Im dritten Pflichtspiel des Jahres gastiert der FC Basel 1893 am Sonntag, 25. Januar 2026, beim FC Zürich (16.30 Uhr, Letzigrund, live auf blue TV). Für Rotblau geht es im Klassiker darum, den Eindruck aus den beiden letzten Partien zu korrigieren – aber auch die Gastgeber stehen unter Druck.
Findet der FCB im Klassiker in den Tritt?
Der Start ins Jahr ist dem FCB gelungen. Noch keine vier Minuten waren in der Begegnung mit dem FC Sion gespielt, als er in Führung ging. Aus diesem vielversprechenden Auftakt schlug Rotblau dann aber keinen Profit, baute nicht darauf auf. Man fand trotz Führung nicht ins Spiel und kassierte im zweiten Durchgang den Ausgleich. Erschreckend schwach war dann die erste Halbzeit in Salzburg am Donnerstag, nach welcher der FCB mit 0:3 in Rückstand lag und damit noch gut bedient war. Immerhin gab es nach dem Seitenwechsel eine Steigerung, wobei man trotz dieser einem Punktgewinn nie nahekam.
Die Frage, die sich jetzt stellt, ist: Wann findet Rotblau wieder in den Tritt? Während die Leistungen in den internationalen Spielen bis auf den Donnerstag vorwiegend gut waren, läuft der FCB in der Meisterschaft seinen Ansprüchen schon ein wenig länger hinterher. Gefordert ist nun eine Reaktion auf die zuletzt ausgebliebenen guten Resultate in der Meisterschaft und auf den Auftritt vom Donnerstag in Salzburg.
Den Blick nach vorne richten
Der Klassiker gegen den FC Zürich, der nun am Sonntag ansteht, bekommt vor diesem Hintergrund nochmals eine ganz andere Bedeutung für den FCB. Viel Zeit für die Vorbereitung auf diesen bleibt nicht. Vielleicht ist das aber gerade von Vorteil. Denn allzu lange sollte man sich wohl nicht mit dem Start ins Jahr beschäftigen, sondern nach vorne schauen. Das machte Ludovic Magnin am Freitagvormittag auch bereits. «Wir müssen nun die richtigen Schlüsse aus der Begegnung in Salzburg ziehen für das Spiel in Zürich und den Fokus nun auf dieses legen», so der FCB-Trainer vor dem Rückflug nach Basel.
Für eine solche Affiche, wie sie am Sonntag ansteht, ist wohl keine zusätzliche Motivation nötig. Wobei das natürlich auch für den Gegner zählt. Dieser kann mit Tabellenplatz 8 und den letzten Resultaten auch nicht zufrieden sein und steht daher auch unter Zugzwang. Es treffen in diesem Klassiker also zwei Teams aufeinander, die etwas gut zu machen haben und beweisen wollen, dass sie mehr Qualität haben, als ihre Klassierung und ihre letzten Auftritte vermuten lassen. Wer besser mit diesem Druck zurechtkommt, wird sich am Sontag im Letzigrund weisen.
