Der FC Basel 1893 ist erschüttert über das Ausmass der gestrigen Ausschreitungen nach dem Spiel und verurteilt diese aufs Schärfste. Ein packender Cup-Halbfinal mit stimmungsvoller Atmosphäre im Stadion wird überschattet durch die Eskalation ausserhalb des Stadions, inklusive schwerverletzter Menschen. Der Club ist fassungslos, enttäuscht und wütend – und sichert den Betroffenen die volle Unterstützung zu.
Stellungnahme zu den Vorfällen nach dem Cup-Halbfinal FCB–YB
FCB-Präsident David Degen: "Der FCB kann und will jegliche Art von Gewalt nicht hinnehmen und tolerieren. Die Vorfälle nach dem gestrigen Spiel stehen im kompletten Kontrast zur wunderbaren Atmosphäre im Stadion während dem Match. Ich verurteile die Vorkommnisse aufs Schärfste und wir als Club werden unser Bestmögliches dazu beitragen, dass die fehlbaren Personen zur Rechenschaft gezogen werden können."
Den Tumulten vorausgegangen war ein unverhältnismässiger Einsatz des externen Ordnungsdienstes gegen einen FCB-Fan kurz vor Anpfiff. Dies rechtfertigt selbstverständlich keineswegs eine Eskalationsstufe, wie sie nach dem Spielende herbeigeführt wurde.
Der FC Basel 1893 wird die absolut verurteilungswürdigen Vorfälle, wie so oft verursacht durch einen kleinen Teil der Anhängerschaft, der aus der grossen und friedlichen Masse negativ heraussticht, aufarbeiten. Der Club führt entsprechende Gespräche und intensiviert den Dialog mit allen Beteiligten, um solche Eskalationen künftig noch entschiedener zu verhindern.
Wir wünschen den Verletzten eine schnelle und gute Genesung.