1:2-Niederlage in Lugano

Women Super League
Montag, 29.03.2021 // 09:33 Uhr

Auf den beeindruckenden Punktgewinn am vergangenen Mittwoch in Zürich folgte für das Frauenteam des FC Basel 1893 eine herbe Enttäuschung. Am Samstag, 27. März 2021, verlor es das Auswärtsspiel beim Schlusslicht FC Lugano Femminile mit 1:2. Die Tessiner feierten somit im 20. Spiel der Saison ihren ersten Sieg. Den Treffer für die Baslerinnen erzielte Riola Xhemaili per Foulelfmeter in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte. Weiter geht es mit dem wichtigen Spiel im Schweizer Cup am Donnerstagabend auswärts beim FC St. Gallen-Staad.

VOR DEM SPIEL:

 

Mit Sonja Merazguia und Juliana Gütermann spielten im Vergleich zum Auswärtsspiel gegen den FCZ zwei neue Spielerinnen von Beginn an. Erstgenannte ersetzte die junge Bénedicte von Rotz, die vorderhand auf der Bank Platz nahm. Juliana Gütermann spielte für die aus persönlichen Gründen abwesende Eli Mayr.

 

Dieser Wechsel hatte eine Rochade zur Folge, da Gütermann auf der linken Verteidigerposition auflief. Die dort eigentlich ansässige Yasmin Bunter rückte in die Innenverteidigung, was wiederum Riola Xhemaili ermöglichte, im Mittelfeldzentrum neben Vanesa Hoti und Chiara Schmid aufzulaufen. Im Tor spielte Selina Wölfle, die Verteidigung komplettierten Sina Hirschi und Marion Rey und den Sturm bildeten Imane Saoud, Clara Spiniello und die oben erwähnte Sonja Merazguia.

 

DIE ERSTE HALBZEIT:

 

Nachdem die Baslerinnen zuletzt stark in die Partien starteten, verpassten sie gegen den FC Lugano Femminile leider einen guten Beginn. Der in weiss angetretene FCB leistete sich zu viele Ungenauigkeiten und erarbeitete sich gegen vorne wenig bis gar keine Torgelegenheiten. Natürlich war die vergangene Woche für diese junge Mannschaft mit dem dritten Auswärtsspiel innert sieben Tage anstrengend, gegen das zuletzt zwar ein wenig erstarkte Schlusslicht Lugano hätte man sich jedoch trotzdem eine bessere Leistung erhofft. Zur Pause stand es noch 0:0, wirklich grosse Chancen hatten in einem ereignislosen Spiel beide Teams nicht.

 

DIE ZWEITE HALBZEIT:

 

Zur Pause wechselte Trainer Sébastien Bader zwei Mal und brachte mit der wiedergenesenen Kristina Sundov und Bénedicte von Rotz zwei frische Spielerinnen. Sie ersetzten Sonja Merazguia und Clara Spiniello. Diese Wechsel brachten jedoch keine grosse Verbesserung ins Spiel des FCB, auch wenn Kristina Sundov direkt zu einer grösseren Chance, zumindest verglichen mit den anderen Chancen im gesamten Spiel, kam.

 

Auf der anderen Seite konnte Selina Wölfle das Spiel mit einer starken Parade zunächst noch ausgeglichen halten, in der 55. Minute war sie dann aber auch chancenlos. Nach einem Eckball der Luganesi sah der Schiedsrichter einen Kontakt zwischen Vanesa Hoti und der Tessiner Stürmerin, auch wenn dieser nach Konsultation der Wiederholung nicht wirklich ersichtlich wurde. Cristina Carp war dies egal und verwandelte den fälligen Elfmeter souverän. Zwanzig Minuten später war es erneut Cristina Carp, die nach einem Eckball richtig stand und dem FCB ein weiteres Gegentor nach einer Standardsituation bescherte.

 

In den letzten Minuten bäumte sich der mittlerweile mit einer Dreierkette auflaufende FC Basel nochmals auf, zu mehr als dem Anschlusstreffer reichte es jedoch nicht mehr. Riola Xhemaili verwandelte in der Nachspielzeit einen von ihr selbst herausgeholten Foulelfmeter zum 1:2-Endstand. So feierte der FC Lugano Femminile ausgerechnet gegen den FC Basel seinen ersten Saisonsieg. Lange beschäftigen darf sich der FCB mit diese Niederlage aber nicht. Denn bereits am Donnerstag steht mit dem Achtelfinale im Schweizer Cup auswärts in St. Gallen ein enorm wichtiges Spiel an.

 

NACH DEM SPIEL:

 

Trainer Sébastien Bader war nach diesem Rückschlag natürlich bedient: „Wir fühlen uns momentan alle nicht gut. Es ist eine sehr ärgerliche Niederlage. Uns hat heute in allen Aspekten etwas gefehlt, um diesen Auswärtssieg zu verdienen. Wir waren nicht frisch und dynamisch genug, um den heutigen Gegner zu dominieren. Gleichwohl müssen wir diese Niederlage akzeptieren und den Fokus sofort auf das wichtige Spiel am Donnerstag im Schweizer Cup legen.“

 

Das Telegramm:

 

FC Lugano Femminile – FC Basel 1893 2:1 (0:0)

Stadio Comunale Cornaredo, Lugano. – Keine Zuschauer.

Tore: 57. Carp 1:0 (Foulelfmeter). 76. Carp 2:0. 95. Xhemaili 2:1 (Foulelfmeter).

 

FCB: Wölfle; Rey, Bunter, Hirschi, Gütermann (61. Gütermann); Hoti, Schmid, Xhemaili; Saoud, Spiniello (46. Sundov), Merazguia (46. von Rotz).

 

FCL: Herrera; Andersson, Suter, Tonelli, Martinoli (73. Cecotti), Vigano; Marolt, Verissimo Seca, Petrova; Carp, Shonte Pinkney (89. Bytyqi).

 

Bemerkungen: FCB ohne Brunner, Burla, Csigi, Ferrara, Fockers, Huber, Jermann, Mayr, Sturgess, Surdez, Tschudin (alle verletzt/abwesend). Ersatzbank FCB: Steiner, Mertinatsch, Sundov, von Rotz, Pilgrim. – Verwarnungen: 29. Tonelli. 56. Hoti. 66. Hirschi. 87. Vigano. (alle Foul).

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