3:4-Niederlage bei GC im letzten Spiel des Jahres

Grasshopper Club
Montag, 07.12.2020 // 11:31 Uhr

Das Frauenteam des FC Basel 1893 verlor am Samstag, 5. Dezember 2020, auswärts gegen die Frauen des Grasshopper Club Zürich mit 3:4. Die Tore für Rotblau erzielten Sonja Merazguia, Riola Xhemaili und Imane Saoud. Die Chancen für einen Punktgewinn wären vorhanden gewesen, am Ende fehlten aber wie in den letzten beiden Spielen die Effizienz und das kleine Quäntchen Glück. Damit überwintert das Team von Sébastien Bader auf dem vierten Rang und verabschiedet sich in die Winterpause.

VOR DEM SPIEL:

 

Für das letzte Spiel des Jahres musste Sébastien Bader auf einigen Positionen umstellen, da sich die Verletzungssituation leider wieder verschlechtert hat. Im Tor lief erneut die junge Selina Wölfle auf, die im Spiel gegen die Frauen des FC Zürich einen hervorragenden Eindruck hinterlassen hatte. Davor spielten Selina Fockers, Juliana Gütermann, Melanie Huber und Marion Rey. Im Mittelfeld agierten Riola Xhemaili, Eli Mayr und Imane Saoud. Den Sturm bildeten Sonja Merazguia, Kristina Sundov und Alayah Pilgrim.

 

DIE ERSTE HALBZEIT:

 

Der FC Basel erwischte auf dem eiskalten GC-Campus einen super Start und ging nach 19 Minuten mit 1:0 in Führung. Sonja Merazguia, die zuvor mehrere Spiele verletzt ausgefallen war, fasste sich aus knapp 20 Metern ein Herz und traf traumhaft in den linken oberen Winkel. Leider verlief das restliche Spiel danach nicht wie im Hinspiel zwischen diesen beiden Mannschaften. Dieses hatte der FCB zuhause im Leichtathletik-Stadion souverän mit 6:2 gewonnen.

 

Die rotblauen Frauen leisteten sich zu viele Ungenauigkeiten und luden GC förmlich zum Tore schiessen ein. Das Heimteam aus Zürich nahm diese Einladungen dankend an und blieb vor dem Tor während dem ganzen Spiel sehr effizient – im Gegensatz zum FCB. Zwei individuelle Fehler führten dazu, dass zwei Zürcher Stürmerinnen alleine vor Selina Wölfle auftauchten. Beide Chancen wurden genutzt, sodass das Spiel kurz vor der Pause gedreht war. Durch einen Geistesblitz von Riola Xhemaili, die nach einem Corner am schnellsten reagierte, ging das Spiel immerhin mit 2:2 in die Pause. Dieselbe Xhemaili hatte nach einer genialen Einzelaktion zudem noch einen Lattenschuss zu beklagen.

 

DIE ZWEITE HALBZEIT:

 

Auch in der zweiten Halbzeit erwischte der FCB gefühlt den besseren Start und zeigte sich gewillt, das Jahr 2020 nach den beiden Niederlagen gegen den FCZ und YB mit einem positiven Resultat abzuschliessen. Richtig zwingend wurde man jedoch nicht, sodass das Spiel schliesslich durch Standartsituationen entschieden wurde. Nach einer Flanke in den Basler Strafraum sprang der Ball in der 68. Minute unglücklich an die Hand von Juliana Gütermann. Schiedsrichterin Antonija Pajtak hatte eine gute Sicht auf die Situation und entschied direkt auf Elfmeter, welcher von Laura Walker souverän zum 3:2 verwandelt wurde. Nur drei Minuten später schlug Annina Rauber einen langen Freistoss in Richtung des Basler Tores. Torhüterin Wölfle wurde von einer Zürcher Stürmerin derart irritiert, dass der Ball ohne weitere Berührung ins Basler Tor fiel.

 

In den letzten zwanzig Minuten warf der FC Basel noch einmal alles nach vorne und kam zu mehreren hochkarätigen Chancen. Riola Xhemaili traf erneut die Latte, Melanie Huber scheiterte mit ihrem Freistoss knapp an Torhüterin Nadja Furrer und auch den Abpraller konnte man nicht im Tor unterbringen. Zu mehr als dem Anschlusstreffer von Imane Saoud nach einem schönen Zuspiel der eingewechselten Vanesa Hoti reichte es jedoch leider nicht.

 

NACH DEM SPIEL:

 

Verständlicherweise zeigte sich Trainer Sébastien Bader nach dem Spiel äusserst frustriert über die dritte Niederlage in Serie: „Uns ist es gelungen, das Spiel auf die bestmögliche Art und Weise zu beginnen, indem wir bereits nach 20 Minuten in Führung lagen. Doch danach haben wir uns zu viele Ballverluste geleistet, teilweise in Situationen, in denen wir keinerlei Eile hätten haben müssen. Dadurch erlaubten wir es GC, schnell zu Chancen zu kommen und liessen ihnen zu viel Raum. In der zweiten Halbzeit waren wir eigentlich gut, aber müssen uns in vielen Aspekten verbessern. Leider hat es schliesslich nicht gereicht. Natürlich sind die beiden Lattenschüsse und die sonstigen vergebenen Chancen bitter. Wir hätten definitiv die Chance gehabt, hier Punkte zu holen und mit der vorhandenen Qualität und dem Potential dieser jungen Mannschaft wäre dies auch möglich gewesen. Aber wir müssen es besser spielen. Nun gehen wir in die Winterpause und sind uns bewusst, dass wir gewisse Dinge ändern müssen, um ab Februar wieder Punkte zu sammeln. Dies werden wir gemeinsam angehen.“

 

Das Telegramm:

 

Grasshopper Club Zürich – FC Basel 1893 4:3 (2:2)

GC/Campus, Niederhasli. – Keine Zuschauer.

Tore: 19. Merazguia 0:1. 25. Kadriu 1:1. 30. Müller 2:1. 42. Xhemaili 2:2. 68. Walker 3:2. 71. Rauber 4:2. 80. Saoud 4:3.

 

GC: Furrer; Rauber, Walker, Glanzmann; Steinmann, Hubler, Laino, Tenini (84. Krisztin), Blöchlinger; Müller, Kadriu (93. Karrer).

 

FCB: Wölfle; Fockers (56. Bunter), Huber, Gütermann, Rey; Xhemaili, Mayr, Saoud; Merazguia (67. Hoti), Sundov, Pilgrim (53. Sturgess).  

 

Bemerkungen: GC ohne Hofer, Markovic, Ramcilovic, Schärer, Wirthner (alle verletzt/rekonvaleszent), Csillag, Gehrig, Kuqi. FCB ohne Brunner, Csigi, Ferrara, Surdez, Tschudin (alle verletzt). Ersatzbank FCB: Burla, Hirschi, Bunter, Jermann, Schmid, Hoti, Sturgess.  – Verwarnungen: 68. Gütermann (Handspiel). 76. Steinmann. 85. Hoti (beide Foul).

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