Was für eine Schlussphase! 2:1-Sieg gegen Lausanne

FC Basel 1893
Samstag, 05.11.2016 // 22:01 Uhr

In der 14. Runde der Raiffeisen Super League am Samstag, 5. November 2016, drohte der FC Basel 1893 gegen den FC Lausanne-Sport bis ganz kurz vor Schluss seine erste Niederlage in der laufenden Saison zu erleiden. Die Waadtländer führten durch ein Tor von Francesco Margiotta seit der 42. Minute mit 1:0, ehe Marek Suchy und Marc Janko in der 91. Minute und kurz danach doch noch die Wende zu Gunsten des FCB herbeiführten. Allerdings hätten die Basler bereits in der ersten Halbzeit genügend Chancen gehabt, um das Spiel für sich zu entscheiden.

Samstag, 05.11.2016

Stimmen nach FCB-Lausanne

(Video: Andrea Ruberti)

 

Manchmal wiederholen sich im Fussball die Geschichten – im vorliegenden Fall sehr zum Leidwesen des FC Lausanne-Sport. Bereits am 21. September 2016 hatten die Waadtländer in ihrem Heimspiel dem Schweizer Meister das Leben schwer gemacht. Schon damals war das Team von Trainer Fabio Celestini in der ersten Halbzeit durch Francesco Margiotta mit 1:0 in Führung gegangen. Doch auch im damaligen Spiel auf der Pontaise war es am Ende der FC Basel 1893, der den Platz mit einem Tor Abstand als Sieger verliess.

 

Ein Unterschied zur Partie von sechseinhalb Wochen: Die beiden FCB-Treffer fielen an diesem verregneten Samstagabend noch später, nämlich praktisch in allerletzter Sekunde: Die Basler hatten beim Stand von 0:1 längst mit viel Vehemenz die Schlussoffensive eingeläutet und ein Powerplay um den Lausanner Strafraum aufgezogen. Immer wieder rannte die Equipe von Trainer Urs Fischer an, doch auf den letzten Metern fehlte das Glück oder die Präzision.

 

Einmal von rechts, einmal von links

 

Es musste zuerst die Nachspielzeit anlaufen, bis der Bann zu Gunsten des Heimteams dann doch noch brach: Zuerst spielte Mohamed Elyounoussi den Ball scharf von rechts in die Mitte, wo Marek Suchy goldrichtig stand und aus kurzer Distanz zum vielumjubelten 1:1 traf. Nur kurze Zeit später, in der 93. Minute, spielte sich mehr oder weniger dieselbe Szene noch einmal ab – nur diesmal hatte sie ihren Ursprung links: Der eingewechselte Renato Steffen passte in die Mitte auf den gleichzeitig mit ihm ins Spiel gekommenen Marc Janko – und der Österreicher spitze den Ball im Fallen zum siegbringenden 2:1 ins Lausanner Tor.

 

Gewiss war dies für die Gäste ein bitteres Finale dieser Partie, in der sie in der ihnen eigenen Art sehr engagiert mitspielten und durchaus zu guten Chancen gekommen waren. Gemessen an den Spielanteilen über die gesamten 90 Minuten und aufgrund der unzähligen guten Gelegenheiten des FCB in der ersten Halbzeit geht der in extremis erzielte Sieg trotzdem absolut in Ordnung. „Wir hätten bereits im ersten Durchgang drei oder vier Tore erzielen müssen“, sagte hinterher auch Urs Fischer. „Das ist das einzige, was man der Mannschaft heute vorwerfen kann – die mangelhafte Effizienz im Abschluss. Sonst hätten wir jetzt sicher nicht über einen Siegtreffer in der 93. Minute diskutieren müssen.“

 

Wirbel im Lausanner Strafraum

 

In der Tat war der FCB fulminant in dieses Spiel gestartet, unter anderem die neu ins Team gestossenen Flügel Elyounoussi und Jean-Paul Boëtius sorgten gemeinsam mit der Spitze Andraz Sporar für gehörig Wirbel im Lausanner Strafraum. Doch die diversen Abschlüsse der Basler wurden ein ums andere Mal vom sehr gut aufgelegten Torhüter Kevin Martin bravourös entschärft. In der 15. Minute hatte auch Lausanne eine Grosschance, als Margiotta bereits an FCB-Keeper Tomas Vaclik vorbei war, seinen Schuss aufs leere Tor aber von Éder Balanta noch im letzten Moment geklärt sah. In der 42. Minute war Margiotta dann erfolgreicher: Nach einem „Verstolperer“ von Marek Suchy eilte der Stürmer Richtung Tor und traf von der Strafraumgrenze aus mit einem strammen Schuss zur Lausanner Führung.

 

Dass dieser Treffer am Ende nicht zum Sieg oder zumindest zu einem Punkt reichte, hinderte Lausanne-Trainer Celestini nicht daran vom „Stolz auf meine Mannschaft“ zu sprechen, „wie sie hier im St. Jakob-Park gegen einen sehr starken Gegner aufgetreten ist“. Über drei weitere Punkte freuen durfte sich hingegen sein Gegenüber Urs Fischer: „Nach dem 0:1 haben wir etwas den Faden verloren. Aber wie die Mannschaft nachher wieder zurückgekommen ist und Moral bewiesen hat, freute mich sehr. Gefallen hat mir auch, wie wir in der ersten Halbzeit druckvoll gespielt und mit viel Laufbereitschaft den Gegner zu Fehlern gezwungen haben.“

 

Weiter geht es für den FCB nach dem nun folgenden Nationalteam-Unterbruch am Samstag, 19. November 2016 mit dem Heimspiel gegen den FC Vaduz.

 

Das Telegramm:

 

FC Basel 1893 – FC Lausanne-Sport 2:1 (0:1)

St. Jakob-Park. – 25‘372 Zuschauer. – SR Urs Schnyder.

Tore: 42. Margiotta 0:1 (Almada Monteiro). 91. Suchy 1:1 (Elyounoussi). 93. Janko 2:1 (Steffen).

 

FC Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Balanta, Traoré; Xhaka (78. Callà), Zuffi; Elyounoussi; Delgado (64. Janko), Boëtius (64. Steffen); Sporar.

 

Lausanne-Sport: Martin; Almada Monteneiro, Diniz Paixao, Gétaz; Lotomba, Dominguez (59. Margairaz), Campo, Pasche; Pak; Torres Tejada (68. Tejeda Valverde), Margiotta (82. Ben Khalifa).

 

Bemerkungen: FCB ohne Bua und Akanji (verletzt). Ersatzbank FCB: Vailati, Hoegh, Gaber, Fransson, Callà, Steffen, Janko. – Lausanne-Sport ohne Blanco Moreno. – Verwarnungen: 8. Gétaz (Foul). 41. Xhaka (Foul). 86. Alamda Monteiro (Unsportlichkeit). 

 

Die wichtigsten Szenen im Video: Hier klicken

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