Der FC Basel 1893 tritt am Mittwoch, 4. Februar 2026, in den Viertelfinals des Schweizer Cups beim FC St.Gallen 1879 an (20.15 Uhr, kybunpark, live auf SRF zwei). Es ist das achte Aufeinandertreffen der beiden Vereine in diesem Wettbewerb – mit einer Ausnahme setzte sich bisher immer Rotblau durch. Beim FCB fehlen Metinho (gesperrt), Broschinski, Tsunemoto, van Breemen (alle angeschlagen) und Kaio Eduardo Do Nascimento (verletzt). Marwin Hitz ist fraglich.
Der Weg im Cup führt den FCB nach St.Gallen
Die Begegnung zwischen dem FCSG und dem FCB ist im Schweizer Cup eher eine Seltenheit. Dieses Duell gab es im Cup bisher erst siebenmal. Die Bilanz spricht dabei klar für Rotblau, lediglich einmal scheiterte der FCB in diesem Wettbewerb an den St.Gallern. Gewonnen hat der FCB die Trophäe aber noch nie nach einem Erfolg gegen die Ostschweizer – wie auch diese nicht nach ihrem Erfolg gegen den FCB. Da im Cup ja nur der Gewinn der Trophäe am Ende der Saison zählt, waren dies also alles nicht Spiele, die in die Geschichte eingingen.
Das kann sich in diesem Jahr natürlich für einer der beiden Clubs ändern. Vor allem aber wäre ein Erfolg für Rotblau in der jetzigen Situation wohl wichtig, um nach zwei Niederlagen wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern – und unter dem neuen Trainer Stephan Lichtsteiner den ersten Sieg. Dieser hat im Moment nur wenig Zeit sich auf die wichtigen und schwierigen Aufgaben vorzubereiten, beschwert sich aber nicht über diesen Umstand: «Ich kannte die Situation, bevor ich hierherkam. Es war klar, dass ich gleich zu Beginn drei grosse Spiele werde vorbereiten müssen.»
Drei Siege vom Titel entfernt
Die dritte grosse Begegnung ist nun diese mit dem FCSG. Und wie schon in den beiden ersten Spielen hilft dem FCB nur ein Sieg. Im Gegensatz zur den beiden vergangenen Partien, zählt das aber nun auch für den Gegner. Dieser ist zwar ebenfalls mit vier Punkten aus den ersten drei Ligaspielen ins Jahr gestartet. Dank einer stärkeren ersten Saisonhälfte und der niedrigeren Erwartungshaltung kann der FCSG mit der aktuellen Tabellenlage aber wohl zufrieden sein und den Cup als grosse Chance sehen, eine bisher gute Saison mit drei Siegen in drei Spielen mit einem Titel zu krönen.
Beim FCB geht es währenddessen um Schadensbegrenzung. Sollte er nicht noch zu einer beispiellosen Aufholjagd ansetzen, könnte ein allfälliger Cup-Titel darüber hinwegtrösten, dass man in der Meisterschaft unter den Erwartungen blieb. Das achte Duell zwischen dem FCSG und dem FCB könnte also retrospektiv noch zu einem Spiel werden, das in die Geschichte einer der beiden Clubs eingeht. Dann, wenn es für ein Team nun für einmal auf dem Weg zu einem Titel stattgefunden hat.
