Das Lugano-Heimspiel als Standortbestimmung

FC Basel 1893
Freitag, 03.02.2017 // 16:34 Uhr

Mit dem Heimspiel gegen den FC Lugano nimmt der FC Basel 1893 am Samstag, 4. Februar 2017, die Rückrunde der Raiffeisen Super League 2016/2017 in Angriff (20.00 Uhr). Die Tessiner gehören mit dem FC Thun und dem BSC Young Boys zu jenen Teams, die dem FCB in der Vorrunde Punkte abnehmen konnten. Mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den letzten Platz sind sie aber in den Abstiegskampf involviert.

Freitag, 03.02.2017

03.02.17: Der Trailer zum Rückrunden-Start

(Video: Andrea Ruberti)

 

Die Ausgangslage:

 

Der FCB und der FC Lugano haben beide ihre Vorbereitung teilweise in Spanien absolviert. Die Basler weilten rund zehn Tage in Marbella, Lugano ein wenig nördlicher in San Pedro del Pinatar. Dort konnte der neue Trainer der Bianconeri, Paolo Tramezzani, der in der Winterpause Andrea Manzo als Übungsleiter abgelöst hat, seiner Mannschaft seine Ideen vermitteln. Aber nicht nur auf der Trainerbank gab es Veränderungen: Mit Armando Sadiku, der albanische Nationalspieler wurde vom FC Zürich ausgeliehen, hat sich der FC Lugano in der Sturmreihe prominent mit einem Bekannten Tramezzanis verstärkt. Der Lugano-Trainer war zuvor Assistenztrainer bei der albanischen Nationalmannschaft gewesen. Sadiku traf auch bereits – im letzten Testspiel der Luganesi vor dem Saisonstart, beim 4:2-Sieg gegen den FC Wil.

 

Die Testspiele sind auch für den FCB sehr erfolgreich verlaufen: Vier Siege (gegen den FC Le Mont LS, den FK Lokomotive Moskau, den FC Chiasso und den Esbjerg fB) stehen einer Niederlage (gegen den FC St. Pauli) gegenüber. Im letzten Test, am vergangenen Samstag gegen Esbjerg, zeigte der FCB einige gute Ansätze, nur in der Chancenverwertung haperte es noch ein wenig.

 

Die Statistik:

 

Gegen drei Teams hat der FCB in der laufenden Saison Punkte abgegeben: Gegen die Young Boys, gegen den FC Thun und gegen den FC Lugano. Beim 2:2 im Cornaredo ging der FCB zu Beginn der zweiten Halbzeit in Führung, kassierte dann zwei Tore und kam kurz vor dem Ende zum Ausgleich. Weniger hektisch war es beim Hinspiel im St. Jakob-Park zugegangen, dieses gewann der FCB souverän mit 4:1.

 

Das Unentschieden, das Lugano im Heimspiel erreichte, stellt auch eher eine Ausnahme dar, wenn man die letzten Begegnungen der beiden Teams anschaut: Der letzte Lugano-Sieg gegen den FCB datiert vom 12. November 2000. Seither standen sich die beiden Teams in der Meisterschaft zwölfmal gegenüber und zehnmal gingen die Basler als Sieger vom Platz.

 

Die Personalsituation:

 

Nicht nur die Resultate in der Vorbereitung waren positiv, nein auch punkto Verletzungen darf man diese Vorbereitungsphase als gelungen bezeichnen: Keiner im Kader von Urs Fischers Team steigt verletzt in die Rückrunde. Trotzdem kann der FCB-Trainer nicht auf alle seine Akteure zurückgreifen: Taulant Xhaka kassierte im Abschlussspiel des Vorjahres gegen den FC St. Gallen seine vierte gelbe Karte und ist damit gesperrt für den Rückrundenauftakt.  Ein Fragezeichen gibt es auch noch auf der linken Abwehrseite, weil Adama Traoré und Blas Riveros bis vor kurzem noch mit ihrem Nationalteam unterwegs waren. „Entweder wird Blas Riveros oder Raoul Petretta auf Links beginnen, so viel kann ich schon verraten“, so Urs Fischer am Freitag. Sicher nicht dabei ist auch Omar Gaber, der am Sonntag mit Ägypten im Final des Afrika Cup im Einsatz steht.

 

Zitate von der Medienkonferenz:

 

Am Freitag, 3. Februar 2017, fand im Media Center des St. Jakob-Park eine Medienkonferenz im Hinblick auf den Saisonstart statt. Dabei beantworteten Trainer Urs Fischer und Sportdirektor Georg Heitz Fragen zum Rückrundenstart:

 

Urs Fischer über…

 

…die Vorbereitung: „Wir hatten eine gute Vorbereitung mit zum Teil auch harten Wochen für die Spieler. Wir steigen mit Selbstüberzeugung in diese Rückrunde, aber eine Ungewissheit bleibt, auch wenn wir in den Testspielen überzeugt haben. Daher ist es Zeit, dass es wieder losgeht, damit wir sehen, wo wir stehen.“

 

…den Auftakt in die Rückrunde: „Ich und die Spieler freuen uns auf die Rückrunde. Wir werden gefordert sein, denn jedes Team will den FCB schlagen. Wenn wir aber unsere Arbeit richtig machen, werden wir aber keinen Verfolger haben.“

 

…den FC Lugano: „Nach unserer Einschätzung hat sich an der Grundordnung der Luganesi nicht viel geändert. Einige Details wurden angepasst, aber das ist normal bei einem Trainerwechsel. Ich erwarte Lugano in einem 4-3-3 oder einem 4-1-4-1, das ist Auslegungssache. Das Team ist sehr aggressiv in der Zone 2 und schnell im Umschalten in die Vorwärtsbewegung. Darauf müssen wir vorbereitet sein.“

 

Georg Heitz über…

 

…Kritik an Urs Fischer: „Ein Stück weit muss jeder FCB-Trainer damit leben, dass er an den Erfolgen der Vorjahre gemessen wird. Wenn aber die Kritik auf einen einzelnen Mann abzielt, dann habe ich Probleme damit, auch wenn das im Fussballgeschäft gang und gäbe ist. Ich hätte mir eine differenziertere Kritik gewünscht.“

 

…die Abgänge: „Es war in der Vergangenheit oft so, dass wir im Frühling ein kleineres Kader hatten als im Herbst. Das hat auch damit zu tun, dass im Herbst für gewöhnlich mehr Partien anstehen als im Frühjahr. Jetzt bekommen wohl jene Spieler eine Chance, die zuletzt hinten anstehen mussten.“

 

…über weitere mögliche Abgänge: „Wir haben in der Schweiz noch die Möglichkeit Transfers zu tätigen – U21-Spieler können noch bis Ende März wechseln. Es kann daher gut sein, dass wir noch den einen oder anderen jungen Spieler ausleihen werden. Aber das müssen wir in den einzelnen Fällen noch genau anschauen und bewerten, ob sich eine sinnvolle Lösung findet.“

 

Spielerwechsel beim FC Lugano im Winter:

 

Zuzüge: Carlinhos Jr. (Botafogo PB/Brasilien), Gioele Franzese (FC Chiasso), Bruno Martignoni (Aarau), José Machin «Pepin» (Trapani Calcio/Italien), Armando Sadiku (FC Zürich).

 

Abgänge:  Rodrigo Aguirre (Nacional Montevideo/Uruguay), Simone Belometti (FC Chiasso).

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