hin ins Kader der ersten Mannschaft aufrückten, bestreiten morgen Samstag, 23. Juni 2012, im Trainingslager am Tegernsee gemeinsam mit ihren Teamkollegen das erste Testspiel dieser Vorbereitungsphase. Der FCB trifft dabei auf Steaua Bukarest, den letztjährigen Meisterschafts-Dritten der rumänischen Liga (14.00 Uhr, Rottach-Egern).

Spannend für alle interessierten FCB-Fans: Das Internet-TV-Portal laola1.tv kündigt an, das Testspiel des Schweizer Meisters gegen Steaua Bukarest als Livestream zu übertragen. Dieser Stream ist – wenn die Technik mitspielt – ab dem Anpfiff der Partie HIER erreichbar.

Interview mit Simon Grether, Stjepan Vuleta und Mirko Salvi:

Ihr drei seid nun seit ein paar Tagen Kadermitglieder der ersten Mannschaft. Wie habt ihr Eure Eingewöhnungszeit bisher erlebt?
Simon Grether: Man spürt natürlich schon einen Unterschied zur U21. Es fängt beim Hotel und den Trainingsbedingungen an, etwas Besseres kann man sich fast nicht vorstellen. Man kommt auf den Platz und alles ist schon bereit, wir können uns voll und ganz auf den Fussball konzentrieren und müssen nicht an viele andere Dinge denken. Die grössten Unterschiede im Training betreffen das allgemeine Niveau, die Intensität und das Tempo. Man muss mental nonstop voll bei der Sache sein und umschalten können. Die Trainer und Mitspieler sind toll, man wird hier sehr schnell integriert als junger Spieler, was es einfacher macht.

Mirko Salvi: Weil Yann Sommer bis jetzt noch nicht hier war, habe ich bisher mit Massimo Colomba und Germano Vailati trainiert. Die Stimmung im Torhüterteam ist sehr gut, wir haben viel Spass und arbeiten hart. Auch als Goalie spürte ich natürlich den Rhythmuswechsel sofort, die Schüsse in den Trainingsspielen kommen viel stärker und präziser. Die Spieler der ersten Mannschaft sehen sofort, wenn ich schlecht stehe, und nützen das oft aus. Man lernt hier viele kleine Details kennen, auf die man hinarbeiten kann.

Stjepan Vuleta: Auch ich finde die Bedingungen hier super. Das Hotel ist toll, das Essen fantastisch und die Trainingsplätze lassen keine Wünsche offen. Ich fühle mich gut aufgenommen von der Mannschaft, jeden Tag versteht man sich besser mit den anderen. Die Intensität im Training ist hoch und natürlich ist das technische Niveau in dieser Mannschaft sehr stark. Das hilft uns jungen Spielern weiter.

Welche Einstellung müsst ihr als junge Spieler mitbringen, wenn ihr euch beim FCB in der ersten Mannschaft bewähren wollt?
Salvi: Diese Zeit ist jetzt sehr wichtig für uns. Jetzt müssen wir wirklich zeigen, dass wir Potenzial haben. Wir sind jung und müssen Fortschritte machen. Am besten geht das, wenn wir uns bei den routinierten Spielern auf die Details achten. Massimo Colomba und Germano Vailati haben mir mit ihrer Erfahrung bereits viel geholfen, indem sie mir immer wieder Tipps geben. Es geht darum, viel zuzuhören und aufzunehmen. Es gehört auch dazu, dass wir Fehler machen – das Ziel ist natürlich, dass es so wenige wie möglich sind.

Vuleta: Wie Mirko schon gesagt hat können wir sehr viel von den anderen Spielern profitieren. Sie sprechen viel mit uns und bringen uns dadurch weiter. Wichtig ist auch, dass man mit Selbstbewusstsein an die Sache herangeht und trotzdem nicht vergisst, dass man erst am Anfang steht.

Grether: Das wichtigste ist, dass man in jeder Trainingseinheit und in jeder Übung voll konzentriert ist und Vollgas gibt. Wir müssen mit guten Trainingsleistungen bestätigen, dass wir uns immer näher ans Niveau der erfahrenen Spieler herantasten und dass wir lernfähig sind.


Mittelfeldspieler Simon Grether wird für seine gute Technik und Ruhe am Ball gelobt.

Wie sehr kommt euch jetzt die Ausbildung zugute, die ihr seit Jahren im FCB-Nachwuchs geniesst?
Vuleta: Es ist ja nicht so, dass wir einfach bei irgendeinem Club sind, sondern beim FCB, dem momentan stärksten Verein der Schweiz. Entsprechend gut ist natürlich auch die Arbeit, die im Nachwuchs geleistet wird. Man wird sehr gut vorbereitet auf den Schritt in die erste Mannschaft.

Salvi: Das ist so, man bekommt bereits im Nachwuchs deutlich zu spüren, dass wir für den FC Basel spielen und entsprechend Gas geben müssen. Die Spielidee und Philosophie ist dieselbe wie in der ersten Mannschaft.

Grether: Hier im Super-League-Team wird einfach noch viel mehr Wert auf die Details gelegt. Man wird darauf hingewiesen, wenn man ein paar Meter zu weit weg von der vorgesehenen Position steht und so weiter. Das müssen wir jetzt aufnehmen und umsetzen.


Bei Offensivspieler Stjepan Vuleta schätzen die Kollegen vor allem seinen starken Schuss.

Könnt ihr bitte von den jeweils anderen beiden schildern, was dessen grösste fussballerische Stärken sind?
Salvi: Stjepan hat einen sehr guten Schuss, er ist stark und präzis. Oft schiesst er auch flach, was es für mich als Torhüter sehr schwierig macht. Simon hat eine tolle Technik und eine Ruhe, die er vom Mittelfeld aus ins Spiel bringen kann.

Vuleta: Simon ist sehr ballsicher. Auch wenn drei Gegner ihn angreifen, kann er den Ball meistens noch behaupten. Das ist sehr angenehm für seine Mitspieler. Mirko ist sehr stark auf der Linie und er hat eine tolle Präsenz und Ausstrahlung. Vor allem wenn man bedenkt, dass er Jahrgang 1994 hat.

Grether: Bei Stjepan muss ich auch die gute Schusstechnik erwähnen. Ausserdem ist er schnell und hat einen starken Zug auf das Tor. Mirko ist einer, der im Training und an den Spielen immer Vollgas gibt. Es hängt sich komplett rein, hat keine Angst vor dem Ball und ist wie gesagt sehr präsent.


Torhüter Mirko Salvi ist für sein junges Alter (18) bereits erstaunlich präsent.

Mirko und Simon, ihr teilt euch hier im Hotel ein Zimmer. Wer ist zuständig für die Ordnung?
Grether: Für welche Ordnung? (lacht).

Salvi: Es gibt eigentlich keinen Chef hier drin, jeder macht seine Sachen. Aber wenn wir mal eine Unordnung haben…

Grether: … dann muss der Jüngste aufräumen…


Die drei "Nachrücker" aus der U21 (v.l.): Stjepan Vuleta, Mirko Salvi und Simon Grether.

 

Weitere Fotos aus dem Trainingslager:

- Tag 3: Hier klicken

- Tag 2: Hier klicken

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(Fotos: Hans-Jürgen Siegert)