Der FCB gewinnt in Winterthur souverän

FC Basel 1893
Sonntag, 21.09.2014 // 13:56 Uhr

Beim 1/16-Final des Würth Schweizer Cup gegen den FC Winterthur hatte der FC Basel 1893 am Sonntag, 21. September 2014, keine Mühe in die nächste Runde einzuziehen. Nach einer kurzen Phase des Abtastens, in der die Gastgeber gut mithielten, übernahmen die Basler das Spieldiktat. Mohamed Elneny brachte seine Farben nach gut einer halben Stunde mit einer sehenswerten Direktabnahme von ausserhalb des Strafraums in Führung. Es war dies der Auftakt zu einer Schlussphase der ersten Hälfte, in der die Basler das Spiel für sich entschieden. Breel Embolo traf noch vor dem Pausenpfiff zweimal. Nach dem Seitenwechsel krönte der Basler Stürmer seine Leistung mit seinem dritten persönlichen Treffer, einem wunderschönen Heber aus spitzem Winkel. Dieses 4:0 bedeutete gleichzeitig das Schlussresultat.

In den ersten 30 Minuten war das Spiel zwischen dem FC Winterthur und dem FC Basel ausgeglichen. Der Zweite aus der Challenge League konnte mit dem Zweiten der Super League gut mithalten und besass gute Chancen – in dieser Phase gar die besseren als die Gäste. „Wir benötigten eine gewisse Zeit, um ins Spiel zu kommen. Danach hatten wir aber mehr Ballbesitz, kontrollierten das Spiel und kamen dadurch auch zu mehr Chancen“, so beschrieb FCB-Trainer Paulo Sousa das Geschehen. Winterthur-Trainer Jürgen Seeberger sah das ähnlich: „Bis zum 1:0 hatte der FCB keine zwingenden Chancen. Um gegen einen solchen Gegner zu gewinnen, müsste man wohl aber in Führung gehen oder zumindest das 0:0 möglichst lange halten.“

 

Das erste Tor war dann aber wirklich der Auftakt zu einer sehr starken Phase der Basler. Mohamed Elneny steuerte diesen ersten Treffer bei und es war ein sehenswerter: Der Ägypter traf mit einer Direktabnahme aus gut 20 Metern. Und die Basler legten eben nach, Breel Embolo konnte sich noch vor der Pause als Doppeltorschütze feiern und entschied damit das Spiel. Beim 2:0 wurde er von Yoichiro Kakitani mit einem Steilpass lanciert, beim dritten Tor schloss er eine starke Kombination über Taulant Xhaka und Matías Delgado ab. Es schien in dieser Phase alles für den FCB zu laufen, trotzdem wollte Davide Callà nicht von einer einfachen Partie sprechen: „Es war ein hartes Stück Arbeit, ein richtiger Cupfight.“ Dazu passte auch das Wetter: Pünktlich zum Spielbeginn setzte in Winterthur starker Regen ein.

 

Das Wetter besserte sich

 

Im zweiten Durchgang besserte sich dann aber die Wetterlage und das Spiel war nicht mehr ganz so intensiv und kampfbetont. Der FCB musste nicht mehr und Winterthur konnte wohl nicht mehr machen.  Um den Höhepunkt im zweiten Durchgang war dann Breel Embolo besorgt, der junge Stürmer des FCB traf zum dritten Mal und zwar äusserst spektakulär: Embolo traf aus spitzem Winkel mit einem Heber über David Moser zum 4:0-Endresultat. Ob er dabei flanken wollte oder wirklich einen Abschluss versuchte, soll hier offen gelassen werden.

 

Keine Frage, der Sieg des FCB war verdient, doch auch der FC Winterthur hat ein beherztes Spiel gezeigt und hätte wohl auch einen Treffer verdient gehabt für seine Leistung. Die Abwehr vor Germano Vailati hielt dieses Mal aber dicht. Und so kamen nach der ersten halben Stunde, die wirklich ausgeglichen war, gar keine Zweifel mehr auf, wer von den beiden Teams die nächste Runde erreichen würde.

 

Das Telegramm:

 

FC Winterthur – FC Basel 1893 0:4 (0:3)

Schützenwiese. – 5‘000 Zuschauer. – SR Stéphan Studer.

Tore: 34. Elneny 0:1. 36. Embolo 0:2 (Kakitani). 46. Embolo 0:3 (Xhaka). 66. Embolo 0:4.

 

FCW: Moser; Menezes, Hajrovic, Akanji, Iapichino; Foschini, Marchesano (75. Tighazoui), d’ Angelo, Cicek; Paiva (46. Krasniqi), Bengondo (75. Köfler).

 

FCB: Vailati; Xhaka, Suchy, Schär, Aliji; Diaz, Elneny (54. Serey Die), Delgado (63. Hamoudi); Callà, Embolo, Kakitani (70. Sio).

 

Bemerkungen: FCW ohne Baumann, Mesonero und Schättin (alle verletzt). FCB ohne Degen, Ivanov (beide verletzt) und Gasi (krank). Ersatzbank Basel: Gomález, Hamoudi, Safari, Serey Die, Sio, Vaclik und Zuffi. Restliche Spieler ohne Aufgebot.– Platzverweis: 69. Iapichino (Notbremse). Verwarnungen: 16. Bengondo (Foul). 46. Elneny (Foul). 66. Diaz (Foul).

 

Das Spiel war zu Beginn sehr kampfbetont, Bengondo spielte mit einem Turban zu Ende.
Pünktlich zu Spielbeginn setzte starker Regen ein, der mit der Zeit nachliess.
Die Gegentribüne der Schützenwiese wird zur Zeit umgebaut.

Weitere Bilder vom Spiel: Hier klicken

(Fotos: Valeriano Di Domenico/freschfocus)

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