Der FCB siegt im tollen Klassiker überlegen mit 4:1

FC Basel 1893
Samstag, 09.08.2014 // 21:00 Uhr

Der FC Basel 1893 gewann am Samstag, 9. August 2014 in einem unterhaltsamen Spitzenspiel gegen den FC Zürich verdient mit 4:1 (2:0). Die Tore erzielten Gashi, Zuffi, Kakitani sowie Delgado. Für den FCZ traf Chermiti mit einem schönen Freistosstreffer. Marcelo Diaz verschoss auf Seiten der Basler im ersten Durchgang einen Foulelfmeter. Mit diesem Sieg übernimmt der FCB die Tabellenspitze. Über 33'000 Fans waren mit von der Partie und sorgten bei diesem Klassiker mit guter Stimmung für einen würdigen Rahmen.

Erfreuliche News gab es bereits vor dem Anpfiff: Der FC Basel 1983 verlängerte den Vertrag mit seinem ägyptischen Mittelfeldspieler Mohamed Elneny. Der Kontrakt, der ursprünglich bis 2017 lief, hat neu eine Gültigkeit bis am 30. Juni 2018 (siehe separate Meldung). Nach dieser Botschaft eröffnete Schiedsrichter Stephan Klossner bei herrlichem Fussballwetter den lang ersehnten Klassiker, der dieses Mal auch ein echter Spitzenkampf war.


Das Team von Paulo Sousa nahm das Heft gleich von Beginn weg in die Hand. Fabian Frei konnte nach etwas mehr als einer Minute Spielzeit bereits die erste gefährliche Torszene verbuchen: Frei zog aus gut 20 Meter ab, sein satter Distanzschuss zischte knapp über das Gehäuse von Zürich-Keeper David Da Costa. Die Gäste aus Zürich spielten mit und waren aktiv, allerdings gelangen ihnen keine heissen Situationen vor dem Tor von Tomas Vaclik.

 

Starker FCB im ersten Durchgang

 

Der FCB bestimmte das Geschehen. Derlis González fasste sich ein Herz, legte sich den Ball zurecht und wollte aus der Ferne mit einem gut getimten Vollspannschuss Da Costa überlisten. Der FCZ-Keeper wehrte ab, via Latte gelangte der Ball zum freistehenden Gashi der prompt reagierte und zur 1:0-Führung einschiessen konnte (24.). Gut zehn Minuten später hätte Basel erhöhen können: Gashi stürmte in den Strafraum, FCZ-Captain Chikhaoui liess sein Bein stehen und brachte Frei zu Fall. Schiedsrichter Klossner zeigte sofort auf dem Penaltypunkt. Marcelo Diaz übernahm die Verantwortung, schoss allerdings knapp am linken Pfosten vorbei.

 

Diaz und seine Kollegen liessen sich nach dieser Aktion nicht aus dem Konzept bringen und machten weiter ihr Spiel. Frei lancierte auf der rechten Seite mit einem schönen Zuspiel Philipp Degen, der Lampenberger schaute, servierte den Ball gefühlvoll in die Mitte, wo Luca Zuffi alle Freiheiten genoss und eiskalt zum 2:0 einschob. Nach einem munteren ersten Durchgang, ohne gefährliche Torraumszene der Gäste, ging es mit dem Zweitore-Vorsprung in die Pause.

 

Kakitani kam, traf und bereitete vor

 

Nach der Pause kam der FC Zürich besser in die Partie und hatte mehr Anteile. Die Gäste konnten mit einem schönen Treffer auf 1:2 verkürzen: Chermiti verwandelte einen Freisoss von der halblinken Strafraumgrenze gekonnt zum Anschlusstreffer. Als die Gäste Lunte rochen, kam allerding der Moment vom japanischen FCB-Neuzugang Yoichiro Kakitani, der für Torschütze Gashi in die Partie kam: Gemeinsam mit Zuffi spielte er sich durch die Zürcher-Defensive, stand alleine vor Da Costa und schoss das 3:1 (74.). Eine wunderbare Aktion der beiden Neuverpflichtungen.

 

Damit nicht genug. Die so vielfach angesprochenen Emotionen, die Sousa mit seinem Spielstil im Stadion wecken will, wurden am Samstagabend Tatsache. Der Funken sprang auf die 33'372 Fans im St. Jakob-Park über, sie waren vom Gezeigten begeistert und sorgten mit einer tollen Stimmung für einen schönen Rahmen. Kakitani spielte sich in Laune und servierte dem eingewechselten Delgado den Ball pfannenfertig auf den Fuss. Der Argentinier hatte an der Strafraumgrenze viel Platz, schaute und schlenzte die Kugel wunderschön zum 4:1-Endstand in die Maschen. Der Meister bot seinen Anhängern einen tollen Fussballabend.

 

Paulo Sousa meinte kurz nach dem Schlusspfiff. „In der ersten Halbzeit spielten wir gut und mit hoher Qualität. Im zweiten Durchgang fehlte uns etwas die Konzentration. Wir haben gute Spieler, die von der Ersatzbank kommen und den Unterschied machen können. Ich bin zufrieden damit, wie meine Mannschaft zu Beginn dieser Saison arbeitet und die neuen Ideen umsetzt. Wir müssen künftig aber noch konstanter werden.“ FCZ-Trainer Urs Meier analysierte: „Der FCB hat verdient gewonnen. Aus meiner Sicht kann ich nur mit dem zweiten Durchgang zufrieden sein. Da spielten wir den Fussball, den ich von meinem Team erwarte. Mit dem 3:1 konnte Basel jedoch alles klar machen.“

 

Mit diesem Sieg übernahm der FCB die Tabellenführung. Das nächste FCB-Spiel steht am kommenden Donnerstag, 14. August 2014 an. Dann gastiert der FC St. Gallen im St. Jakob-Park (20:00 Uhr).

 

Das Telegramm:

 

FC Basel 1893 – FC Zürich 4:1 (2:0)

St. Jakob-Park. – 33'372 Zuschauer. – SR Stephan Klossner.

 

Tore: 24. Gashi 1:0 (González). 39. Zuffi 2:0 (Degen). 56. Chermiti 2:1. 74. Kakitani 3:1 (Zuffi). 88. Delgado (Kakitani).

 

FC Basel 1893: Vaclik; Degen, Suchy, Schär; Xhaka; Frei, Diaz (79. Serey Die); Gonzalez, Zuffi, Gashi (61. Kakitani); Streller (76. Delgado).

 

FCZ: Da Costa; Philippe Koch, Kecojevic, Djimsiti; Kukeli, Yapi; Rodriguez (73. Rikan), Chiumiento (84. Buff), Schönbächler; Chikhaoui; Chermiti (79. Etoundi).

 

Bemerkungen: FCB ohne Ivanov (verletzt). FCB-Ersatzbank: Vailati, Delgado, Callà, Safari, Sio, Kakitani. – Verwarnungen: 26. Chikhaoui (Foul), 34. Suchy (Foul), González (Handspiel), 62. Yapi (Foul), 67. Diaz (Foul), 70. Schär (Foul), 81. Xhaka (Reklamieren), 90. Kecojevic (Foul). 33. Diaz verschiesst Elfemter.

 

Luca Zuffi
Umkämpfter Klassiker: Hier behauptet sich Captain Marco Streller.
Taulant Xhaka und seine Kollegen übernahmen nach dem 4:1-Sieg die Tabellenspitze.

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(Fotos: Sacha Grossenbacher, Uwe Zinke)

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