Da staunten sogar der sprachgewandte Technische Leiter der Nachwuchsabteilung des FC Basel 1893, Massimo Ceccaroni, und sein ebenso sprachtauglicher Staff bestehend aus Jörg Stiel, Joel Langenauer und Mika Bauch nicht schlecht: Eine Jungschar aus Äthiopien, Somalia, Syrien und Eritrea trat am vergangenen Mittwoch zum Spezialtraining auf dem Nachwuchs-Campus Basel an.
Junge Flüchtlinge zu Gast auf dem Campus
Diese Jugendlichen bewohnen aktuell eine spezielle Abteilung im Asylzentrum Otterbach, sie sind allesamt ohne elterliche Begleitung in der Schweiz angekommen. Viel Abwechslung haben sie dort nicht, sie warten geduldig auf weitere Entscheide.
Umso willkommener war ihnen die Einladung der Nachwuchsabteilung des FCB den Campus kennenzulernen. Spontan haben sich alle Trainer bereit erklärt ein Training mit den Burschen abzuhalten, damit es nicht bei einer gewöhnlichen Führung durch den Campus bleibe. Natürlich durfte dann auch ein Mätschli nicht fehlen und, nicht anders als bei den Gleichaltrigen hierzulande, war die Begeisterung dafür gross – grösser, als für das Training selber. Wie auch immer: Man sah überraschend clevere Spielzüge und der Ehrgeiz den Sieg zu erringen, war bei beiden Gruppen lebendig.
Nach dem Spiel wurde ein gemeinsames Essen eingenommen. Der Lärmpegel war dabei notabene deutlich tiefer als bei der Besammlung vor dem Training. Und am Nachmittag folgte eine Stadionführung, die ebenfalls auf ein positives Feedback stiess.
Allen Beteiligten, die sich an diesem besonderen Anlass engagiert haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Es waren sich alle einig: Es schadet nichts, ab und zu ein bisschen an andere zu denken. All seinen Besuchern und neuen Fussball-Freunden wünscht der FCB alles Gute, viel Geduld und hoffentlich eine baldige Besserung ihrer Situation.
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