Nachwuchs

Der FCB fördert seinen Nachwuchs auf und neben dem Platz. Mit Blick auf das Konzept zur Junioren- und Nachwuchsförderung des FC Basel 1893 und der dadurch verfolgten Hauptziele Fussballförderung, soziale Integration und der Zugang zur 1. Mannschaft kommt diesem Bereich eine zentrale strategische Bedeutung zu.

Der FC Basel 1893 orientiert sich bei der Nachwuchsförderung an den folgenden Kriterien:
  • Das oberste Ziel der FCB-Nachwuchsförderung ist es, so viele Spieler und Spielerinnen wie möglich in die 1. Profimannschaft der Männer oder des NLA-Frauenteams zu integrieren und auf eine internationale Karriere vorzubereiten.
  • Eine ganzheitliche Ausbildungsphilosophie ist gewährleistet.
  • Der FCB verfolgt ein duales Ausbildungssystem und fördert damit gleichzeitig die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen in allen Bereichen.
  • Sämtliche Exponenten der Nachwuchsabteilung halten sich an die Werte der FCB-Charta

Die FCB-Charta

  • Der FC Basel 1893 ist ein moderner Fussballclub. Er betreibt Fussballsport auf professionellem Niveau und fördert junge Talente.

  • Die Exponenten des Clubs, seine MitarbeiterInnen und jeder Spieler und Spielerin in Rotblau arbeiten für den sportlichen Erfolg, achten dabei auf die Tradition und das Image des Clubs.

  • Der FC Basel 1893 ist in seinem Selbstverständnis nicht auf Erfolge und Titel reduziert.

  • Er will im Rahmen des sportlichen Wettbewerbes menschliche Werte vertreten und hochhalten, deren Beachtung er auch von seiner Anhängerschaft erwartet. 

Der FCB zollt Respekt gegenüber dem Spiel und seinen Regeln.

Der FCB ist gegen Rassismus, Antisemitismus und Sexismus.

Der FCB kennt keinen Hass auf sportliche Gegner.

Der FCB will keine Ausgrenzung von Minderheiten.

Der FCB lebt die Freude und Begeisterung am Fussballspiel.

Der FCB fördert die Integration fussball-begeisterter Menschen.

Der FCB zeigt Achtung gegenüber seinen Gegnern in Sieg und Niederlage.

Der FCB verurteilt die pauschale Kriminalisierung von Fussballfans.

Der FCB will Emotionen zeigen und zulassen.

Der FCB will Siege ohne Hochmut und Verspottung.

Der FCB verlangt Toleranz für die Vielfältigkeit der Fussball-anhängerschaft

Der FCB führt einen offenen Dialog mit Behörden, Verbänden, Clubs und Fans.

Der FCB lehnt Gewalt in jeder Form ab.

Der FCB schenkt und erwartet Vertrauen.

Diversitätsrichtlinie & Antidiskriminierungsarbeit

Wir sind gegen Gewalt, Rassismus sowie jegliche Form von Diskriminierung und Intoleranz

Der FC Basel 1893 steht für mehr als sportlichen Erfolg. Als traditionsreicher Fußballclub mit großer gesellschaftlicher Reichweite tragen wir Verantwortung – im Stadion, im Cluballtag und weit darüber hinaus. Diese Verantwortung ist fest in unseren Vereinsstatuten verankert.

Gemäß § 2 unserer Statuten ist der FC Basel 1893 politisch und konfessionell neutral und lehnt jede Form von Diskriminierung entschieden ab. Dazu zählen insbesondere Diskriminierungen politischer, religiöser oder ethnischer Art sowie Benachteiligungen aufgrund von Geschlecht oder geschlechtlicher Identität. Diese Haltung ist Grundlage unseres Handelns.

Woche für Woche erleben wir Zehntausende Fans im Stadion, weitere Menschen verfolgen den FC Basel über Medienkanäle weltweit. Die verbindende Kraft des Fußballs und diese Reichweite nutzen wir bewusst, um positive Impulse für unsere Gesellschaft zu setzen. Wir stehen für Geschlechtergerechtigkeit, Diversität und ein respektvolles Miteinander – und wir positionieren uns klar gegen Diskriminierung, Intoleranz und Gewalt.

