Eine Premiere in der Vereinsgeschichte in Poznan

FC Basel 1893
Mittwoch, 09.12.2015 // 19:41 Uhr

Der FC Basel 1893 trifft im abschliessenden Gruppenspiel der Gruppe I in der UEFA Europa League zum vierten Mal in dieser Saison auf den KKS Lech Poznan (21.05 Uhr, Municipal Stadium Poznan, live SRF 2). Die Basler werden zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Europacupspiel bestreiten, bei dem es für sie nicht mehr um die Qualifikation für die nächste Runde geht, sogar der Gruppensieg ist bereits gesichert. Urs Fischer will mit seinem Team aber einen guten Eindruck hinterlassen.

Im letzten Gruppenspiel der Europa League 2015/2016 kommt es für den FCB zu einer Premiere. Natürlich handelt es sich dabei nicht um die Paarung, gegen den KKS Lech Poznan ist Urs Fischers Team im letzten halben Jahr bereits dreimal angetreten und hat dreimal gewonnen. Neu ist die Ausgangslage: Noch nie haben die Basler ein Europacupspiel bestritten, das keine Auswirkungen für sie haben wird, auf die Qualifikation für die nächste Runde.

 

Die Situation ist neu, ändert aber nichts daran, mit welcher Einstellung der FCB am Donnerstag antreten wird. Das betonte auch Luca Zuffi beim Vorschaugespräch am Mittwochabend: „Wir lassen uns nicht beeinflussen von der Ausgangslage. Wir sind froh, dass wir durch sind, wollen im letzten Spiel nun aber bestätigen, dass wir zu Recht da oben stehen. Wir werden alles dafür geben, diese Partie zu gewinnen.“

 

Trainerwechsel bei Lech Poznan

 

Anders sieht es beim Gegner aus Polen aus. Genau wie Os Belenenses hat Lech Poznan noch die Chance die ACF Fiorentina zu überholen und sich damit für die 1/16-Finals zu qualifizieren. Dafür müssten die Posener aber im vierten Anlauf einen Sieg gegen den FCB einfahren und auf Schützenhilfe aus Portugal hoffen.

 

Bei den ersten drei Duellen mit den Rotblauen ging jeweils der FCB als Sieger hervor. Aber da zeigte sich Lech Posen auch noch in einer anderen Verfassung. Nach einem schwachen Saisonstart kam es im Oktober zu einem Wechsel auf der Trainerbank und seit der ehemalige Nationalspieler Jan Urban Maciej Skorza ersetzte, hat Lech wettbewerbsübergreifend neun Siege eingefahren, spielte zweimal unentschieden und verlor nur noch eine Partie. Wobei die Niederlage in der Europa League zuhause gegen Fiorentina zustande kam.

 

Drei Nachwuchsspieler dabei

 

Urs Fischer sind die kleinen Veränderungen, die mit dem neuen Trainer Einzug hielten, nicht entgangen: „Mit den positiven Resultaten hat sich auch die Spielweise geändert, vom System her aber nicht so viel. Karol Linetty agiert nun öfters hinter der Spitze und Kasper Hämäläinen davor. Lech spielt nun befreiter auf und hat mehr Selbstvertrauen.“

 

Aufgrund der dünnen Personaldecke in der Innenverteidigung hat Fischer mit Adonis Ajeti (U21) und Eray Cümart (U18) zwei Nachwuchsspieler nach Polen mitgenommen, welche diese Position auch besetzen können. Ebenfalls mit dabei ist U21-Torwart Dario Thürkauf. Ob und welche dieser Akteure zum Einsatz kommen werden, wollte und konnte der FCB-Trainer am Mittwoch verständlicherweise nicht verraten, nur so viel: „Ich halte nichts davon ein ganzes Team auszutauschen, weil dadurch auch die Organisation und die Stabilität verloren gingen. Aber es ist durchaus denkbar, dass der eine oder andere Spieler, der zuletzt nicht so oft zum Einsatz kam, in der Startelf stehen wird.“

 

„Einen guten Eindruck hinterlassen“

 

Eine besondere Partie könnte die vierte Begegnung dieser Saison mit Lech Poznan für Walter Samuel werden. Sollte der argentinische Verteidiger zum Einsatz kommen, wäre dies sein 100. Europacupspiel seiner Karriere. „Eine schöne Zahl“, meinte Fischer dazu, liess sich aber auch in diesem Fall nicht mehr über seine Pläne für die Aufstellung entlocken.

 

Nun kommt es zu dieser anfangs erwähnten Premiere für den FCB. Trotzdem gibt es für die Basler noch etwas zu gewinnen, es geht um Punkte im UEFA-Koeffizienten für den Club und für die Schweiz. Und wer immer auch spielen wird im Municipal Stadium in Poznan, wird alles daran setzen den Sieg für den FCB einzufahren denn, schlussendlich geht es auch darum, wie Fischer anfügte, „einen guten Eindruck zu hinterlassen“. Die Tabelle bedeutet viel im Fussball, manchmal aber eben nicht alles.

 

Ein gut eingepackter Urs Fischer beim Training im Municipal Stadium Poznan.

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(Fotos: Andy Müller/freshfocus)

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