Gut gekämpft und in letzter Minute verloren

FC Basel 1893
Dienstag, 01.11.2016 // 22:44 Uhr

Der FC Basel 1893 verlor das Heimspiel in der UEFA Champions League gegen den Paris Saint-Germain FC am Dienstag, 1. November 2016, mit 1:2 (0:1). Die Gäste waren über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft und haben die drei Punkte daher sicherlich nicht gestohlen. Die Art und Weise wie die Niederlage für den FCB zustande kam, war aber sehr unglücklich. Luca Zuffi konnte eine Viertelstunde vor Schluss mit einem Schuss aus sehr grosser Entfernung das 1:1 erzielen. Blaise Matuidi hatte die Gäste vor der Pause in Führung gebracht. Nicht minder spektakulär war dann das 2:1 Thomas Meuniers in der letzten Minute, er traf mit einer Direktabnahme von der Strafraumgrenze und machte so die letzte Hoffnung des FCB auf eine Achtelfinalqualifikation zunichte.

Mittwoch, 02.11.2016

01.11.16: Die Stimmen nach FCB-PSG

(Video: Andrea Ruberti)

 

Sie wäre sogar dagewesen, die Chance für den FCB, in diesem wichtigen Spiel in Führung zu gehen. Nach einem Freistoss Luca Zuffis, den Grzegorz Krychowiak unfreiwillig verlängerte, kam Marc Janko unmittelbar vor dem Tor leider nicht richtig an den Ball und verfehlte so das Ziel um Zentimeter. Es wäre das 2:1 für den FCB gewesen. So kam es aber ganz anders, das entscheidende Tor fiel auf der anderen Seite und es waren wieder die Franzosen, die am Ende jubelten.

 

Sie hatten sich diesen Erfolg sicher verdient, waren sie doch über die 90 Minuten im St. Jakob-Park die spielbestimmende und gefährlichere Mannschaft gewesen. Diese Überlegenheit wurde vor allem im zweiten Durchgang deutlich, als die Gäste die Führung im Rücken hatten: Im Anschluss an einen Corner Lucas‘ kurz vor der Halbzeit kam Thomas Meunier zum Abschluss, sein Schuss hätte das Tor wohl verfehlt, der Ball sprang aber zu Blaise Matuidi und der bekundete keine Mühe seine Mannschaft aus kurzer Entfernung in Führung zu bringen.

 

Spektakulärer Ausgleich durch Zuffi

 

Den Schwung von diesem Vorsprung konnte PSG über die Pause konservieren und es benötigte einen starken Tomas Vaclik und eine geschlossene, solidarische Leistung der gesamten FCB-Abwehr um diesen Rückstand nicht anwachsen zu lassen.  Doch das gelang eben und so konnten sich die Basler lange im Spiel halten. Das nutzen diese dann auch aus: Eine Viertelstunde vor dem Ende versuchte es Zuffi mit einem Ball aus grosse Entfernung, ob er flanken oder wirklich schiessen wollte war dabei nicht ganz klar, der Ball wurde aber immer länger und landete schliesslich zur grossen Freude der gut 34‘500 Zuschauer im Tor Alphonse Aréolas. Es war dies der gerechte Lohn für die Gastgeber dafür gewesen, dass sie gekämpft, dass sie zu keinem Zeitpunkt resigniert und bis zum Schluss an ihre Chance geglaubt hatten.

 

Schlussendlich wurden sie für diese Qualitäten aber eben nicht belohnt. Grund dafür war der äusserst sehenswerte Treffer Meuniers in den letzten Sekunden der regulären Spielzeit. Der rechte Aussenverteidiger der Franzosen nahm einen hohen Ball Adrien Rabiots direkt aus der Luft und traf dabei ins hohe Eck. „Ich sah eine gute erste Halbzeit meines Teams, PSG hatte zwar mehr Ballbesitz, aber nicht dort wo es gefährlich werden konnte. Nach dem Seitenwechsel machten wir dann zu viele Eigenfehler und luden unseren Gegner geradezu ein zu Abschlüssen. Da hätte das 2:0 fallen können. Wir sind dann aber, auch dank unseren Fans, zurückgekommen und dann trifft der Gegner mit diesem Traumtor“, fasste Urs Fischer die Partie zusammen.

 

Arsenal und PSG im Achtelfinal

 

Meuniers Treffer sicherte seinem Team nicht nur die drei Punkte, sondern auch die Qualifikation für die Achtelfinals der Champions League. Aufgrund der gleichzeitigen Heimniederlage des PFC Ludogorets Razgrad gegen den Arsenal FC (2:3), die ebenfalls in der Schlussphase zustande kam, ist bereits klar, dass die beiden Sieger dieses Abends die beiden ersten Plätze unter sich ausmachen werden. Zwischen dem FCB und den Bulgaren kommt es derweil zum Kampf um den dritten Platz, der zur Teilnahme an den 1/16-Finals der Europa League berechtigt. Eine wichtige Rolle dürfte dabei der nächsten Runde zukommen, in welcher der FCB auswärts auf die Bulgaren trifft.

 

Das Telegramm:

 

FC Basel 1893 – Paris Saint-Germain FC 1:2 (0:1)

St. Jakob-Park. – 34‘639 Zuschauer. – SR Ovidiu Hategan (Rumänien).

Tore: 43. Matuidi 0:1 (Meunier). 76. Zuffi 1:1 (Xhaka). 90. Meunier 1:2 (Rabiot).

 

FCB: Vaclik; Gaber (69. Sporar), Suchy, Balanta, Traoré; Serey Die, Xhaka; Bjarnason, Delgado (59. Zuffi), Steffen; Doumbia (59. Janko).

 

PSG: Aréola; Meunier, Thiago Silva (46. Krychowiak), Marquinhos, Kurzawa; Thiago Motta, Verrati, Matuidi (77. Rabiot); Lucas (83. Jesé), Cavani, di Maria.

 

Bemerkungen: FCB ohne Lang (verletzt). PSG ohne Aurier (verletzt). Ersatzbank FCB: Callà, Elyounoussi, Hoegh, Janko, Sporar, Vailati und Zuffi. – Gelb-Rot: 85. Serey Die (Foul). Verwarnungen: 47. (erste halbzeit) Steffen (Foul). 77. Serey Die. 86. Verrati (Foul). 88. Kurzawa (Foul).

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