Diese Haltung erfordert auch eine klare Abgrenzung gegenüber jenen, die unsere Werte nicht teilen. Gerade unsere Spielerinnen sind für viele Kinder und Jugendliche wichtige Vorbilder. Umso mehr erwarten wir von allen Akteurinnen des FC Basel 1893 – auf und neben dem Platz – ein Verhalten, das von Respekt, Fair Play und Verantwortung geprägt ist. Die FCB-Charta bildet hierfür den verbindlichen Rahmen.

Antidiskriminierung ist dabei nicht allein Aufgabe der Mannschaft. Auch wir als Club und Unternehmen übernehmen gemeinsam mit unseren Partner*innen, Mitarbeitenden und weiteren Stakeholdern Verantwortung. Haltung zu zeigen bedeutet für uns, Werte aktiv vorzuleben, Stellung zu beziehen und andere Menschen zu ermutigen, sich für Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt einzusetzen. Das ist Teil unseres Selbstverständnisses.

Dabei achten wir bewusst darauf, unterschiedliche Vielfaltsdimensionen – wie Alter, biologisches Geschlecht und geschlechtliche Identität, körperliche und geistige Fähigkeiten sowie sexuelle Orientierung – im institutionellen Club-Fan-Dialog sichtbar zu machen und einzubeziehen.

Über den ganzjährigen Austausch hinaus bringen wir unsere Haltung auch durch konkrete Maßnahmen und Aktionen zum Ausdruck. Dazu gehören unter anderem:

  • der kontinuierliche Ausbau von Barrierefreiheit,
  • inklusive Angebote und Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung,
  • sowie ein Rauchverbot auf den Tribünen bei Heimspielen als Beitrag zu Gesundheit und Rücksichtnahme.

Antidiskriminierung ist für den FC Basel 1893 kein einzelnes Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Wir bleiben aufmerksam, lernbereit und engagiert – für einen Fußball, der verbindet, und für eine Gesellschaft, in der Vielfalt respektiert und geschützt wird.

Kinderschutzkonzept

Präambel

Der FC Basel 1893 und die Stiftung Nachwuchs-Campus Basel bekennen sich uneingeschränkt zur Verantwortung, die ihnen als sportliche Ausbildungsinstitutionen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen zukommt. Neben der sportlichen Förderung stehen der Schutz, das Wohl und die persönliche Entwicklung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt unseres Handelns.

Kinder und Jugendliche brauchen sichere Orte, an denen sie wachsen, lernen, sich ausprobieren und vertrauen können. Der Fussball bietet dafür eine starke Gemeinschaft, klare Strukturen und positive Vorbilder – aber auch besondere Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem Respekt, Fürsorge und Achtsamkeit aktiv gelebt werden.

Wir verpflichten uns, geeignete Massnahmen zu ergreifen, um jegliche Form von Gewalt, Vernachlässigung oder Grenzverletzung frühzeitig zu erkennen, zu verhindern und konsequent zu bearbeiten. Dazu erarbeiten wir in der Saison 25/26 ein neues Kinderschutz Konzept. Es soll für alle Mitarbeitenden, Trainerinnen, Betreuerinnen, Funktionär*innen und ehrenamtlich Tätigen verbindlich sein und soll ihnen Orientierung und Sicherheit im täglichen Umgang mit den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen bieten.

Wir verstehen Kinderschutz als Teil einer ganzheitlichen Nachwuchsförderung: Nur wer sich sicher fühlt, kann sich entfalten – im Spiel wie im Leben. Daher ist dieses Konzept Ausdruck unserer Haltung und unseres dauerhaften Engagements für ein respektvolles, sicheres und förderliches Miteinander auf und neben dem Platz.

