EM-Quali: Entscheidende Phase mit einigen FCB-Spielern

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Dienstag, 06.10.2015 // 12:20 Uhr

Am Mittwoch, 7. Oktober 2015, geht die Qualifikation für die UEFA Europameisterschaft 2016 in Frankreich in die entscheidende Phase. Auch einige Spieler des FC Basel 1893 sind in verschiedene Entscheidungen involviert. So kämpft die Schweiz mit Breel Embolo, Michael Lang und Luca Zuffi in der Gruppe E um den zweiten Platz. Naser Aliji, Shkelzen Gashi und Taulant Xhaka spielen mit Albanien in der Gruppe I um ein Ticket für Frankreich. Nicht mehr ganz so grosse Chancen besitzt Bulgarien mit Ivan Ivanov auf eine Teilnahme an der Endrunde. Mit Birkir Bjarnason, Marek Suchy und Tomas Vaclik gibt es aber auch drei FCB-Spieler, die sich mit ihrem jeweiligen Nationalteam bereits für die EM qualifiziert haben.

15 Akteure des FCB sind zu ihren Nationalteams einberufen worden, genau elf Spieler davon weilen momentan bei A-Nationalteams, die in den letzten beiden Runden der Qualifikation für die Europameisterschaft 2016 im Einsatz stehen. Als erste werden Naser Aliji, Shkelzen Gashi und Taulant Xhaka mit Albanien in der Gruppe I spielen, sie treffen am Donnerstag, 8. Oktober, in Elbasan auf Serbien und drei Tage darauf in Jerewan auf Armenien. Die Chancen sich erstmals für eine Endrunde zu qualifizieren stehen für die Albaner dabei nicht schlecht, bei einem Punkt Rückstand auf den zweiten Platz, wo momentan Dänemark steht. Die Skandinavier haben allerdings ein Spiel mehr bestritten und treffen zudem in ihrer letzten Partie auswärts auf Leader Portugal.

 

Jeweils einen Tag später und auch mit drei FCB-Spielern im Kader wird die Schweiz mit Breel Embolo, Michael Lang und Nationalmannschafts-Neuling Luca Zuffi ihre abschliessenden Begegnungen in der Gruppe E bestreiten. Vier Punkte fehlen momentan noch zur sicheren Qualifikation für die EM. Während die drei Punkte im Heimspiel gegen San Marino wohl fest eingeplant sind, wird die Schweiz am letzten Spieltag, am kommenden Montag, mit dem Auswärtsspiel in Estland nochmals auf einen Punktgewinn angewiesen sein, sollte Slowenien seine beiden abschliessenden Spiele gegen Litauen und San Marino gewinnen. Zumindest von einem Sieg der Slowenen gegen den Zwergstaat muss natürlich ausgegangen werden, sodass die Schweizer Nationalmannschaft wohl am Freitag Gewissheit haben dürfte, welches Resultat sie in Estland erreichen muss, um das Ticket für Frankreich zu lösen.

 

Wurden alle für ihre Nationalmannschaft aufgeboten: Janko, Zuffi, Lang und Elneny.

Bulgarien noch mit theoretischen Chancen

 

Eher theoretischer Natur sind die Chancen, die sich die Bulgaren mit Ivan Ivanov in der Gruppe H auf eine Endrundenteilnahme noch machen dürfen. Mit zwei Siegen in den Spielen in Kroatien und gegen Aserbaidschan, bei einer gleichzeitigen Niederlage von Kroatien in Malta, wäre das Erreichen des dritten Platzes, der zur Teilnahme an den Play-offs berechtigt noch möglich. Allerdings müssten die Bulgaren dabei gleichzeitig noch das 0:1 aus dem Heimspiel gegen die Kroaten wettmachen. Denn selbst im optimalen Fall kann Bulgarien nur noch aufschliessen zu den drittplatzierten Kroaten, sie aber nicht mehr überholen. Bei Punktgleichheit würde zuerst die Direktbegegnung entscheiden und dann die Ergebnisse aus allen Gruppenspielen, mit Ausnahme der Begegnungen mit dem Letzten, dann die Fairplay-Wertung und schliesslich der UEFA-Koeffizient.

 

Haben die EM-Qualifikation mit Tschechien bereits im Sack: Suchy und Vaclik.

Solche Rechenspiele müssen die FCB-Spieler, die in der Gruppe A im Einsatz stehen, nicht mehr machen.Dort haben sich Birkir Bjarnason mit Island und Marek Suchy sowie Tomas Vaclik mit Tschechien unter anderem vor der Türkei und den Niederlanden bereits für die EM qualifiziert. Die Isländer, die zum allerersten Mal an einem grossen Turnier teilnehmen werden, und die Tschechen kämpfen noch um den Gruppensieg, wobei die Isländer zuerst Lettland empfangen und zum Abschluss in die Türkei reisen werden. Denselben Gegner, den zuerst die Tschechen empfangen, ehe sie noch in Amsterdam gegen die Niederlande antreten. Den Gruppensieg schon gesichert haben sich die Österreicher mit Marc Janko. Somit werden für sie die abschliessenden Spiele in der Gruppe G in Montenegro und gegen Liechtenstein zur Kür. Es ist das erste Mal, dass sich die Österreicher sportlich für eine Europameisterschaft qualifizieren konnten.

 

Richtungsweisende Partien für die U21

 

Auch um eine EM-Qualifikation spielen Albian Ajeti, Manuel Akanji und Mirko Salvi. Sie wollen mit der U21, mit Goalietrainer Massimo Colomba, an der Endrunde 2017 in Polen teilnehmen. Eine Tendenz ist noch schwer auszumachen, da die Schweizer erst ein Spiel bestritten haben. Mit dem 1:0-Sieg in Kasachstan ist der Auftakt in die Qualifikation aber geglückt. Die beiden kommenden Heimspiele gegen Bosnien-Herzegowina  (8. Oktober) und Norwegen (12. Oktober) dürften daher richtungsweisenden Charakter haben. Für Trainer Heinz Moser ist aber England der klare Favorit in dieser Gruppe 9.

 

Mit Mohamed Elneny hat der FCB auch einen Spieler in seine Reihen, der für seine Aufgaben mit dem Nationalteam den Kontinent verlassen hat. Für die Ägypter steht ein Freundschaftsspiel an, das sie am 11. Oktober in Dubai gegen Sambia bestreiten werden.

 

Island mit Birkir Bjarnason hat sich erstmals für ein grosses Turnier qualifiziert.

Noch ist vieles möglich

 

Die kommenden Tage werden also spannend für die FCB-Nationalspieler und es ist vieles möglich. Vielleicht stehen in einer guten Woche elf FCB-Spieler als EM-Teilnehmer fest, vielleicht steht fest, dass es vier bleiben werden oder vielleicht ist die Situation genau die gleiche wie jetzt. Auch das ist möglich, sollten sich die FCB-Spieler mit ihren Nationalteams auf dem dritten Rang befinden, werden sie im November die Play-offs bestreiten müssen. Mit Ausnahme des besten Gruppendritten, der direkt qualifiziert ist. Es bleibt also weiterhin sehr spannend und es sind noch etliche Szenarien möglich. Für den FCB ist in erster Linie wichtig, dass die Spieler gesund wieder zurückkommen, sollten sie dies mit einem Erfolgserlebnis tun, wäre es natürlich umso schöner.

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