Die FCB-Frauen wollen ihren Titel verteidigen

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Donnerstag, 30.04.2015 // 15:43 Uhr

Die Frauen des FC Basel 1893 bestreiten am Sonntag, 3. Mai 2015, ihren dritten Cupfinal in Folge (13.00 Uhr, Stadion Grünfeld, Rapperswil-Jona). Letztes Jahr gewannen sie mit einem 2:1 gegen den SC Kriens den ersten Titel bei den Frauen in der Vereinsgeschichte. Auch wenn mit dem FC Zürich dieses Jahr wohl ein stärkerer Gegner auf dem Platz stehen wird, gibt es für das Team von Kaan Kahraman keinen Grund sich zu verstecken.

In dieser Saison  standen sich die beiden Teams zweimal in der Meisterschaft gegenüber und beide Male hatte dabei der FC Zürich das bessere Ende für sich behalten; inzwischen steht er auch als Schweizer Meister dieser Saison fest und holte sich somit den vierten Titel in Folge. Und auch wenn die Resultate mit 1:4 und 0:4 zweimal deutlich für die Zürcherinnen ausfielen, so machen den Frauen des FCB die Leistungen in diesen Partien Mut für den Cupfinal.

 

„In diesen Spielen machte vor allem die Effizient den Unterschied. Aber ich bin optimistisch, dass wir das im Cupfinal besser machen können“, so Stefani Liebhart. Für die Flügelspielerin ist dieses Endspiel deshalb auch von besonderer Natur, da sie bis 2011 selber für den FC Zürich gespielt hat. Daher kennt sie auch noch gewisse Spielerinnen, denen sie am Sonntag gegenüberstehen wird. Mit einzelnen hat sie auch noch Kontakt und auch schon über das bevorstehende Spiel geredet. „Das ist normal, wir sprechen uns vor jeder Begegnung“, so Liebhart.

 

Ein überwältigendes Erlebnis

 

Nur zusehen konnte im letzten Cupfinal Valentina Mühlebach, die diese Partie gegen den SC Kriens, verletzt verpasst hatte. Die angehende Sportstudentin findet es zwar schade, dass sie in dieser geschichtsträchtigen Partie nicht mittun konnte, hat aber natürlich trotzdem positive Erinnerungen an jenen Tag: „Ich habe die Emotionen ja hautnah miterlebt, es war auch neben dem Spielfeld ein überwältigendes Erlebnis.“ Mühlebach gilt als Allrounderin spielt aber am liebsten im Zentrum: „Dort kann man Verantwortung übernehmen und Einfluss auf das Spiel nehmen. Das ist eine Herausforderung, aber gleichzeitig auch das spannende an dieser Position.“

 

Eines haben die Spielerinnen ihrem Trainer Kaan Kahraman voraus, sie kennen bereits die Situation eines Cupfinals der Frauen. Kahraman trainiert die FCB-Frauen seit Beginn dieser Saison und er geht mit grosser Vorfreude und Spannung an diesen Final heran. Den grössten Unterschied zwischen den beiden Team sieht er in der Erfahrung und der Kontinuität: „Gerade in der ersten Saisonhälfte kam dem FCZ seine Erfahrung entgegen, inzwischen sehe ich aber keine Stärke beim FCZ, die wir nicht auch hätten. Meine Mannschaft ist nun gefestigt und eingespielt, wir sind sehr torgefährlich. Bei anderen Teams vermisse ich manchmal das Selbstvertrauen wenn sie gegen den FCZ antreten. Umgekehrt sind alle unsere Gegner hochmotiviert, da sie bedingt durch den Erfolg der Männer, gegen den FCB natürlich unbedingt gewinnen wollen. Wir haben aber die Ambition auch gegen den FCZ bestehen zu können.“

 

90 Minuten um eine Saison zu krönen

 

Die Chance dies in einem wichtigen Spiel zu machen bietet sich den FCB-Frauen nun am Sonntag. Dass sie alles dafür geben werden das Erlebnis des vergangenen Jahres zu wiederholen,  wird klar, wenn man nach den Erinnerungen an den letzten Cupfinal fragt. „Es kamen sehr viel Emotionen hoch an diesem Tag, wir weinten vor Freude“, so Mühlebach. Somit könnte ein einziger Erfolg gegen den FCZ mehr Wert sein, als die Niederlagen in der Meisterschaft geschmerzt haben, denn so ist nun mal ein Final in diesem K.O.-Wettbewerb: 90 Minuten entscheiden über einen Titel. Wer das Spiel von zuhause aus verfolgen will, kann das entweder über die Seite des Schweizerischen Fussballverbandes oder über die Seite des SRF tun. Die FCB-Frauen freuen sich aber natürlich über lautstarke Ünterstützung vor Ort.

 

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