Rotblau will in Lugano dort ansetzen, wo man aufgehört hat

Credit Suisse Super League
Freitag, 10.09.2021 // 15:24 Uhr

Nach zwei Wochen Pause geht für den FC Basel 1893 die Meisterschaft mit dem Auswärtsspiel am Sonntag, 12. September 2021, beim FC Lugano weiter (16.30 Uhr, Cornaredo, live auf blue TV). Die Tessiner werden gegen Rotblau erstmals unter ihrem interimistischen Trainer Mattia Croci-Torti antreten.

Nach seinen ersten vier Saisonspielen steht der FC Lugano mit einer ausgeglichenen Bilanz da: Zwei Siege stehen zwei Niederlagen gegenüber. Auf die Auftaktniederlage gegen den aktuellen Leader FC Zürich liessen die Tessiner Siege gegen den Servette FC und den FC St.Gallen 1879 folgen. Am Spieltag vor der Meisterschaftspause unterlagen sie dann in Sion mit 2:3. Während diesem Unterbruch entschied sich die neue Führung der Bianconeri nicht mit Trainer Abel Braga weiterzuarbeiten und ersetzte diesen interimistisch mit dem bisherigen Assistenztrainer und früheren Spieler Mattia Croci-Torti.

Damit erschwerte sich für Patrick Rahmen auch die Vorbereitung auf diese Begegnung im Cornaredo: „Es ist schwierig zu sagen, wie viel Croci-Torti verändern wird. Er war ja schliesslich auch Teil des Trainerteams von Braga. Zudem ist die Mannschaft eingespielt und agierte auch zuletzt ähnlich wie das noch unter Maurizio Jacobacci der Fall war“, so der FCB-Trainer. Wichtiger sei es aber sowieso, dass man sich auf das eigene Spiel konzentriere, führte Rahmen weiter aus. Konkret nicht so gut gefallen hat ihm der Aufbau aus der Abwehr heraus bei den beiden letzten Spielen gegen Hammarby und YB: „Wir hatten gegen diese Gegner auch Mühe, weil wir einige lange Bälle spielen mussten, die von den physisch starken Gegnern abgefangen wurden.“

Neue möglicherweise von Anfang an

Aber auch der kommende Gegner von Rotblau muss mit einigen Unbekannten umgehen in der Vorbereitung auf diese Partie, hat doch der FCB am Deadline Day nochmals auf dem Transfermarkt zugeschlagen und vier neue Spieler verpflichtet. Wobei vor allem Wouter Burger die Zeit nutzen konnte, um sich mit den neuen Teamkameraden einzuspielen, Joelson Fernandes, Tomas Tavares und Dan Ndoye waren mit ihren Nationalteams unterwegs. Patrick Rahmen wollte es aber nicht ausschliessen, dass die eine oder andere Neuverpflichtung von Anfang an zum Einsatz kommen wird. Ganz bestimmt werden sie auf dem Matchblatt fungieren, das nun neu 20 Spieler umfasst. Rahmen begrüsst diese Aufstockung: „Man hat dadurch mehr Variabilität und da man ja fünf Auswechslungen vornehmen kann, ist es auch sinnvoll, dass man nun mehr Spieler auf die Bank nehmen kann.“

Die rund zweiwöchige Pause hat leider keine Entspannung im Lazarett bewirkt – im Gegenteil: Eray Cömert hat sich im Spiel mit der Nationalmannschaft gegen Europameister Italien eine Gehirnerschütterung zugezogen und fällt am Sonntag aus. Fraglich sind zudem Sebastiano Esposito und Sergio López.

Zhegrova, Quintillà und Djiga kurz vor der Rückkehr

Edon Zhegrova dürfte demnächst ins Mannschaftstraining zurückkehren, bei Jordi Quintillà sollte dies schon am Montag der Fall sein und Yacouba Nasser Djiga trainiert bereits wieder mit dem Team, braucht aber noch ein wenig Zeit, bis er wieder einen Ernstkampf bestreiten kann. Ebenfalls verletzt ist Gonçalo Cardoso, dieser fungiert zurzeit aber nicht auf der Kontingentsliste und ist daher nicht spielberechtigt.
Das Ziel für den Auftritt in Lugano ist klar: „Wir wollen weiter so agieren wie vor der Pause, in Lugano den Tritt wieder finden und mit drei Punkten heimkehren“, so Rahmen. Ein Erfolg würde auf alle Fälle helfen den Einstieg zu finden in die intensive Zeit, die den FCB in den kommenden drei Wochen erwartet.

FCB-Tippspiel

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