Spektakel mit unglücklichem Ausgang für den FCB

FC Basel 1893
Sonntag, 08.11.2015 // 17:57 Uhr

Gegen den Grasshopper Club Zürich musste der FC Basel 1893 am Sonntag, 8. November 2015, seine erste Heimniederlage in der Meisterschaft hinnehmen. Unglücklich kam diese zustande, weil das erste Tor der Gäste nicht hätte zählen dürfen: Torschütze Yoric Ravet hatte im Abseits gestanden. Der zweite Treffer der Zürcher war ein Eigentor Marek Suchys. Nach dem Seitenwechsel kam dann eine starke Reaktion der Basler und durch Tore von Davide Callà und Breel Embolo der verdiente Ausgleich. Munas Dabburs Schuss, der zum 3:2 für die Zürcher führte, konnte Tomas Vaclik nur noch an den Innenpfosten ablenken, von wo aus er an den anderen Pfosten und schliesslich ins Tor rollte. Jetzt folgt zunächst die Nationalmannschaftspause und weiter geht es für den FCB am 22. November mit dem Auswärtsspiel beim FC St. Gallen.

Wenn man von einem Spitzenkampf Spektakel erwartet, dann wurde man beim Spiel zwischen dem FC Basel und den Grasshoppers nicht enttäuscht. Die Zuschauer sahen viel Spektakel, einige kritische Schiedsrichterentscheidungen und zwei komplett verschiedene Halbzeiten. GC erwischte den besseren Start und ging nach knapp 20 Minuten in Führung. Die Basler Abwehr konnte nicht konsequent klären, Kim Källström setzte nach und der Ball landete bei Yoric Ravet, der zur Zürcher Führung einschoss. Einziger Makel war, dass Ravet sich im Abseits befunden hatte.

 

Auch beim 2:0 war der FCB nicht vom Glück verfolgt: Wieder gab es ein Getümmel im Strafraum, der Ball sprang von Caio an den Pfosten, an Marek Suchys Knie und von dort aus ins Tor. Allerdings muss man sagen, dass sich die Gäste das Glück bei diesem Tor auch verdient hatten mit einem starken Auftritt im ersten Durchgang.

 

Fairer Breel Embolo

 

Neben den zwei starken Mannschaften stand aber auch immer wieder Schiedsrichter Sascha Amhof im Mittelpunkt. Das erste Mal, als er ein Handspiel von Alexandre Barthe kurz nach dem 2:0 nicht pfiff und in der zweiten Halbzeit, als er sich von Embolo belehren lassen musste, dass der Ball von ihm aus ins Aus gesprungen war und daher ein Abstoss die richtige Entscheidung sei und nicht ein Eckball – notabene beim Stand von 2:3 in der Schlussphase, eine sehr faire Geste von Embolo. In der Nachspielzeit übersah der Unparteiische dann noch grosszügig ein Foul Alban Pnishis an Embolo im Strafraum. Urs Fischer wollte die Leistung Amhofs nicht kommentieren. Dieser sprach aber nach dem Spiel und Konsultation der TV-Bilder ebenfalls von einem Fehlentscheid seinerseits.

 

Aber nun zurück zum Spiel: Der FCB zeigte eine vorbildliche Reaktion nach der Pause und es gelang ihm mehr als vor dem Seitenwechsel. Allein in den ersten zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff hatten die Basler vier gute Möglichkeiten, GC konnte aber vorerst dicht halten – bis zur 62. Minute. Dann folgte einer der schönsten Angriffe des Spiels: Mohamed Elneny lancierte mit einem gekonnten Pass den starken Behrang Safari, der legte auf Davide Callà, welcher nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte. Der Ausgleich lag dann in der Luft und er kam auch. Der Ursprung lag dabei wieder bei Elneny: Dessen Weitschuss landete am Pfosten, Vaso Vasic klärte Callàs Nachschuss nur bis vor Embolos Füsse, der aus kurzer Distanz zum 2:2 traf.

 

Kurioses 3:2 für GC

 

Fischer hatte aber leider Recht mit seiner Aussage bei der anschliessenden Medienkonferenz, dass sich der FCB für eine gute Leistung nicht selber belohnt habe und das lag am letzten und wiederum kuriosen Tor der Gäste: Munas Dabbur setzte sich alleine gegen die FCB-Verteidigung durch, schoss von der Strafraumgrenze und der Ball landete via Vacliks Fingerspitzen, dem linken und dem rechten Pfosten im Tor. Es war dies der einzige nennenswerte Angriff der Zürcher in der zweiten Halbzeit.

 

Und so kamen die Zuschauer, was das Spektakel betrifft wohl auf ihre Kosten, ein Grossteil musste schlussendlich wohl trotzdem enttäuscht auf den Heimweg gehen, wegen der unglücklich zustande gekommenen Niederlage des Heimteams. Nun folgt eine zweiwöchige Pause mit Spielen der Nationalmannschaften ehe der FCB am 22. November auswärts auf den FC St. Gallen trifft.

 

Das Telegramm:

 

FC Basel 1893 – Grasshopper Club Zürich 2:3 (0:2)

St. Jakob-Park. – 31‘669 Zuschauer. – SR Sascha Amhof.

Tore: 19. Ravet 0:1 (Källström). 25. Eigentor Suchy 0:2. 62. Callà 1:2 (Safari). 74. Embolo 2:2 (Callà). 80. Dabbur 2:3.

 

FCB: Vaclik; Lang, Akanji, Suchy, Safari (86. Traoré); Kuzmanovic (72. Xhaka), Elneny; Callà, Zuffi, Boëtius (82. Ajeti); Embolo.

 

GC: Vasic; Bauer, Pnishi, Barthe, Antonov; Basic, Källström (56. Alpsoy); Ravet (85. Lüthi), Brahimi (63. Tarashaj), Caio; Dabbur.

 

Bemerkungen: FCB ohne Bjarnason, Degen, Delgado, Gashi, Kakitani, Samuel (alle verletzt), Aliji und Janko (alle gesperrt). GC ohne Kubli und Mall (beide verletzt). Ersatzbank FCB: Ajeti, Hoegh, Huser, Traoré, Vailati und Xhaka. Restliche Spieler ohne Aufgebot. – Verwarnungen: 8. Källström (Foul). 15. Bauer (Foul). 27. Boëtius (Foul). 52. Pnishi (Foul). 65. Barthe (Foul). 90. Dabbur (Foul). –  74.Pfostenschuss Elneny.

 

Zweikampf zweier Aussenverteidiger: Behrang Safari und Moritz Bauer.
Jean-Paul Boëtius kam nach langer Verletzungspause gegen GC wieder zu einem Einsatz.
Viel Pech für den FCB beim 0:2: Der Ball springt vom Pfosten an Suchys Knie und dann ins Tor.

Weitere Fotos: Hier klicken

 

(Fotos: Sacha Grossenbacher, Uwe Zinke und Jan Zinke)

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