Der FCB holt sich mit viel Aufwand drei Punkte

FC Basel 1893
Sonntag, 17.08.2014 // 13:48 Uhr

Ein abwechslungsreiches und spannendes Spiel boten der FC Sion und der FC Basel 1893 am Sonntag, 17. August 2014. Nach rund einer Stunde und Toren von Shkelzen Gashi (18.) und Marco Streller (57.) führten die Gäste mit 2:0. Die Walliser waren aber imstande zu reagieren und kamen innert vier Minuten zum Ausgleich, zuerst traf Ovidiu Herea alleine vor Vaclik. Den Ausgleich erzielte der ehemalige FCB-Akteur Carlitos per Foulpenalty. Genau wie die Heimmannschaft waren aber auch die Basler zu einer Reaktion fähig: Shkelzen Gashi provozierte in der Schlussphase ein Eigentor durch Andris Vanins zum 3:2 und sicherte den Rotblauen damit die drei Punkte im Duell mit den Wallisern. Der Basler Sieg ist aber aufgrund der Spielanteile bestimmt nicht unverdient.

Unterhaltsam, spannend und nervenaufreibend war die Partie zwischen dem FC Sion und dem FC Basel. Dabei hatte es nach einer Stunde so ausgesehen, als würde der FCB souverän drei Punkte einfahren beim Auswärtsspiel im Wallis. Die Basler standen hinten sicher, liessen kaum Chancen zu und waren gerade mit 2:0 in Führung gegangen: Streller hatte aus spitzem Winkel getroffen nach einem Steilpass Matías Delgados. Doch dieses Tor schien so etwas wie der Weckruf für das Heimteam zu sein. Der Anschlusstreffer durch Ovidiu Herea nur zwölf Minuten später belegt das.

 

Dies war der Auftakt zur stärksten Phase des Heimteams, davor hatte eigentlich nur der FCB gespielt und Tomas Vaclik einen ruhigen Nachmittag erlebt. Das änderte sich mit dem Treffer Hereas, plötzlich griffen die Sittener vehement an und suchten den Ausgleich, den sie auch nur drei Minuten später fanden: Taulant Xhaka ging im Strafraum etwas ungestüm in den Zweikampf mit Gaëtan Karlen und Schiedsrichter Stephan Studer entschied sofort auf Elfmeter. Diesen verwandelte ein ehemaliger Basler Spieler: Carlitos traf mit einem satten Schuss in die Tormitte und das Score war wieder ausgeglichen.

 

Charakter gezeigt

 

Die Basler Spieler sahen sich in diesem Moment wohl um die Früchte ihrer Arbeit betrogen, brauchten aber nur wenig Zeit, um sich von diesem Schock zu erholen. Und das war es wohl, was FCB-Trainer Paulo Sousa meinte, als er den starken Charakter seines Teams ansprach: „Mein Team hat heute Charakter gezeigt nach dem Ausgleich, dadurch sind wir zu drei wichtigen Punkten gegen einen starken Gegner gekommen. Die Sittener sind ja das Team mit den wenigsten Gegentreffer in der Liga.“

 

Auch wenn der Siegtreffer ein wenig glücklich zustande kam, Andris Vanins lenkte einen Kopfball Gashis über die eigene Torlinie, so war der Sieg schlussendlich doch verdient. Das sagte auch Sion-Trainer Jochen Dries: „Es war ein Spiel, wie es die Zuschauer sehen wollen, schlussendlich auch mit dem verdienten Sieger. Basel war über 60 Minuten lang die bestimmende Mannschaft. Wir haben nach dem Anschlusstreffer Leidenschaft gezeigt, dies hat aber leider nicht zu einem Punktgewinn gereicht.“

 

Klare Leistungsstegerung

 

Im Vergleich zum St. Gallen-Spiel ist dem FCB im Wallis eine klare Leistungssteigerung geglückt. Am Donnerstag waren die Torchancen  noch sehr spärlich gesät gewesen. Im Wallis legten die Basler gleich furios los und schon in der ersten Minute musste Vanins eine Chance Shkelzen Gashis entschärfen. Noch in der ersten Hälfte musste er das auch gegen Streller in einem eins gegen eins tun und dann beanspruchte der Sion-Torwart auch noch das Glück des Tüchtigen, als eine Direktabnahme Mohamed Elnenys an der Latte abprallte. Genau dasselbe Glück hatte der FCB am Schluss, als eben dieser Vanins daneben griff und so dem FCB den Sieg ermöglichte. Doch wie gesagt und von Sion-Trainer Dries bestätigt, war dieser Erfolg keineswegs gestohlen.

 

Marco Streller und Shkelzen Gashi im Videointerview

 

 

Das Telegramm:

 

FC Sion – FC Basel 1893 2:3 (0:1)

Tourbillon. – 11‘800 Zuschauer. – SR Stephan Studer.

Tore: 18. Gashi 0:1 (Streller). 57. Streller 0:2 (Delgado). 69. Herea 1:2. 72. Carlitos 2:2 (Foulpenalty). 84. Eigentor Vanins 2:3 (Gashi).

 

FCS: Vanins; Perrier (46. Rüfli), Vanczak, Lacroix, Pa Modou; Ndoye (87. Ramirez), Kouassi; Itaperuna, Herea, Carlitos; Vidosic (65. Karlen).

 

FCB: Vaclik; Schär, Xhaka, Suchy (80. Callà); Degen, Elneny (72. Frei), Diaz, Safari; Kakitani (54. Delgado), Streller, Gashi.

 

Bemerkungen: FCS ohne Assifuah, Christofi, Wüthrich (alle verletzt) und Ferati (krank). FCB ohne Ivanov, González und Zuffi (alle verletzt). Ersatzbank Basel: Aliji, Callà, Delgado, Frei, Samuel, Serey Die und Vailati. Restliche Spieler ohne Aufgebot. – Verwarnungen: 6. Elneny (Foul). 8. Vanczak (Foul). 31. Suchy (Foul). 92. Rüfli (Unsportlichkeit). 92. Degen (Unsportlichkeit). – 19. Kopfball von Streller an den Pfosten. 19. Lattenschuss Gashi. 31. Direktabnahme Elnenys an die Latte.

 

Shkelzen Gashi traf auch in Sion wieder.
Marcelo Diaz stand im Wallis wieder in der Startformation.
Yoichiro Kakitani im Zweikampf mit Jagne Pa Modou.

Weitere Bilder vom Spiel: Hier klicken

(Fotos: Sacha Grossenbacher)

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