Früherer FCB-Spieler Peter Wenger gestorben

Peter Wenger
Freitag, 29.07.2016 // 16:33 Uhr

Traurige Kunde aus der Innerschweiz: Nach kurzer, schwerer Krankheit ist am 23. Juli 2016 der frühere FCB-Spieler Peter Wenger im Alter von 72 Jahren gestorben.

Peter Wenger kam 1966 vom FC Luzern zum FCB und gehörte darauf während acht Saisons zur Stamm-Mannschaft von Trainer Helmut Benthaus. Dank seiner Geschwindigkeit auf seiner offensiven Flügelposition entwickelte sich Wenger rasch zu einem Publikumsliebling – und für Trainer und Mitspieler zu einer wichtigen Teamstütze.

 

In der Tat bestritt Wenger die stattliche Anzahl von 221 Wettbewerbsspielen für den FCB. Dabei erzielte er 63 Tore. Fünf Mal wurde er mit dem FCB Schweizer Meister, dazu kamen zwei Cupsiege.

 

Für ältere Fans dürfte aber auch ein turbulentes Spiel vom 16. Juni 1970  noch in Erinnerung geblieben sein. Im damals sehr populären „Alpencup“, einem internationalen Clubwettbewerb, in dem der FCB über Jahre eine stabile Grösse war, spielten die Basler an einem Dienstagabend im Joggeli gegen Lazio Rom. Mehr als 70 Minuten verlief dieser Match torlos, dann brachte der damals weit über die italienischen Grenzen hinaus bekannte Mittelstürmer Giorgio Chinaglia die Römer 1:0 in Führung. Nun aber folgte ein denkwürdiger Auftritt des  erst zur Halbzeitpause für Walter Balmer eingewechselten Peter Wenger, als der die Partie mit drei Toren zwischen der 80. und 85. Minute auf 3:1 drehte und damit dem FCB einen damals durchaus beachteten 3:2-Sieg sicherte, an dem auch Chinaglia mit seinem zweiten Tor in der Nachspielzeit nichts mehr ändern konnte.

 

Auch die Nationaltrainer Erwin Ballabio, René Hüssy und Louis Maurer erkannten die Fähigkeiten des agilen Angreifers. Dass Wenger - in den Jahren 1969 und 1970 – zu „nur“ sieben Länderspieleinsätzen kam, war vor allem der Tatsache geschuldet, dass in jener Zeit die Schweiz im Angriff  eine stattliche Anzahl an starken Offensivleuten zur Verfügung hatte, darunter Spieler wie Fritz Künzli, Daniel Jeandupeux, Kudi Müller, Georges Vuilleumier, Rolf Blättler oder den  bereits vor sechs Jahren verstorbenen Basler Teamkollegen Walter Balmer.

 

1974 wechselte Peter Wenger auf die andere Seite des Rheins auf den Rankhof, wo er weitere sechs Saisons für den FC Nordstern spielte, zuerst in der Nationalliga B, dann nach dem Aufstieg im Jahr 1978 erneut in der Nationalliga. Zweimal trotzte dabei der FC Nordstern, dem neben anderen auch Ruedi Zbinden oder Enrique Mata angehörten,  in jener Saison 1978/79 dem FCB ein 1:1 ab.

 

Nach seiner aktiven Karriere, die er während anderthalb Jahrzehnten in Basel gestaltet hatte, kehrte Peter Wenger in die Innerschweiz zurück. Fortan lebte er jeweils ein halbes Jahr in seinem Heimatort Küssnacht am Rigi und das andere halbe Jahr in Spanien.

 

Jetzt ist Peter Wenger nach sehr kurzer, bedauerlicherweise  nicht mehr zu heilender Krankheit in einer Klinik in Luzern gestorben. Am 8. August werden ihn seine Angehörigen in Küssnacht zum Grab begleiten. Ihnen gehört das aufrichtige Beileid des FC Basel 1893, namentlich auch der FCB-Seniorenabteilung mit noch einigen früheren Mannschafskollegen von Peter Wenger.

 

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