Rolf Triulzi ist nicht mehr

Mittwoch, 02.09.2015 // 13:22 Uhr

Ein im St. Jakob-Park und in zahlreichen anderen Fussball- und Eishockey-Stadien überaus vertrautes Gesicht ist verschwunden: Vor wenigen Tagen ist in Basel im Alter von nur 69 Jahren Rolf Triulzi gestorben.

Mehrere Jahrzehnte lang hat Rolf Triulzi als nebenamtlicher Sportjournalist für verschiedene Medien gearbeitet. Sowohl Leserinnen und Leser von Zeitungen wie die Hörerschaft  von Lokalradios profitierten von seiner grossen Freude am Sport, die er selbst auch aktiv auslebte. Lange war er Fussballschiedsrichter bis in die 1. Liga und als Assistent bis hinauf in die Nationalliga A. Dazu spielte Triulzi liebend gerne Golf. Hauptberuflich kam er via Versicherungen, Chemie und Detailhandel bald zum Schweizerischen Bankverein und nach der Fusion zur UBS, bei der er vorwiegend im Bereich der Sicherheit tätig war.

 

Auch der FCB wird Rolf Triulzi vermissen. Er verschuf sich über die Jahre hinweg bei den Clubleitungen, Trainern und Spielern mit seiner fairen, deshalb aber keineswegs unkritischen Berichterstattung viel Achtung. Bei nahezu jedem Heimspiel traf er im Joggeli ein, stets gut gelaunt, immer mit äusserst kollegialem Umgang mit seinen Medienkolleginnen und -kollegen, aber nie drängte er sich in den Vordergrund. Und stets respektierte er trotz seiner Nähe zum FCB das Privatleben der Trainer und Spieler.

 

Noch beim Heimspiel vom 19. August 2015 gegen Maccabi Tel Aviv erschien Rolf Triulzi im Media Center des Joggeli, wohl gezeichnet von seiner Krankheit, aber keineswegs hadernd. Vielmehr beantwortete er Fragen zu seinem gesundheitlichen Zustand wie immer mit einem Lächeln, mit dem er auszudrücken schien, dass er mit seinem gesundheitlichen Schicksal im Reinen sei.

 

Dass dies das letzte Mal war, dass die Medienschaffenden ihren Kollegen Rolf antrafen, ahnte damals noch keiner. Dass sich indes sein Leiden nicht in unerträgliche Länge zog, möge Trost für all jene sein, die Rolf vermissen. Das gilt in allererster Linie für Rolfs Ehefrau Dora Triulzi-Oberer. Ihr vor allem gehört das aufrichtige Beileid auch des FC Basel 1893.

 

Schöne Geste: Anlässlich der Rücktrittsankündigung von Marco Streller hatte Rolf Triulzi dem langjährigen FCB-Captain im März 2015 im Namen der Medienschaffenden noch eine gute Flasche Wein übergeben.

Dieser Inhalt wurde automatisch von einem alten System migriert. Auffällige Fehler bitte an newsroom@fcb.ch schicken.

 

Mehr zum Thema

Ihr Browser ist veraltet.
Er wird nicht mehr aktualisiert.
Bitte laden Sie einen dieser aktuellen und kostenlosen Browser herunter.
Chrome Mozilla Firefox Microsoft Edge
Chrome Firefox Edge
Google Chrome
Mozilla Firefox
MS Edge
Warum benötige ich einen aktuellen Browser?
Sicherheit
Neuere Browser schützen besser vor Viren, Betrug, Datendiebstahl und anderen Bedrohungen Ihrer Privatsphäre und Sicherheit. Aktuelle Browser schließen Sicherheitslücken, durch die Angreifer in Ihren Computer gelangen können.
Neue Technologien
Die auf modernen Webseiten eingesetzten Techniken werden durch aktuelle Browser besser unterstützt. So erhöht sich die Funktionalität, und die Darstellung wird verbessert. Mit neuen Funktionen und Erweiterungen werden Sie schneller und einfacher im Internet surfen können.