Die letzte Hürde vor dem ersten Saisonziel heisst CSKA-Sofia

UEFA Europa Conference League
Mittwoch, 17.08.2022 // 19:40 Uhr

Im Hinspiel der Play-offs der UEFA Europa Conference League trifft der FC Basel 1893 am Donnerstag, 18. August 2022, auswärts auf CSKA-Sofia (19.00 Uhr, live auf SRF online). Ein Blick in die Vergangenheit weckt verschiedene Gefühle mit diesem Gegner. Zumindest Alex Frei dürfte ein paar positive Erinnerungen an die Duelle mit dem bulgarischen Rekordmeister haben.

Während es in der heimischen Meisterschaft nicht nach Wunsch läuft, ist der FCB in der Conference League auf Kurs. Für den letzten grossen und entscheidenden Schritt fehlen aber noch mindestens 180 Minuten. Nach dem Weiterkommen gegen den Crusaders FC aus Nordirland und gegen Brondby IF aus Dänemark steht das Team von Alex Frei in den Play-offs vor der letzten Hürde vor den Gruppenspielen, diese heisst CSKA-Sofia.

Die UECL ist ein anderer Wettbewerb als die Super League. Natürlich wollen wir immer gewinnen. Hier können wir aber auch anders auftreten, da es zwei Spiele gibt.
Michael Lang

Der FCB hat mit dem Club aus der bulgarischen Hauptstadt verschiedene Erfahrungen gemacht. Die schlechte liegt noch nicht lange zurück und trug sich in der gleichen Phase aber in der UEFA Europa League zu. Vor knapp zwei Jahren unter Ciriaco Sforza fehlte ein einziger Sieg, die Play-offs wurden damals in einem einzigen Spiel entschieden. Rotblau genoss sogar Heimrecht in dieser Begegnung und lag 20 Minuten vor dem Ende in Führung. Es schien, als würde der FCB in die Gruppenphase einziehen. Allerdings kassierte man in der Schlussphase noch drei Gegentreffer und musste den Sofiotern den Vortritt lassen.

Weit bessere Erinnerungen hat man da auf Basler Seite auf das vorangegangene Duell mit dem bulgarischen Rekordmeister. Insbesondere der heutige Trainer von Rotblau, Alex Frei, dürfte sich gerne an die Spiele in der Gruppenphase der UEFA Europa League 2009/2010 zurückerinnern. In den beiden Partien gelangen ihm vier Tore und er trug somit seinen grossen Teil zu den zwei Siegen (2:0 und 3:1) gegen CSKA-Sofia bei. Am Ende dieser Gruppenphase schied der FCB aber trotz neun gewonnener Punkte aus. Nebst einem 2:0-Sieg gegen die AS Roma zum Auftakt blieben die Erfolge gegen die Bulgaren die einzigen in dieser Gruppenphase.

Diese beiden Begegnungen in jener UEL-Gruppenphase waren übrigens die ersten Pflichtspielbegegnungen des FCB mit einem bulgarischen Team – und das Duell in den UEL-Play-offs das letzte. Dazwischen gab es aber gleich sechs Aufeinandertreffen mit Ludogorez Rasgrad, also mit jenem Team, das die letzten elf bulgarischen Meisterschaften für sich entschied. Mit drei Siegen, zwei Remis und einer Niederlage hat Rotblau im Direktvergleich mit dem bulgarischen Serienmeister also eine positive Bilanz – wie auch mit CSKA Sofia. Nur waren die Erfolge gegen Ludogorez insofern besser verteilt, dass es in deren Anschluss eine Qualifikation für die Gruppenphase und die Achtelfinals reichte – notabene in der UEFA Champions League.

CSKA-Sofia wird alles geben, damit wir unser Spiel nicht abrufen können. Unser Wunsch ist es, ein so gutes Resultat wie möglich zu holen. In der Realität kann es aber oft anders aussehen. Damit müssen wir umgehen.
Alex Frei

Diese ist momentan weit weg, aber zumindest in die Gruppenphase der UEFA Europa Conference League könnte es nun reichen. Aber aufgepasst: CSKA-Sofia hat in dieser Saison erst eine Niederlage kassiert – im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde der UECL gegen den St. Patrick’s Athletic FC. Und sogar diesen Rückstand konnten die Sofioter im Rückspiel korrigieren. Es wartet also eine hohe Hürde auf Rotblau vor dem möglichen Erreichen des ersten Saisonziels. Eine gute Grundlage aus dem Hinspiel wäre da bestimmt schon viel Wert und der Trainer, weiss ja, wie es ist gegen diesen Club zu gewinnen. Vielleicht hilft ja diese Erfahrung. Wobei Frei zuletzt betonte man solle den heutigen FCB nicht mit jenem von vor übe zehn Jahren vergleichen. Aber vielleicht kann man zeigen, dass man wieder weiter ist, als vor zwei Jahren.

Nicht mithelfen können bei dieser Mission Andi Zeqiri, der angeschlagen ist sowie Jean-Kévin Augustin, Emmanuel Essiam und Kaly Sène, die sich allesamt im Aufbau befinden.

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