Schmeichelhafter Sieg für den FCB in Thun

FC Basel 1893
Samstag, 11.02.2017 // 19:39 Uhr

Der FC Basel 1893 gewann sein Auswärtsspiel beim FC Thun am Samstag, 11. Februar 2017, mit 2:0 (0:0). Über grosse Strecken der Partie waren die Gastgeber das spielbestimmende Team gewesen, besonders im ersten Durchgang, als die Basler keinen Abschluss auf das gegnerische Tor zu verzeichnen hatten. Die Rotblauen steigerten sich nach dem Seitenwechsel leicht und gingen in der Schlussphase durch ein Eigentor von Nicolas Schindelholz in Führung. In der Nachspielzeit erhöhte Seydou Doumbia nach einem Konter auf 2:0.Der FC Thun sündigte im Abschluss, hätte aber aufgrund der Leistungen mindestens einen Punkt verdient gehabt.

Samstag, 11.02.2017

Die Stimmen zum 2:0-Sieg gegen den FC Thun

(Video: Andrea Ruberti)

 

Vor dem Spiel:

 

Urs Fischer nahm im Vergleich zum Lugano-Spiel zwei Wechsel vor. Für den gesperrten Éder Balanta nahm er Manuel Akanji in die Startelf und der zuletzt gesperrte Taulant Xhaka rückte für Alexander Fransson in die Anfangsformation. Der junge Innenverteidiger kam damit zum ersten Ernstkampf nach rund elf Monaten und seinem Kreuzbandriss. Wie es der Zufall will, hatte er sein letztes Pflichtspiel ebenfalls in der Stockhorn Arena bestritten. Auf der linken Seite setzte Fischer erneut auf Raoul Petretta, der gegen Lugano eine solide Leistung abgerufen hatte.

 

Die erste Halbzeit:

 

Die Gastgeber gaben im ersten Durchgang den Ton an. Vom FCB kam kein gefährlicher Abschluss aufs Tor. Der FC Thun seinerseits hatte die eine oder andere Chance in Führung zu gehen: Der frühere U21-Spieler des FCB Simone Rapp schoss aus günstiger Position über das Tor (8.), Dejan Sorgic verfehlte das Ziel vom Strafraum aus nur knapp (20.) und der ehemalige FCB-Nachwuchsspieler Nicolas Schindelholz setzte den Ball per Kopf auf die Latte (22.). Der FCB war die meiste Zeit mit Abwehrarbeit beschäftigt und kam nur selten aus der eigenen Platzhälfte, und wenn, dann fand er die freien Räume, die Thun aber auch sehr gut eng machte, nicht.

 

Die zweite Halbzeit:

 

Nach dem Seitenwechsel wurden die Basler dann ein wenig aktiver und hatten nach 50 Minuten ihren ersten Abschluss aufs Tor zu verzeichnen. Guillaume Faivre leitete Matías Delgados Schuss aus kurzer Distanz aber übers Tor. Und auch der eingewechselte Seydou Doumbia hatte seine Chance, sein Kopfball flog aber knapp am Thuner Gehäuse vorbei. Die entscheidenden Szenen spielten sich dann rund zehn Minuten vor dem Ende ab: Zuerst scheiterte Rapp nach einen Lauf übers halbe Feld im eins gegen eins an Tomas Vaclik und zwei Minuten später fiel das Tor dann auf der anderen Seite. Eine Flanke Michael Langs erreichte Mohamed Elyounoussi am entfernten Pfosten, der Norweger schoss und Schindelholz lenkte den Ball ins eigene Tor. Die Thuner hatten darauf noch eine grosse Möglichkeit zum Ausgleich, aber Christian Fassnacht scheiterte mit seinem Nachschuss aus guter Position, nachdem Tomas Vaclik einen Weitschuss Sandro Laupers hatte abprallen lassen. In der Nachspielzeit, als alle Thuner aufgerückt waren, lancierte Alexander Fransson Renato Steffen und der Flügel legte den Ball auf Doumbia, der nur noch einzuschieben brauchte.

 

Nach dem Spiel:

 

„Es war das erwartet schwierige Spiel“, sagte Urs Fischer an der Medienkonferenz, „wir taten uns schwer ins Spiel zu kommen. In der ersten Halbzeit sind wir nicht gefährlich geworden, das wurde im zweiten Durchgang dann besser. Am Ende zählt das Resultat und mit dem können wir zufrieden sein.“ Jeff Saibene lobte die Leistung seines Team und wusste woran es gelegen hatte, dass sein Team ohne Punkte dastand: „Wir zeigten zwar eine solidarische Leistung und sind viel gelaufen, aber wenn man die Tore nicht macht, ist das eben auch Unvermögen. Daran müssen wir arbeiten.“

 

Für Manuel Akanjis Comeback fand Fischer einige lobende Worte: „Bis auf ein, zwei Unsicherheiten war das ein sehr starker Auftritt. Man merkte fast nicht, dass er so lange nicht gespielt hatte. Das spricht für seine Qualität.“

 

Nun warten auf den FCB drei Heimspiele, zuerst empfängt er in der Meisterschaft den FC Lausanne-Sport, dann den FC Luzern und Anfang März kommt es im Cup-Viertelfinal zum Aufeinandertreffen mit dem FC Zürich. 

 

Das Telegramm:

 

FC Thun – FC Basel 1893 2:0 (0:0)

Stockhorn Arena. – 5‘707 Zuschauer. – SR Lukas Fähndrich.

Tore: 79. Eigentor Schindelholz (Elyounoussi). 93. Doumbia 0:2 (Steffen).

 

FCT: Faivre; Glarner, Schindelholz, Bürki, Facchinetti; Tosetti (81. Schirinzi), Hediger (86. Peyretti), Lauper, Fassnacht; Rapp, Sorgic.

 

FCB: Vaclik; Lang, Suchy, Akanji, Petretta (81. Traoré); Xhaka, Zuffi; Elyounoussi, Delgado (72. Fransson), Steffen; Sporar (64. Doumbia).

 

Bemerkungen: FCT ohne Bigler, Markovic und Reinmann (alle verletzt). FCB ohne Bua, Vailati (beide verletzt) und Balanta (gesperrt). Ersatzbank FCB: Callà, Doumbia, Fransson, Hoegh, Janko, Nikolic, Traoré. – Verwarnungen: 29. Schindelholz (Foul). 34. Facchinetti (Foul). 56. Rapp (Unsportlichkeit). 73. Xhaka (Foul). 74. Elyounoussi (Handspiel). 92. Vaclik (Zeitspiel). – 22. Kopfball von Fassnacht auf die Latte.

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