Umstrukturierung der regionalen Talent-Selektion

Nachwuchs
Montag, 18.05.2020 // 14:32 Uhr

Die Nachwuchs-Verantwortlichen des FC Basel 1893 haben per Sommer 2020 eine Umstrukturierung der Selektion der Talente in der Region beschlossen. Neu sollen die Spieler der U7, U8 und U9 intensiver in der Region gefördert werden.

Die Konsequenz daraus ist, dass die jüngste Mannschaft des FCB neu die U10 sein wird – wie das bei vielen europäischen Top-Clubs ebenfalls die Regel ist. Die Kindersportschule Bebbi wird es aus den oben genannten Gründen in der jetzigen Form nicht mehr geben. Das soziale Projekt „Tschuttimatte“ wird dafür erweitert und das Programm „Spiel Dich zu den Bebbi» wird neu „Spiel dich zum FCB“ heissen. Es sollen dabei möglichst viele Kinder Fussball spielen und Sport treiben, ohne Leistungsdruck und ohne falsche Karrierefantasien.

 

Der FCB hält es pädagogisch für angezeigt, sechs-, sieben- oder achtjährige Kinder nicht mehr unter dem Erwartungsdruck eines Leistungszentrums trainieren und spielen zu lassen. Gemäss Percy van Lierop, dem Gesamtverantwortlichen der FCB-Nachwuchsabteilung, sei es „fast unmöglich bei solch jungen Kindern eine Entscheidung treffen zu können, wer ein grosses Potenzial hat. Das Kind steht beim FCB immer im Zentrum, alle Strukturen und Entscheidungen sollen der Entwicklung des Kindes als Mensch und Spieler/in zugutekomme. Wir sind deshalb sicher, dass die aktuelle Veränderung auf lange Sicht das Beste für die Entwicklung der Kinder in der Region ist.“

 

Die Erfahrungen in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass tendenziell nur wenige Kinder der Sportschule Bebbi in den späteren Nachwuchsstufen noch mit dabei waren. Deshalb ist der FCB überzeugt, dass es sinnvoller ist, wenn sich die Kinder in ihren jüngsten Jahren in ihren regionalen Clubs mit ihren Kollegen entfalten können, bevor die grössten Talente dann später ins Leistungszentrum von Rotblau einsteigen. Somit wird auch eher vermieden, dass den Kindern und ihrem Umfeld zu früh Hoffnung auf eine aussichtsreiche Karriere gemacht wird, ehe die Entwicklung dann vielleicht wenig später bereits wieder in eine andere Richtung geht.

 

Thomas Steinemann, Präsident des FCB-Partnervereins FC Concordia, teilt diese Sichtweise: „Meiner Meinung nach hat man die Kinder zu früh aus der ganzen Region zusammengezogen und ihnen zu früh ein FCB-Trikot gegeben. Es geht aber in diesem Alter um Spass und Freude am Spiel und nicht um Leistung. Das wird jetzt richtigerweise wieder korrigiert und die Kinder bleiben somit länger in ihrem Stammclub und damit im gewohnten Umfeld.“

 

Die Nachwuchs-Verantwortlichen des FC Basel 1893 haben vergangenen Samstag alle Eltern der betroffenen Kinder in Kleingruppen unter Einhaltung der BAG-Vorschriften persönlich über die Neuausrichtung informiert. Der FCB ist zudem selbstverständlich darum bemüht, für alle Kinder gute Lösungen zu finden, damit diese bei einem regionalen Verein mit Freude weitertrainieren können.

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