Formen der Gewalt an Kindern und Jugendlichen

Scort Foundation: Trainer Workbook (Januar 2026)

Unser Leitbild: Kinder und Jugendrechte gepaart mit Respekt und Fairness

Beim FC Basel 1893 ist Respekt nicht verhandelbar – gegenüber allen Kindern und Jugendlkichen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter, Religion oder Identität. 

Als Grundlage des Kinder- und Jugendschutzkonzeptes des FC Basel fungiert die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN). Die weltweit geltende UN-Kinderrechtskonvention wurde 1989 verabschiedet, um Kindern und Jugendlichen Schutz und Fürsorge zu gewähren, die sie dabei unterstützen, sich gesund und in Sicherheit entwickeln zu können. Die Schweiz hat die Kinderrechtskonvention 1997 ratifiziert und setzt sich für den Schutz und das Wohl von Kindern ein, indem sie deren Rechte auf verschiedenen staatlichen Ebenen umsetzt.

Die komplette UN-Kinderrechtskonvention gibt es hier:
 

In diesem Zusammenhang sind uns beim FC Basel die folgenden vier Grundprinzipien zu allen Rechten wichtig

  • Das Recht auf Gleichbehandlung
  • Das Recht auf Wahrung des Kindeswohls.
  • Das Recht auf Leben und Entwicklung.
  • Das Recht auf Anhörung und Partizipation.

Runtergebrochen auf den Sport sind uns beim FC Basel die folgenden Rechte der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen besonders wichtig:
//Recht auf freie Meinungsäußerung, Information und Gehör 
// Recht auf Gesundheit 
// Recht auf Gleichberechtigung 
// Recht auf Schutz vor Ausbeutung und Gewalt 
// Recht auf Spiel, Freizeit und Ruhe

Auf Basis dieser Grundordnung begegnen unseren Kindern und Jugendichen auf Augenhöhe – ob im Stadion, im Training, in der Geschäftsstelle, bei den Angeboten in der Stadt Basel und im öffentlichen Raum. 

Unsere Kinderschutzbeauftragten:

Michael Arends
FC Basel 1893 – Geschäftsstelle
Nachhaltigkeit & soziales Engagement
michael.arends@fcb.ch
+41 76 625 47 74 

Peter von Rohr
FC Basel 1893 – Nachwuchs-Campus Basel
Ombudsmann & Assistenz Backoffice
peter.vonrohr@fcb.ch
+41 79 345 44 58

Die Aufgaben der Kinder- und Jugendschutzbeauftragten:

//Anlaufstelle für alle Kinder- und Jugendschutzthemen im Verein 
//Auslösung des Interventionsplans bei Verdachtsfällen und Leitung des Fallmanagements
//Regelmäßige Treffen zur Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendschutzes im Verein
// Evaluation 
//Ansprechpersonen für Kooperations- und Netzwerkpartner/innen

Netzwerkpartner:innen

Zur Bearbeitung der Verdachtsfälle ist die Einbeziehung eines externen Expert:innen-Netzwerks zentral. Dies besteht bei uns aus verschiedenen Organisationen und Personen.

Fachnetzwerk Kanton Basel-Stadt

Pro Juventute

Stiftung Swiss Sport Integrity

ZÄMME SCHUTTE

Unter dem Motto «Zämme schutte» bietet der FCB ein freies Fussballtraining für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren in verschiedenen Quartieren von Basel an. Nicht jedes Kind in der Region hat Zugang zum Fussball, dieser Tatsache möchte der FCB mit den offenen und wöchentlichen Fussballnachmittagen entgegenwirken. Das Angebot ist kostenlos und für alle zugänglich - Mädchen und Buben aus verschiedenen Kulturen und mit verschiedenen Hintergründen treffen aufeinander und entdecken zusammen das Fussballspielen. Dabei steht die Begeisterung für den Fussball und die Freude an der Bewegung im Vordergrund und die soziale Integration wird gefördert.

