Zum Abschluss ein 2:1-Sieg gegen Terek Grozny

FC Basel 1893
Samstag, 12.07.2014 // 15:47 Uhr

Der FC Basel gewann am Samstag, 12. Juli 2014 auf der Heimreise vom Trainingslager in Neuried bei München das Testspiel gegen den FC Terek Grozny mit 2:1 (1:0). Die Basler waren in einem insgesamt ausgeglichenen und körperbetonten Spiel die etwas effizientere Mannschaft. Marco Streller in der ersten Halbzeit und Luca Zuffi kurz vor Schluss per Foulelfmeter erzielten die Tore für die Basler. Den nächsten Test bestreitet das Team von Trainer Paulo Sousa am kommenden Dienstag, 15. Juli 2015 (17.00 Uhr, Rankhof), ehe es dann am 19. Juli auswärts gegen den FC Aarau in die neue Super-League-Saison einsteigt.

„Es war ein wichtiger Sieg für uns, er war vor allem auch gut für die Moral eine Woche vor dem Saisonstart.“ Luca Zuffi wollte dem 2:1-Sieg gegen Terek Grozny explizit eine gewisse Bedeutung zugemessen wissen, auch wenn es sich dabei lediglich um ein Testspiel handelte. „Diese Partien sind im Moment wichtig, weil wir die Automatismen der Ideen des Trainers so gut wie möglich einüben müssen, bevor es nächsten Samstag bereits mit der Meisterschaft losgeht. Und ich finde das gelingt uns immer besser“, sagte der Torschütze zum 2:1-Siegtreffer für die Basler.

 

Es war ein Penalty fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit, den der zentrale Mittelfeldspieler souverän in die linke untere Ecke versenkte. „Der Trainer hat mir von aussen ein Zeichen gegeben, dass ich schiessen soll – und das natürlich gerne gemacht“, so Zuffi. Es war die Entscheidung in einem insgesamt ziemlich ausgeglichenen Spiel, während dem immer wieder mal die eine und dann die andere Mannschaft mehr Offensivgefahr verströmte. In seinen Bemühungen, schnell und druckvoll nach vorne zu spielen, zeigte der FCB regelmässig gefällige Kombinationen und Varianten, um in die gegnerische Zone vorzudringen. Weil aber Terek Grozny, der Tabellenzwölfte der vergangenen Saison in der russischen Premier Liga, konsequent und gut gegen den Ball arbeitete, kamen die Basler nicht zu allzu vielen Chancen.

 

Schuss Gashi, Tor Streller

Eine der ersten konkreten Gelegenheiten führte in der 28. Minute zum 1:0 für den FCB: Matías Delgado lancierte Shkelzen Gashi, dessen Schuss Grozny-Torhüter Godzyur zwar noch abwehrte, doch gegen den Nachschuss von Marco Streller war er dann machtlos. Danach hatte der FCB bis zur Pause eine starke Phase, in welcher er das Spieldiktat klar übernahm – doch auch die Tschetschenen blieben stets gefährlich und kamen ebenfalls zur einen oder anderen Gelegenheit. Nach dem Seitenwechsel führte eine dieser Chancen zum Ausgleich, als der flinke und ballsichere Stürmer Ailton Almeyda per Kopf zum 1:1 traf. Im weiteren Verlauf der Partie wurde dann – vor allem beim FCB – kräftig durchgewechselt, was dem Spielfluss wie immer nicht unbedingt zuträglich war – obschon sich die eingewechselten Spieler allesamt gut einfügten und auch Offensiv durchaus in Erscheinung traten: Derlis González etwa verpasste bei einer guten Chance nur knapp das Tor (79.) und Breel Embolo holte den entscheidenden Penalty raus, in dem er nur durch ein Foul zu bremsen war.

 

In Abwesenheit der Basler WM-Fahrer stellte Paulo Sousa seine Mannschaft gegen Grozny so auf, wie man sich diese in einer Woche beim Saisonstart gegen den FC Aarau auch vorstellen könnte. In einer 4-3-3-Anordung mit Vaclik im Tor sowie Degen, Suchy, Xhaka und Safari in der Verteidigung, bildeten Callà, Frei und Zuffi das Mittelfeld und Delgado, Streller und Gashi den Angriff. Natürlich brachen die einzelnen Spieler auch immer wieder aus den Linien aus oder wechselten die Seite, um das Ganze möglichst variabel zu halten. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Trainingslager und finde, dass die Spieler schon einiges davon umsetzen was wir uns vorgenommen haben“, bilanzierte Trainer Paulo Sousa nach dem Spiel und zum Ende des gut zehntägigen Trainingscamps. „Es war physisch und mental eine sehr anstrengende Zeit, aber das Engagement meiner Mannschaft hat mich sehr gefreut und stimmt mich zuversichtlich. Wir haben hier wirklich eine tolle Gruppe, in der jeder jeden respektiert.“

 

 

Das Telegramm:

FC Basel 1893 – FC Terek Grozny 2:1 (1:0)

Neuried bei München. – 250 Zuschauer. – SR Matthias Jöllenbeck.

Tore: 28. Streller 1:0 (Gashi). 51. Almeyda 1:1. 85. Zuffi 2:1 (Foulpenalty).

 

FC Basel: Vaclik; Philipp Degen (73. Arlind Ajeti), Xhaka (89. Gonçalves), Suchy, Safari; Callà (46. González), Frei (82. Huser), Zuffi; Delgado (64. Albian Ajeti), Streller (64. Embolo), Gashi (68. Aliji).

 

Terek Grozny: Godzyur; Utsiev, Ferreira (46. Semenov), Komorowski, Kydriashov; Warken (86. Akhyadov), Maurisio, Aissati (80. Kany); Lebedenko, Ivanov; Almeyda (93. Gorodov).

 

Bemerkungen: FCB ohne Ivanov, Elneny (beide verletzt), Serey Die, Schär, Diaz und Sio (noch Ferien nach der WM). Ersatzbank FCB: Arlind Ajeti, Albjan Ajeti, Cani, Vailati, Albrecht, González, Sauro, Aliji, Huser, Gonçalves, Kamber, Embolo. – Rote Karte: 92. Godzyur (Handspiel als letzter Mann). – Verwarnung: 67. Kydriashov (Foul).

 

 

Philipp Degen spielte auf seiner gewohnten rechten Seite.
Shkelzen Gashi leistete die Vorarbeit zum ersten FCB-Treffer gegen Grozny.
Erzielt wurde das Basler 1:0 nach Gashis Schuss durch Captain Marco Streller.
Es war ein körperbetontes Spiel, wie hier Gashi zu spüren bekommt.

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