FCB bildet junge Fussballtrainer in Flüchtlings-Lagern in Ruanda aus

Social Alliance
Montag, 13.11.2017 // 13:32 Uhr

Im Rahmen ihres Engagements für die Football Club Social Alliance (FCSA) reisten vergangene Woche Instruktoren des FC Basel 1893 und des SV Werder Bremen nach Ruanda. Dort bildeten sie in Zusammenarbeit mit dem UNHCR 50 junge Männer und Frauen aus drei verschiedenen Flüchtlingslagern zu Kinderfussballtrainern aus. Die Teilnehmer sind Flüchtlinge aus der Demokratischen Republik Kongo und Burundi, die in ihren Heimatländern Krieg oder politisch unsicherer Lage entflohen sind. Bis im Frühjahr 2018 werden insgesamt 100 Trainer aus sechs Flüchtlingslagern ausgebildet, um den Flüchtlingskindern durch Sportaktivitäten ein sicheres Umfeld und Gemeinschaftsgefühl zu bieten.

Aufgrund anhaltender politischer Instabilität und zahlreicher Konflikte in Zentralafrika ist Ruanda seit vielen Jahren Anlaufstelle für Flüchtlinge, vor allem aus der Demokratischen Republik Kongo und Burundi. Die Mehrheit der circa 160‘000 Flüchtlinge lebt in sechs Flüchtlingslagern des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Nahezu 80 Prozent sind Frauen und Kinder. Besonders Kinder und Jugendliche sind gefährdet und Risiken wie Gewalt und Vergewaltigung ausgesetzt. Viele reagieren darauf mit negativen Bewältigungsmechanismen, wie Drogen- und Alkoholkonsum oder mit Aggression und Gewalt.

 

Aus diesem Grund haben sich der FC Basel 1893 und drei weitere Partnerclubs der Football Club Social Alliance dazu entschieden, ihre Trainerausbildung für insgesamt 100 junge Frauen und Männer aus sechs Flüchtlingscamps anzubieten. Die Teilnehmer wurden vom UN–Flüchtlingshilfswerk ausgewählt und lernen in zwei Ausbildungsmodulen, wie sie in ihrer jeweiligen Umgebung sichere und sinnvolle Freizeitangebote für Kinder schaffen können. Über regelmässige Fussballtrainings sollen sie als Young Coaches die Kinder in den Flüchtlingslagern in ihrer Entwicklung unterstützen und ihnen als Vorbilder soziale Werte vermitteln – für ein friedliches und gemeinsames Zusammenleben wichtige Voraussetzungen.

 

320 begeisterte Kinder

 

„Die Meisten von uns arbeiten bereits mit Kindern. Allerdings ohne die nötigen Methoden und spezifisches Trainingswissen. In dieser Ausbildung haben wir gelernt, wie man Kinder trainiert und sie motiviert. Vor allem haben wir aber auch gelernt, wie man Sportaktivitäten mit Kinderrechten verbindet. Wir sind sehr dankbar“, so Pierre Senyoni, Young Coach.

 

Neben intensiver theoretischer Ausbildung konnten die Young Coaches ihre neuen Fähigkeiten unmittelbar auch auf dem Platz im Gihembe Flüchtlingscamp anwenden und 320 Kinder begeistern.

 

„Fussball in Afrika – einmal mehr ein tolles Erlebnis. Die Young Coaches haben in den letzten Tagen viel gelernt. Besonders die Festivals waren eindrücklich. So viele Kinder! Wir freuen uns bereits jetzt auf das zweite Modul im nächsten Jahr“, schliesst Willy Schmid, Instruktor vom FC Basel 1893, begeistert das erste Modul der Ausbildung ab.

 

Als Unterstützung der Instruktoren reiste ebenfalls die von der FCSA ausgebildete Berna Namwanje aus dem Nachbarland Uganda an. Sie nahm vor 5 Jahren an der Young Coach Ausbildung teil und trainiert seither Jungs und Mädchen in Schulen und ihrer Gemeinde: „Ich fühle mich sehr geehrt, als Co-Instruktorin mit den erfahrenen FCSA-Trainern arbeiten zu dürfen. Es zeigt, dass meine Arbeit als Trainerin Früchte getragen hat und gewürdigt wird.“

Weiter Fotos: Hier klicken

Dieser Inhalt wurde automatisch von einem alten System migriert. Auffällige Fehler bitte an newsroom@fcb.ch schicken.

 

Mehr zum Thema

Ihr Browser ist veraltet.
Er wird nicht mehr aktualisiert.
Bitte laden Sie einen dieser aktuellen und kostenlosen Browser herunter.
Chrome Mozilla Firefox Microsoft Edge
Chrome Firefox Edge
Google Chrome
Mozilla Firefox
MS Edge
Warum benötige ich einen aktuellen Browser?
Sicherheit
Neuere Browser schützen besser vor Viren, Betrug, Datendiebstahl und anderen Bedrohungen Ihrer Privatsphäre und Sicherheit. Aktuelle Browser schließen Sicherheitslücken, durch die Angreifer in Ihren Computer gelangen können.
Neue Technologien
Die auf modernen Webseiten eingesetzten Techniken werden durch aktuelle Browser besser unterstützt. So erhöht sich die Funktionalität, und die Darstellung wird verbessert. Mit neuen Funktionen und Erweiterungen werden Sie schneller und einfacher im Internet surfen können.