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FCB-DreamTeam

Nach einem Beschluss an der 123. Mitgliederversammlung des FC Basel 1893 am Freitag, 9. Juni 2017, wurde das DreamTeam, das zuvor dem BSC Old Boys angehört hatte, den Mannschaften des FCB angeschlossen. Das Traktandum wurde auf Wunsch der abtretenden Führung um Präsident Bernhard Heusler aufgegriffen und von den knapp 1‘500 Mitgliedern per Akklamation und mit stehenden Ovationen angenommen. Da dem FCB das soziale Engagement genauso am Herzen liegt wie den Old Boys, war die Aufnahme dieser Equipe für die Mitglieder des Vereins so selbstverständlich wie für die  Führung.

Der Wunsch zum Übertritt hatte zwei Gründe: Einerseits ist es dem DreamTeam so möglich, die sportlichen und administrativen Infrastrukturen im Umfeld der Nachwuchsabteilung zu nutzen, andererseits bietet die FCB-Eingliederung dem Team nachhaltige Strukturen und die Möglichkeit zu wachsen. In den verschiedenen Teams und dem Staff sind viele Fans von Rotblau vertreten, die mit grossem Stolz die Farben des FCB nach innen und aussen würdig vertreten.

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Blindenfusball beim FCB

In der Schweiz leben rund 377‘000 sehbeeinträchtigte Menschen. Viele Blinde und sehbeeinträchtigte Menschen üben die verschiedensten Sportarten aus. Sie fahren Ski oder joggen mit einer Begleitperson und zum Radfahren mit Tandems gibt es einen Piloten – viele spielen auch Blindenfussball.

Blindenfussball ist eine einzigartige und integrative Sportart, die Menschen mit Sehbehinderungen und Blindheit eine gleichberechtigte Teilnahme am Fussball ermöglicht. In der Schweiz hat diese Sportart in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dennoch haben es Blinde Menschen oft schwer, Sportangebote zu nutzen, da es an geeigneten Infrastrukturen, angepassten Sportgeräten und einer inklusiven Haltung innerhalb der Sportgemeinschaft fehlt.

Mit einem speziell entwickelten Ball, der durch Rasseln hörbar ist, und einem Team aus sehenden und sehbehinderten Coaches sowie einem Feld das den paraolympischen Anforderungen des Blindenfussball entspricht, möchten wir eine Plattform bieten, die den Teilnehmenden die Möglichkeit gibt, ihre Fähigkeiten zu entfalten und ihre Leidenschaft für den Fussball zu leben.

Das Blindenfussball-Angebot des FCB hat seinen Ursprung in der Vision, den Fussball für Menschen mit Sehbehinderungen auch in Basel zugänglich zu machen und ihnen eine Plattform zu bieten, ihre Leidenschaft für den Sport zu leben. Aus diesem Grund wurde im März 2023 ein FCB-Blindenfussball-Team gegründet.

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Social Alliance

Der FC Basel 1893 ist stolzes Mitglied der Football Club Social Alliance (FCSA), die 2007 von der Scort Foundation ins Leben gerufen wurde. Zusammen mit SV Werder Bremen, Bayer 04 Leverkusen, FK Austria Wien, FC Schalke 04 und 1. FSV Mainz 05 treten wir für sozialen Wandel in Konflikt- und Krisengebieten dieser Welt ein. Mit unserem Young Coach-Ausbildungsprogramm bestärken wir junge sozialengagierte Menschen darin, in ihrer Gesellschaft voranzugehen und als soziale Vorbilder zu agieren. Professionelle Trainer vom FCB und den anderen FCSA-Vereinen bilden diese jungen Menschen dazu aus, soziale Werte über den Fußball vermitteln zu können und als Multiplikatoren für viele weitere Mitglieder ihrer Gesellschaft zu agieren.

Seit 2008 engagiert sich der FC Basel 1893 in der Football Club Social Alliance und hat in dieser Zeit weltweit in Projekten wie beispielsweise in Vietnam, Tansania und Mexiko Young Coaches ausgebildet. Darüber hinaus setzen wir uns auch im Rahmen des Behindertenfussballprogramms der FCSA für Toleranz, Inklusion und soziale Integration ein.

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