Nur 2:2 in Rapperswil

Women Super League
Montag, 13.10.2014 // 07:25 Uhr

Das NLA-Frauenteam von Kaan Kahraman erreichte beim Tabellenletzten der NLA auswärts nur ein 2:2 – bei zweimaligem Rückstand. Mit diesem Unentschieden rutschen die Frauen des FC Basel 1893 auf den 3. Platz der NLA ab.

Die Ausgangslage dieses Spiels schien eigentlich klar. Die Baslerinnen als Tabellenzweite und der FC Rapperswil als Letztplatzierter der NLA. Doch wie man sich täuschen kann, zeigte das Spiel!

 

Von Anfang an kamen die Frauen des FC Basel 1893 nie ins Spiel. Es war keine Dynamik im Spiel, die Pässe waren ungenau, die Laufbereitschaft war kaum vorhanden. Trotzdem hatten sie die Partie eigentlich im Griff. Mehr Ballbesitz, gefährlichere Chancen

 

Aber ein langer Pass über die Basler Abwehr in den Lauf von Teuta Syla, ein wunderschöner Heber über Torfrau Sina Autino und schon stand es 1:0 für die Rapperswilerinnen. Da waren gerade einmal sechs Minuten gespielt. Sie zeigten deutlich, wie einfach die Abwehr der Baslerinnen an diesem Abend auszuhebeln war.

 

Die Anhängerschaft der Frauen des FC Basel 1893 machte sich noch keine ernsthaften Sorgen. Bereits sechs Minuten später konnten die Baslerinnen ausgleichen. Corner Alexandra Szarvas, Kopfball Danique Stein und schon stand es 1:1. Bis zur Pause wogte das Spiel hin und her ohne wirklich zwingende Chancen, abgesehen vom Freistoss von Alexandra Szarvas an die Latte (39.). Also ging es mit dem 1:1 in die Pause.

 

Erste NLA-Minuten für Fabiana Vigliano und Ramona Ackermann

 

Bald einmal war klar, dass auch die zweite Halbzeit harzig werden würde. In der 56. Minute entwischte Teyta Syla wieder einmal und markierte das umjubelte 2:1 für die Rapperswilerinnen. Aber auch das 2:1 schien die Baslerinnen nicht wirklich zu beindrucken, denn das Spiel wurde nicht besser. Folgerichtig reagierte Kaan Kahrman und brachte in der 61. Minute die U18-Spielerin Fabiana Vigliano für die angeschlagene Julia Glaser und in der 79. Minute Ramona Ackermann, ebenfalls aus der U18, für Nadine Scheidegger. Beide kamen zu ihrem ersten Pflichtspiel-Einsatz in der Nationalliga A. Beide fügten sich gut ins Gefüge, brachten ein bisschen mehr Schwung in das Spiel der Baslerinnen, aber auch sie waren nicht zwingend. Dreimal hatten die Baslerinnen Glück bei Kontern der Rapperswilerinnen, die alleine auf Sina Autino losziehen konnten, aber jeweils knapp verzogen – auch dank dem guten Stellungsspiel der Basler Torhüterin und auch der „Unter-Lattenknaller“ hätte durchaus ein Treffer sein können.

 

Ausgleich wieder in extremis

 

Schon richteten sich alle Zuschauer auf einen Sieg der Mannschaft vom oberen Zürichsee ein, die Matchuhr stand bereits auf 90:00. Es reichte noch für einen Angriff: harter Schuss von Danique Stein aus ca. 30 Meter, Torhüterin Annina Eigenmann hatte Probleme den Ball zu kontrollieren, Sophie Herzog reagierte am Schnellsten und schon stand es 2:2. Kurz darauf war die Partie beendet. Eine Parallele zur Partie gegen den FC Luzern, wenn auch eine andere Torschützin.

 

Mit diesem Unentschieden rutscht das Team von Kaan Kahraman auf den 3. Platz der NLA ab.

 

Weiter geht es am kommenden Samstag im Heimspiel gegen den FC Neunkirch. Wieder ein Spitzenspiel. Anpfiff ist um 17.00 Uhr.

 

Das Telegramm:

 

FC Rapperswil-Jona – FC Basel 1893 2:2 (1:1)

Jona, Stadion Grünfeld. – 30 Zuschauer. – SR: Siegfried

Tore: 6. Syla 1:0. 12. Stein 1:1 (Szarvas). 56. Syla 2:1. 90. +1 Herzog 2:2 (Stein).

 

FCRJ: Eigenmann; Geissmann, Yurich, Gebert, Hug; Bürgi, Kunz, Knöpfel; Syla (90. Kraft), Küpfer, Zaugg, TR: Mayer

 

FCB: Autino; Sylvestre, Stein, Huber, Selijmi (52. Meier); Scheidegger (79. Ackermann), Rolser, Borschert, Herzog; Szarvas, Glaser (61. Vigliano). TR: Kahraman

 

Bemerkungen: FCB ohne Böni (ET), Liebhart, Suppa (alle ohne Einsatz), Aigbogun, De Alem, Mühlebach, Schwenter (alle verletzt), Frei (krank), Susuri (Ausland). – FCRJ ohne Nisi (ohne Einsatz), Djokic, Inglin (beide verletzt), Camenisch, Antonazzo (beide Beruf), Shurdhani (Ferien). – Verwarnungen: Keine.

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