Am Sonntag, 8. Februar 2026, empfängt der FC Basel 1893 in der 23. Runde der Brack Super League den FC Zürich (16.30 Uhr, St. Jakob-Park, live auf blue TV). Rotblau empfängt die Zürcher nach schwierigen eineinhalb Wochen, die Gäste warten allerdings bereits seit zwei Monaten auf einen Sieg. Trotz der ausbleibenden guten Resultate auf beiden Seiten gibt es gute Gründe für einen Stadionbesuch am Sonntag. Dem FCB fehlen Kaio Eduardo Do Nascimento, Metinho und Finn van Breemen (alle im Aufbau), Moritz Broschinski, Marwin Hitz und Keigo Tsunemoto sind fraglich.
Im Klassiker stehen beide Teams unter Druck
Seit dem letzten Aufeinandertreffen mit dem FC Zürich, dem spektakulären 4:3-Sieg im Letzigrund vor zwei Wochen, wartet der FCB auf ein Erfolgserlebnis. Nach den Niederlagen gegen den FC Viktoria Pilsen und den FC St.Gallen 1879 schied er gleich in zwei Wettbewerben endgültig aus und in der Meisterschaft ist der Rückstand auf den FC Thun auf 13 Zähler angewachsen.
Stephan Lichtsteiner beschäftigt sich derweil weniger mit den vergangenen Resultaten, sondern er schaut voraus: «Wir sind Profis und wir werden bis zum Schluss um jeden Punkt kämpfen. Aufgeben kommt für mich und auch für die Mannschaft absolut nicht in Frage. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und dann werden wir am Ende der Saison sehen, wo wir landen werden.» Während die Basler seit dem letzten Klassiker drei Partien bestritten, standen die Zürcher lediglich einmal im Einsatz – und unterlagen in diesem dem BSC Young Boys mit 0:3. Der FCZ wartet inzwischen bereits seit zwei Monaten auf einen Sieg.
Gut gefülltes Joggeli erwartet
Aufgrund der aktuellen Tabellenlage und der letzten Resultate hat der kommende Klassiker zwar nichts mit Schweizer Spitzenfussball zu tun, trotzdem gibt es aber gute Gründe dafür am Sonntag ins Joggeli zu kommen. Da wäre einerseits die Affiche zwischen dem FCB und dem FCZ, die auch von der Rivalität und den grossen Namen der beiden Vereine lebt. Und andererseits wäre da das letzte Aufeinandertreffen der beiden Clubs vor rund zwei Wochen, das während 90 Minuten beste Unterhaltung bot. Der Wichtigkeit dieser Partie ist sich auch Cheftrainer Stephan Lichtsteiner bewusst: «Es ist der Klassiker, den wir unbedingt gewinnen möchten und in unserer Situation auch gewinnen müssen. Einerseits wegen der Punkte aber natürlich auch wegen der Affiche als solches.»
Die Ausgangslage, dass beide Teams unter Druck sind zu punkten verspricht noch zusätzliche Spannung. Und für das öffentliche Interesse scheint die Baisse der beiden Clubs auch kein Grund zu sein, dem Spiel fernzubleiben: Bis am Freitagmittag waren 25‘800 Tickets verkauft für den Klassiker, der somit wohl in einem würdigen Rahmer ausgetragen wird.
Bus-Ankunft vor dem Fanshop
Wer die rotblaue Mannschaft vor dem Klassiker noch hautnah anfeuern und motivieren will, hat die Gelegenheit bei der Ankunft des Mannschaftsbusses dazu. Dieser fährt um circa 14.50 Uhr beim Trottoir vor dem Fanshop vor, von wo aus sich die Mannschaft dann in die Kabine begibt. Dieses Prozedere wird es voraussichtlich bis zu Ende dieser Saison bei jedem FCB-Heimspiel geben.
