Der FC Basel 1893 gewann sein Auswärtsspiel beim FC Zürich am Sonntag, 25. Januar 2026, mit 4:3 (2:2) auf dramatische Weise. Zweimal konnte Rotblau in der ersten Hälfte einen Rückstand ausgleichen – beide Male durch Xherdan Shaqiri. Nach dem Seitenwechsel brachte Philip Otele den FCB erstmals in Führung, nur eine Viertelstunde danach war der Spielstand aber wieder ausgeglichen. Den Siegtreffer erzielte dann Shaqiri mit seinem dritten persönlichen Treffer in der Nachspielzeit.
4:3-Sieg im Klassiker auf dramatische Weise
Das Spiel im Letzigrund begann für den FCB denkbar schlecht. Eine halbe Minute war gespielt, da brachte Matthias Phaëton die Gastgeber bereits in Führung. Den Baslern war in der Folge anzusehen, dass sie gewillt waren auf diesen Kaltstart zu reagieren. Und das wurde schon rund zehn Minuten später in Form des Ausgleichs durch Xherdan Shaqiri belohnt.
Es war dies der Auftakt zu einer höchst unterhaltsamen Partie, bei dem sich an beiden Enden der Halbzeiten die Ereignisse überschlagen sollten. Zunächst brachte Philippe Kény den FCZ per Foulpenalty wieder in Führung. Wobei er zwei Versuche brauchte, den ersten wehrte Marwin Hitz ab, hatte sich aber zu früh von der Linie bewegt. In der Nachspielzeit konnte Rotblau aber auf diesen erneuten Rückstand noch reagieren: Nach einem weiten Ball Dominik Schmids lupfte Shaqiri den Ball über Yannick Brecher zum 2:2 ins Tor.
Der zweite Durchgang stand dem ersten dann in nichts nach. Es ging weiter mit Torchancen auf beiden Seiten und weitere Treffer fielen auch. Zunächst erzielte Philip Otele das 3:2 für Rotblau. Er traf, nachdem er durch einen Chip von Shaqiri über die Freistossmauer angespielt worden war. Auf der anderen Seite glich Damienus Reverson eine Viertelstunde danach aus.
Das Spiel hätte dann auf beide Seiten kippen können, wobei der FCB einem weiteren Treffer näher war. Dieser fiel dann ja auch – und zwar spät in der Nachspielzeit. Shaqiri traf überlegt und flach von der Strafraumgrenze aus und erzielte mit seinem dritten persönlichen Tor den Siegtreffer für Rotblau.
Dem FCB ist damit die Reaktion auf den schwachen Start ins Jahr auf spektakuläre und dramatische Weise gelungen. Er holte sich nicht nur die drei Punkte im Klassiker, sondern unterhielt auch, zusammen mit dem FCZ, das Publikum während den ganzen 90 Minuten bestens.
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Das Telegramm:
FC Zürich – FC Basel 1893 3:4 (2:2)
Letzigrund. – 18’878 Zuschauende. – SR Fedayi San.
Tore: 1. Phaëton 1:0 (Krasniqi). 11. Shaqiri 1:1 (Otele). 31. Kacuri 1:2 (Schmid). 43. Kény (Foulpenalty). 48. (erste Halbzeit) Shaqiri 2:2 (Schmid). 51. Otele 2:3 (Shaqiri). 64. Reverson 3:3. 94. Shaqiri 3:4 (Duranville).
FCZ: Brecher; Palacio, Segura (55. Ihendu), Vujevic; Kablan (62. Bangoura), Tsawa, Reichmuth (82. Stiel), Comenencia; Krasniqi (55. di Giusto); Kény, Phaëton (62. Reverson).
FCB: Hitz; Rüegg, Adjetey, Daniliuc, Schmid; Kacuri, Koindredi (86. Leroy); Agbonifo (68. Duranville), Shaqiri, Otele (74. Traoré); Ajeti (68. Do Nascimento, 86. Soticek).
Bemerkungen: FCZ ohne Kamberi, Odera (beide gesperrt), Perea, Sauter (beide verletzt), und Hodza (krank). FCB ohne Broschinski, Metinho (beide verletzt), Salah, Tsunemoto und Vouilloz (alle angeschlagen). Ersatzbank FCB: Salvi, Traoré, Bacanin, Duranville, Soticek, Leroy, Cissé, Akahomen, Do Nascimento. – Verwarnungen: 3. Phaëton (übertriebener Torjubel). 42. Ajeti (Foul). 44. Shaqiri (Reklamieren).70.Kény (Foul). 74. di Giusto (Foul). 80. Koindredi (Foul). – Kopfball von Segura an die Latte. Lattenschuss Agbonifo. 67. Kopfball von Schmidd an den Pfosten.
