FC Basel 1893 engagiert sich erneut im Libanon

Social Alliance
Dienstag, 12.12.2017 // 14:40 Uhr

Nach einem erfolgreichen Projektstart im September kehrten Ende November Instruktoren des FC Basel 1893 und anderen Vereinen der Football Club Social Alliance (FCSA) in den Libanon zurück. Dort bilden sie bis zum nächsten Frühjahr 30 junge Frauen und Männer zu Kinderfussballtrainern aus. Diese sollen über den Fussball Begegnungsmöglichkeiten für geflüchtete und libanesische Kinder bieten und deren Entwicklung und das friedliche Zusammenleben durch Spass und Lernspiele fördern.

Der Libanon hat zahlreiche Geflüchtete aus Palästina, aus dem Irak und seit Ausbruch des Bürgerkrieges weit über eine Million Menschen aus Syrien aufgenommen. Kein anderes Land hat in Relation zu seiner Bevölkerung (4,5 Millionen) mehr Flüchtlinge. Das stellt das kleine Land vor eine grosse Aufgabe. Es kämpft verständlicherweise mit enormen Schwierigkeiten, die Flüchtlinge und arme libanesische Familien zu versorgen und das sichere Zusammenleben in den Gastgemeinden zu gewährleisten.

 

Die FCSA hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, sozial engagierte Libanesen und Flüchtlinge auszubilden und ihnen beizubringen, Kindern über Fussballaktivitäten grundlegende Werte für ein friedliches Miteinander zu vermitteln. Das zweite Modul dieser Kinderfussballtrainerausbildung fand Ende November in Beirut statt und wurde gemeinsam von Instruktoren des FC Basel 1893 und der Bundesligisten SV Werder Bremen, Bayer 04 Leverkusen und FC Schalke 04 geleitet.

 

„Die Gruppe ist auf einem guten Weg“

 

Willy Schmid war als FCB-Instruktor dabei. «Ich bin sehr beeindruckt von unseren Teilnehmern, den Young Coaches. Seit dem letzten Modul im September haben sie einen riesen Sprung in ihrer Entwicklung zu jungen, kompetenten Trainern gemacht, und zwar in allen Bereichen, dem Sozialen wie auch im Fussball. In der Zwischenzeit können sie gut zwischen technischen und spielerischen Übungen unterscheiden, variieren und anpassen. Die Gruppe ist auf einem guten Weg und ermöglicht schon jetzt vielen Kindern ein sicheres Lernen, Spielen und Spass haben.»

 

Die 30 Young Coaches sind begeistert von der Ausbildung und ihren neuen Fähigkeiten. «Vor der Ausbildung hatte ich eine vage Vorstellung davon, wie man Trainings gibt», erklärte Young Coach Quaitba, ein irakischer Flüchtling. «Jetzt habe ich gelernt, wie die Kinder gleichzeitig lernen und Spass haben können. Ich kann nun Übungen an jede Situation, an jedes Alter oder Niveau anpassen. Ich fühle mich viel wohler und die Kinder haben Spass». Young Coach Minas, eine Geflüchtete aus Syrien, fügte an: «Anfangs haben viele Kinder mein Training mittendrin verlassen. Die Jungs wollten erst gar nicht mitmachen. Dann habe ich von den Instruktoren gelernt, meine Übungen besser dem Niveau der Kinder anzupassen und sie zu begeistern. Die Kinder sind nun konzentriert und selbst die Jungs freuen sich bereits auf die nächste Stunde.»

 

Drittes Projekt des FCB mit der FCSA

 

Das Ausbildungsprojekt wird in Zusammenarbeit mit Scort, dem Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR), der AFC Dream Asia Foundation der asiatischen Fussballkonföderation und des libanesischen Fussballverbandes durchgeführt. Es ist bereits das dritte Projekt des FC Basel 1893 mit der FCSA, welches die schwierige Situation von Flüchtlingen weltweit direkt angeht und jungen Menschen durch die Ausbildung neue Perspektiven aufzeigt.

27.11.2017

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